Coronakrise: Materialien und Anregungen für Pfarreien

Bilder, Textbausteine, Tipps für eigene Aktionen

am 04/06/2020 - 09:28  

So vielfältig wie die Herausforderungen der Corona-Krise sind die Ideen und Angebote der Pfarreien, auf die Krise zu reagieren und trotz allem den Kontakt zu den Menschen zu halten. Pfarrbriefservice.de unterstützt dabei mit Texten und Bildern und mit nachahmenswerten Tipps aus den Gemeinden.

Das untenstehende Angebot wird fortlaufend ergänzt.

    Bilder

    AHA

    von

    Peter Schott

    Die 3G-Regel
    kennen wir
    mittlerweile alle.

    Geimpft
    Genesen
    Getestet

    Manche wollen
    aus der 3G-Regel
    eine 2G-Regel
    machen.

    Warum macht
    keiner aus der
    3G-Regel
    eine 4G-Regel?

    Geglaubt

    Ein Buchtipp zur Frage, was die Corona-Pandemie für die Kirche bedeutet

    von

    Gaby Bessen

    Mit der Fastenzeit 2020 begann die Phase, in der öffentliche Gottesdienste über Wochen und Monate nicht möglich waren.

    Kirchenstatistik für 2020 zeigt Auswirkungen der Corona-Pandemie

    von

    Pressemitteilung DBK

    Die Kirchenstatistik des Jahres 2020 ist erheblich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt, da diese sich vielfach auf das kirchliche Leben ausgewirkt hat.

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Keine Frage,
    dass ich die Maske trage.

    Wo ich sie trage –
    wie ich sie trage,
    ist die Frage:

    Mal mit zwei Henkeln
    wie eine Einkaufstasche.

    Mal nach oben offen
    wie eine Dönertasche.

    Mal zum Aufbrühen
    wie einen Kaffeefilter.

    Doch was können wir uns erlauben?

    von

    Peter Schott

    Natürlich
    brauchen wir Urlaub.

    Nach diesen
    anstrengenden
    Monaten.

    Natürlich
    wollen wir
    einfach mal
    hin und weg sein.

    Politlyrik zur Fußball-Europameisterschaft 2021

    von

    Peter Schott

    Vom Fußball-Virus
    angesteckt,
    steigt das Fußballfieber,
    versprüht Freude –
    tröpfchenweise.

    Lässt Corona
    in die Abseitsfalle
    tappen.

    Zeigt Corona
    die rote Karte.

    Stellt Corona
    vom Platz.

    von

    Peter Schott

    Abstand: Ja oder Nein.
    Zum Wohl oder zum Übel?

    Maske: Ja oder Nein.
    Zum Wohl oder zum Übel?

    Impfung: Ja oder Nein.
    Zum Wohl oder zum Übel?

    Wohl oder Übel
    wird die Antwort
    wohl oder übel
    offenbleiben.

    Der Buchtipp für positive Lehren aus der Pandemie

    von

    Gaby Bessen

    Seit einem Jahr hält uns und die ganze Welt ein heimtückisches Virus in Schach. Alles hat sich verändert und niemand weiß, ob, wie und wann wir aus dieser Krise herauskommen. In seinem neuen Buch „Was mich bewegt“ geht Pater Dr.

    Wo ist eigentlich Gott bei all dem Corona?

    von

    Pfarrerin Sonja von Aschen

    Ist Gott der Urheber des Virus? Schickt er es als Strafe? Schickt er es als Prüfung, als Chance für Lernerfahrungen? Oder hat Gott mit dem Virus gar nichts zu tun? Fragen, die mir im letzten Jahr immer wieder direkt oder indirekt gestellt wurden. Die Fragen sind einfach und klar.

    von

    Peter Schott

    Weißt du noch,
    wie es sich anfühlt,
    umarmt zu werden?

    Weißt du noch,
    wie es sich anfühlt,
    die Hand zu drücken?

    Weißt du noch,
    wie es sich anfühlt,
    geküsst zu werden?

    Irgendwann wirst du sagen:

    das Leid durch Corona

    von

    Peter Schott

    Wir zählen die Corona-Toten …
    JEDER TOTE ZÄHLT

    fassen ihn in Statistiken …
    NICHT ZU FASSEN

    sein Schicksal, sein Leid …
    UNFASSBAR

    seine Hinterbliebenen …
    FASSEN ES NICHT

    umklammern Strohhalme …
    GEDANKEN ALS
    RETTUNGSGASSEN

    von

    Peter Schott

    Zum zweiten Mal
    erwachen die Tulpen:

    lesen Corona,
    hören Corona …

    und hören nicht auf,
    vertraulich
    und hoffentlich
    zu wachsen,
    um zu blühen …

    … damit uns etwas blüht.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Es gab ein Leben
    vor Corona.
    Weißt du noch?

    Es gibt ein Leben
    mit Corona.
    Spürst du es?

    Es gibt ein Leben
    nach Corona.
    Vertraust du darauf?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    seltsame Zeiten:

    seltsam –
    manche Impfaktion.

    seltsam –
    manche Vorgaben.

    seltsam –
    manche Gedanken.

    seltsam –
    manche Nachrichten.

    seltsam –
    manche Einsichten.

    seltsam –
    manche Aussichten.

    Neue Plattform setzt auf Information, Beratung und Erinnerung

    von

    Elfriede Klauer

    Jährlich begleiten die Malteser nach eigenen Angaben mehr als 20.000 Menschen in ihrer Trauer. Allein 4.000 speziell geschulte Ehrenamtliche im Alter zwischen 18 und 80 Jahren sind in den Hospiz- und Trauerangeboten der katholischen Hilfsorganisation aktiv.

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Ich habe genug
    um die Ohren:
    zwei Gummibänder
    von meiner Maske.

    Dennoch bin ich
    nicht auf den
    Mund gefallen.
    Sollte ich doch
    auf den Mund fallen,
    ist er vom Masken-Vlies
    geschützt.

    Warum Corona Chance und Gefahr zugleich für die Kirche ist – Ein Interview mit Tomáš Halík

    von

    Mathias Peter, www.DOMRADIO.DE

    Der Theologe und Soziologe Tomáš Halík skizziert in seinem neuen Buch „Die Zeit der leeren Kirchen“, warum für eine wirkliche Erneuerung der Kirche eine spirituelle Vertiefung und ein echter Dialog mit der Welt nötig sind.

    anlässlich der Gedenkfeier für die Corona-Toten am 18. April 2021

    von

    Gaby Bessen

    Der 18. April 2021 wird bundesweit zu einem Gedenktag für die nahezu 78.000 Toten in unserem Land, die bisher Opfer des Coronavirus geworden sind.

    von

    Felicitas Baensch

    Herr, ich habe die Ruhe satt. Die ewige Ungewissheit, wann das normale Leben wieder beginnt.

    Ich warte. Ich warte heute auf Dich.

    Auch die Frauen und Jünger waren verunsichert nach Deinem Kreuzestod. Was blieb von Deinen Verheißungen?

    von

    Peter Schott

    Die Nachrichten
    über COVID-19 & Co
    überschlagen sich:

    Überall schlagen sie
    ihre krassen Zelte auf.
    Schlag auf Schlag
    werfen sie Schlaglichter
    auf die momentane Lage.

    Schlagartig wird mir klar:
    „Sie wollen mich erschlagen!“

    von

    Peter Schott

    Corona.
    Dich habe ich „dicke“.
    Schon wieder spannt die Hose …

    Corona.
    Du gehst mir auf den Nerv.
    Ich schubse dich herunter …

    Corona.
    Du bringst mich um den Verstand.
    Ich hole ihn mir heimlich zurück …

    von

    Peter Schott

    Du schläfst im Kinderwagen –
    musst keine Maske tragen.

    Du schläfst im Kinderwagen –
    gezeugt in Lockdown-Tagen.

    Du schläfst im Kinderwagen –
    kannst nicht mal „Virus“ sagen.

    Du schläfst im Kinderwagen –
    stellst keine Abstands-Fragen.

    von

    Peter Schott

    März 2021:
    Du, Sonne, scheinst
    wie vor einem Jahr,
    als alles begann
    mit Corona.

    Du, Sonne, scheinst
    und es scheint für einen
    Sonnschein-Augenblick
    alles gut, alles relativ,
    alles friedlich zu sein.

    von

    Peter Schott

    Es muss etwas geben
    zwischen Präsenzunterricht
    und Homeschooling.

    Es muss etwas geben
    zwischen KiTa-Betreuung
    und Elternbetreuung.
     
    Es muss etwas geben
    zwischen alleine spielen
    und mit Freunden spielen.

    Tipps für gelingende Beziehungen (20)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    DAS JA

    Tipps für gelingende Beziehungen (21)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    GESPRÄCH

    Tipps für gelingende Beziehungen (22)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    HUMOR

    Tipps für gelingende Beziehungen (23)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    GLEICHSEIN

    Tipps für gelingende Beziehungen (24)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    HARMONIE

    Tipps für gelingende Beziehungen (25)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    DAS BITTE

    von

    Klaus Jäkel

    wagen es mit uns
    gegen Vir Corone

    in diesem Jahr nicht leicht
    und nicht ganz ohne
    —  mutig Richtung Ostern gehn

    von

    Gaby Bessen

    Geduld war nie mein 2. Vorname.
    Aber jetzt in der Fastenzeit,
    in der wir ohnehin vieles schon so lange entbehren,
    habe ich meinem Geduldsfaden versprochen,
    mich besonders um ihn zu kümmern.

    von

    Rudi Rupp, evang. Dekan am bayer. Untermain

    Es wird ein harter Winter werden, hat uns die Bundeskanzlerin vor Wochen gemahnt. Was würden wir darum geben, sie hätte unrecht gehabt. Die Wintermonate sind hart und unser Geduldsfaden wird arg strapaziert. Mancher mag es nicht mehr aushalten. Könnte außer sich fahren vor Ungeduld.

    von

    Peter Schott

    „Vielen Dank für die Blumen!“,
    ihr Supermärkte und Discounter,
    weil ihr in diesen Wochen
    Blumen zum Verkauf anbietet.

    Denn ihr habt offen:
    Euer Blumenumsatz
    wächst und blüht auf.

    von

    Peter Schott

    Pscht. Duuuuu,
    jemand hat gepetzt,
    dass es heutzutage
    Leute geben soll,
    die die Leute verpetzen,
    die sich nicht
    an die Regeln halten.

    Verpetzen sie auch die,
    die sich an die Regeln halten?

    Erzbischof Schick dankt für Gebete und Spenden

    von

    Pressemitteilung DBK

    Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bischofskonferenz den 6. September 2020 als „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität" mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie" ausgerufen.

    von

    Peter Schott

    Endlich einen Termin!
    Nicht für die Impfung!
    Nein, für den Friseursalon!

    Ich zähle die Tage
    bis zu meinem
    ganz persönlichen
    „Haar-Lock-Down“ im März.

    Gott lob, „Haarleluja“:
    Schere und Rasierer
    sind nicht mehr weit.

    von

    Peter Schott

    Stotternd und holprig
    ist die Impf-Aktion angelaufen:

    Es wird:
    nachbestellt und nacherklärt,
    nachgeplant und nachorganisiert.

    voller Hoffnung

    von

    Peter Schott

    Seufzen wir
    voller Hoffnung
    auf ein baldiges:

    wieder sehen
    und wieder hören,

    wieder sprechen
    und wieder lachen,

    wieder essen
    und wieder trinken,

    wieder umarmen
    und wieder streicheln,

    von

    Gaby Bessen

    Die Maske über Mund und Nase,
    ein Blick aus ausdruckslosen Augen.
    Sorgen vor dem Morgen
    von der Scheitelspitze
    bis zur Kniekehle.

    Kürzere Tage,
    in Dunkel gehüllt,
    in Nebel getaucht,
    von Stille durchdrungen.

    Bischof Bätzing ruft zur Beteiligung auf und schreibt ein Gebet

    von

    Pressemitteilungen Bundespräsidialamt und DBK

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft zur Aktion #lichtfenster auf und stellt vom heutigen Freitag, 22. Januar 2021, an abends gut sichtbar ein Licht in ein Fenster von Schloss Bellevue.

    Die „Honey Shower“

    von

    Ronja Goj

    Menschen treffen. Zusammen sein. Ohne sich zu sehen. Zeit verbringen. Gemeinschaft leben. Ohne sich zu begegnen. Sich nahe sein. Sich umarmen. Ohne sich zu berühren. 

    von

    Peter Schott

    Daheimbleiben
    Zeit vertreiben
    Lage beschreiben

    Sitzenbleiben
    Stehenbleiben
    Liegenbleiben
    Dabeibleiben

    Bei Verstand bleiben
    Bei Herz bleiben

    Hierbleiben
    Jetztbleiben
    Übrigbleiben
    Bei sich bleiben

    von

    Peter Schott

    Mehr denn je
    braucht unsere Welt:

    An - Denker
    Aus - Denker
    Um - Denker

    Vor - Denker
    Nach - Denker
    Über - Denker

    Ab und Zu - Denker

    Auch Querdenker?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Lass es
    nicht mehr so sein,
    wie es war.

    Lass es
    nicht mehr so sein,
    wie es ist.

    Lass es so sein,
    wie es sein soll,
    für unser Sein
    in dieser Welt.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Was war nur 
    mit dir los, 2020?
    Du hast die Welt 
    ganz schön 
    durcheinander
    gewirbelt.

    Gott sei Dank,
    die Erde dreht sich weiter – 
    gelassen und heiter.

    Was wird nur
    mit dir los sein, 2021?

    Mehr dazu in einem Jahr.

    von

    Peter Schott

    366 Tage,
    angesteckt 
    von einem Virus
    kämpften mit dem Leben.

    366 Tage,
    angesteckt
    von einer Hoffnung,
    kämpften für das Leben.

    366 Tage,
    angesteckt
    von Gottes Segen,
    kämpften durch das Leben.

    von

    Peter Schott

    2020 war
    ein Wahnsinnsjahr:
    Wahnsinnsvirus,
    Wahnsinnsklima,
    Wahnsinnsterror,
    Wahnsinnslügen,
    Wahnsinnswahlen…    

    Tipps für gelingende Beziehungen (19)

    von

    Dr. Luitgard Derschmidt

    NÄHE

    von

    Peter Schott

    2020 – ein Jahr
    mit viel Wahn,
    ein Jahr
    mit viel Sinn –
    einfach Wahnsinn!

    Und wir, 
    wir standen
    mitten drin:
    lebten, liebten, hofften…

    Das war und ist
    unser Sinn.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

     2020, wir haben es gepackt:
    366 Tage in einem 
    großen Jahreskarton.

    Doch jetzt wohin damit?

    Vermieten geht nicht.
    Verschenken geht nicht.
    Verkaufen geht nicht.
    Wiederholen geht nicht.

    Was geht geschickt?

    von

    Peter Schott

    Wie war ich,
    das Jahr 2020?

    War ich gut? 
    War ich schlecht?
    War ich falsch?
    War ich echt?

    Was war ich für dich…?

    2020 - das war ich dann wohl.
    2021 - Prosit auf dein Wohl.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
     

    von

    Andrea Wilke

    Das passt ja nun überhaupt nicht zusammen. Weihnachten und Kontaktbeschränkung. Weihnachten und Gesangsverbot in den Kirchen und anderswo. Weihnachten und minimierte Geschenke-Einkaufsmöglichkeiten.

    www.familienunterdruck.de gibt Tipps für einen guten Umgang mit Stress und Angst

    von

    Elfriede Klauer

    Besonders Familien stehen in diesen Corona-Zeiten unter Druck. Man lebt auf engem Raum miteinander, Ausweichmöglichkeiten wie Kindergarten, Schulen oder der Arbeitsplatz werden eingeschränkt oder fallen weg, hinzu kommen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten.

    von

    Andrea Wilke

    Was auffällt, ist,
    dass viel ausfällt in diesen Tagen und Wochen.
    Und dass einen manchmal die Angst überfällt,
    die natürlich keinem gefällt.

    von

    Andrea Wilke

    Wo sind sie
    die lichten Gestalten,
    die HoffnungsspenderInnen,
    die MutmacherInnen
    die Die-richtigen-Worte-FinderInnen,
    die dem Corona-Frust Die-Stirnbietenden,
    die den Verzweifelten Aufhelfenden,
    die im Dunkeln Singenden,

    von

    Peter Schott

    Sage mir 
    deine Viren-Wahrheit
    und ich sage dir 
    meine Viren-Wahrheit.

    Wahr-Haftig,
    wie die beiden 
    hin und her 
    schwingen.

    Werden sich 
    unsere 
    Wahrheiten 
    belügen oder 
    bewahrheiten?

    von

    Andrea Wilke

    Jesus hat sich bei mir eingeladen. Er fragt nicht lange vorher, ob ich vielleicht in der nächsten Woche mal Zeit hätte und er kommen könnte. Nein, er ist da sehr spontan. Klingelt, fragt „Darf ich reinkommen“ und ist einfach da.

    Überarbeitete Version des Malteser Hilfsdienstes gibt jetzt auch Tipps für die Corona-Situation

    von

    Pressemeldung/EK

    Wie geht das noch mal? Einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringen? Oder gegen das Brustbein drücken bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung? Was ist bei Kindern zu beachten?

    von

    Peter Schott

    Bleib Gesund.

    Bleib Geschützt.

    Bleib Geborgen.

    Bleib Gefühlvoll.

    Bleib Gelassen.

    Bleib Gesichert.

    Bleib Getröstet.

    Bleib Gesegnet.

    Bleib G8.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    In Zeiten der Einschränkungen lässt das hoffen, was die Menschen wärmt

    von

    Johannes Simon

    „Es richten die Augen sich in die Stille
    Es verfliegt die Unrast am Firmament
    ...
    Zuversicht zwischen Zeilen
    Gedanken in der Zwischenzeit
    An alle und die schon sehr viel“

    in unsicheren Zeiten

    von

    Peter Schott

    Die Lage in diesen
    unsicheren Corona-Zeiten
    ist undurchsichtig.

    Fahren wir deshalb auf Sicht:
    Auf Vor-Sicht und Klar-Sicht.
    Auf Rück-Sicht und Weit-Sicht.
    Auf Über-Sicht und Zuver-Sicht.

    Im Corona-Jahr läuft vieles anders als erwartet – wie es trotzdem Weihnachten werden kann

    von

    Laura Sünder

    „Dieses Jahr ist alles anders!“ Ein Satz, den ich ständig hören und lesen muss. Die Erwartungen und Hoffnungen, die manch einer im Januar hatte, wurden oft nicht erfüllt. Mit so einem Jahr konnte nun wirklich keiner rechnen!

    von

    Peter Schott

    Bleib
    (wo du bist)
    gesund.

    Bleib
    (wie du bist)
    gesund.

    Bleib
    (was du bist)
    gesund.

    Bleib
    (wer du bist)
    gesund.

    Bleib im Hier.
    Bleib im Jetzt.
    Bleib gesund.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

     

    von

    Peter Schott

    Es kommt
    Wie es kommt?

    Es ist
    Wie es ist?

    Es geht
    Wie es geht?

    Es bleibt
    Wie es bleibt?

    Bleibt uns
    Nichts 
    Anderes übrig
    Als zu gehen
    Um zu bleiben?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Corona regelt 
    unser Leben.
    Und wir, 
    wir versuchen 
    im Alltag zu leben -
    nach allen Regeln 
    der Kunst.

    Übertreiben wir es
    oder untertreiben wir?

    Sind wir leichtsinnig 
    oder tiefsinnig?

    Ein Mittel gegen Corona?

    von

    Peter Schott

    Ein Impfstoff
    rückt in Reichweite.
    Die Hoffnung rückt mit.
    Die Fragen auch.
    Rücken wir
    mit den Fragen heraus:

    Wurde er auf
    Herz und Nieren geprüft?

    Wurden Chancen und
    mögliche Schäden abgewogen?

    von

    Peter Schott

    Humoriges zur Zwei-Haushalts-Regel

    Ein Haushalt
    ist in seinem Haus halt.

    Ein weiterer Haushalt
    will aus seinem Haus halt
    und zum ersten Haushalt.

    Doch der erste Haushalt
    mag keinen weiteren Haushalt
    in seinem Haus halt.

    von

    Peter Schott

    Ihr seid nicht vergessen,
    ihr im Frühling von Balkonen
    und Terrassen beklatschten.

    Ihr seid in den Krankenhäusern
    und in den Seniorenheimen.

    Ihr seid in den
    sozialen Einrichtungen.

    Ihr seid da,
    wo Menschen in Not sind.

    statt Abgesagt

    von

    Peter Schott

    Abgesagt!
    Heißt es wieder.

    Abgesagt!
    Ist wieder angesagt.

    Abgesagt!
    Die Feiern, die Feste,
    die Besprechungen,
    die Versammlungen,
    die religiösen Angebote …

    von

    Peter Schott

    Wir befinden uns
    im „Lockdown light“.
    November dunkeltrüb.

    Suchen wir
    in diesen Tagen
    im Lockdown light
    die Lockdown Lights:

    Suchen wir
    die kleinen Lichter
    voll leuchtender Zuversicht.

    von

    Peter Schott

    Aus der Ferne,
    mit Abstand,
    betrachte ich
    den ersten Lockdown.

    Aus der Ferne
    werde ich mit Abstand
    den zweiten Lockdown
    betrachten.

    Mit Abstand.
    Ab Stand: Heute.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Die Zahlen, sie steigen –
    was wollen sie uns zeigen?
    Gebt auf euch acht –
    bei Tag und bei Nacht.

    Die Zahlen, sie steigen –
    was wollen sie uns zeigen?
    So wie täglich das Essen –
    auch Maske nicht vergessen.

    Neue Arbeitshilfe von Markus Tomberg – als pdf-Dokument herunterladbar

    von

    Elfriede Klauer

    Erstkommunion(-vorbereitung) unter Pandemie-Bedingungen – was in diesem Jahr weitgehend improvisiert geschah, kann für das kommende Jahr gezielt geplant werden.

    Religiöser Buchtipp des Monats November 2020

    von

    Sankt Michaelsbund

    Im Unterschied zu Staat und Gesellschaft sind Religion und Kirche nicht nur im direkten Umgang mit der Pandemie gefragt, sondern darüber hinaus in der Deutung dieses Ereignisses und seiner Konsequenzen für unser zukünftiges Leben.

    nach einem halben Jahr Corona

    von

    Peter Schott

    Fazit nach einem
    halben Jahr Corona:

    Wird’s bald wieder
    wie früher sein?

    Wird’s bald später
    wie früher sein?

    Wohl kaum!

    Wie wird’s dann werden?
    Wie wird’s dann sein?

    Während wir spekulieren:
    Es wird und wird und wird.

    Vier Beispiele aus vier Kontinenten

    von

    Christian Frevel

    Das Corona-Virus betrifft alle Menschen. Schutzlos sind sie auch in Lateinamerika, Afrika, Asien oder im Osten Europas der Pandemie ausgeliefert. Corona bedeutet dort nicht allein Krankheit. Schlimme Folgen sind Hunger, Arbeitslosigkeit und ein Kampf ums Überleben. Zur Corona-Kollekte am 6.

    von

    Peter Schott

    Man sollte die
    Reiserückkehrer
    aus dem Ausland
    nicht nur auf
    Corona-Infektion
    testen,

    sondern auch auf:

    von

    Peter Schott

    Wollen wir wetten?

    Lieferketten -
    Oft verketten…

    Wie sie retten?

    Wie abketten?
    Wie entketten?
    Wie losketten?

    Wo sind die netten
    Lieferketten?
    Die Ausbeutung umbetten,
    Fairness anketten?

    von

    Peter Schott

    Wir lassen uns testen,
    weil wir testen wollen,
    ob du schon heimlich
    unseren Körper testest.

    Kollektiv
    Positiv
    Negativ
    Intensiv
    Relativ

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Da haben wir
    den SALAT!

    Corona pflückt sich
    die Erntehelfer
    und legt sie
    ins Krankenbeet.

    Hygiene-Maßnahmen? –
    Nicht die BOHNE!

    Wer hat das verGURKEt?
    Wer will uns verKOHLen?

    Wie ist
    den Erntehelfern
    zu helfen?

    Bistümer, Hilfswerke und Orden rufen zu Spenden auf – Sonderkollekte am 6. September 2020

    von

    Pressemitteilung DBK

    Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die (Erz-)Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie.

    in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Ich fahre demnächst
    in den Urlaub.

    HoffentLicht

    Ich feiere im Herbst
    meinen Geburtstag.

    HoffentLicht

    Ich gehe im Oktober
    zur ersten Heiligen Kommunion.

    HoffentLicht

    Ich heirate nächstes
    Jahr im Mai.

    HoffentLicht

    von

    Johannes Simon

    Kennen Sie noch aus dem Religionsunterricht die Geschichte von dem kleingewachsenen Mann, der auf einen Baum klettert, damit er Jesus besser sehen kann? Viele Leute sind da. Er kann nicht über die Menge schauen. Deswegen der Baum.

    in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Vergnügt euch mit Donauwellen,
    sahnig und teigig.

    Lasst euch die Dauerwellen
    aufdrehen und eindrehen.

    Genießt die rollenden Meereswellen,
    ihr Kommen und Gehen.

    Achtet unterwegs auf Bodenwellen,
    erhebend und absinkend.

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Ist es vermessen,
    wenn ich sage:

    „Die 150 cm
    bringen mich auf 180!“

    Oder brauchen
    meine Nerven
    einfach nur ein
    bisschen Abstand –

    so 150 cm?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Schutzschirm oder Schmutzschirm?

    von

    Peter Schott

    Ich bin gespannt:

    Wer spannt den
    Schutzschirm auf
    über die armen Länder?

    Über die von uns
    Ausgebeuteten,
    Unterdrückten,
    Ausgenutzten?

    Über die, die jetzt
    auch noch unter Corona
    leiden und sterben?

    Politlyrik zum Urlaubsverhalten in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Sommerzeit.
    Urlaubszeit.
    Anderszeit.

    Sie machen Urlaub –
    leider auch Urlaub
    von Hygienevorschriften
    und Abstandsregeln.

    Für die Schutzmaske
    und das Desinfektionsspray
    war einfach kein Platz mehr
    im vollgepackten Koffer.

    von

    Peter Schott

    Nicht jedes unserer Probleme
    dürfen wir COVID-19
    in die Virenschuhe schieben.

    Manches Problem war schon
    vorher ein Problem.

    Wir hatten es
    nur besser getarnt.

    Wir hatten es
    nur besser verdrängt.

    von

    Peter Schott

    Wir suchen einen Impfstoff.

    Wir suchen einen Schuldigen.

    Wir suchen einen Zauberer.

    Wir suchen einen Bezahler.

    Wir suchen einen Versteher.

    Wir suchen einen Erklärer.

    Wir suchen einen Heiler.

    Wir suchen einen Retter.

    Wir suchen einen XXX.

    von

    Peter Schott

    Überall steht:
    „Bitte kontaktlos zahlen“.

    Heißt es irgendwann auch:

    Kontaktlos berühren?
    Kontaktlos bespüren?

    Kontaktlos bewegen?
    Kontaktlos belegen?

    Kontaktlos besprechen?
    Kontaktlos bestechen?

    von

    Theresia Bongarth

    Aus dem Weg gehen
    sich nicht sehen
    präsent nur online
    WhatsApp- und Streaming-Tage
    Vorwand gesucht und gefunden.
    Und Tschüss!

    Oder:
    Mit Abstand sich sehen
    und nah sich bleiben
    online UND offline.

    von

    Theresia Bongarth

    Durch die Straßen…
    … gehe ich in diesen Tagen,
    mit Beklemmung oft und ganz viel Fragen,
    sehe Angst in alten Augen,
    höre nur gedämpftes Lachen,
    blicke in verstummte Kinderaugen.

    Es ist Maskenzeit.

    von

    Theresia Bongarth

    Als es hieß:
    weniger Abfall,
    mehr nachhaltig,
    weniger Auto,
    mehr öffentliche Verkehrsmittel,
    weniger Einweg,
    mehr Mehrweg,
    weniger Distanz,
    mehr Nähe,
    weniger Abgrenzung,
    mehr Zuwendung,
    weniger online kaufen,

    – unterwegs

    von

    Klaus Jäkel

    wie komme ich mir vor
    wenn ich in den Spiegel seh’
    und durch die Straßen  
    in ein Kaufhaus geh’ — schaut her!  
    wie Millionen andere zurzeit
    —  bin ich noch wer?
     
    egal — woher die Kunden kommen
    wer und was und wie sie

    von

    Peter Schott

    Jeder Mensch hat ein Hirn.

    Mancher hat ein Hirngespinst
    und schwört sich ein
    auf Verschwörungstheorien.

    Wer bietet
    den kranken Hirnen
    die Stirn?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Irgendwann
    erfinden sie
    durchsichtige
    Schutzmasken,

    die sich perfekt
    auf deine
    Gesichtsform
    schmiegen,

    wie eine zweite Haut,
    und deine Mimik
    und Gestik zeigen.
    Trotz Maske.

    von

    Peter Schott

    Hier ein Sprüher,
    da ein Spritzer.
    Hier ein Nebel,
    da ein Seifenklecks.

    Die Einkaufs-
    und Behörden-Tour
    wird zur „Spritztour“
    für die Hände ...

    Was waren das für Zeiten,
    als wir unsere Hände
    noch in Unschuld wuschen.

    von

    Peter Schott

    Vor Corona
    nahmen wir Weihwasser,
    wenn wir in die Kirche gingen.

    Jetzt nehmen wir
    Desinfektionswasser,
    wenn wir in die Kirche gehen.

    Was bringt mehr Segen?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Beim Spaziergang
    kommt mir Frau mit Hund
    entgegen:

    Abstandsregel Frau: 1,5 Meter
    Abstandsregel Hund: 0 Meter

    Umgedreht wäre mir lieber …

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Synodaler Weg tagt im September 2020 in verändertem Format

    von

    Pressemitteilung Synodaler Weg

    Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Fortgang des Synodalen Weges aus.

    auch bei Visionen?

    von

    Peter Schott

    Die meisten Geschäfte
    haben wieder offen –
    mit Abstandsregel.

    Und wie sieht es
    mit den meisten
    Visionen aus?

    Bist du noch offen für sie?
    Oder bist du bei ihnen
    auch auf Abstand
    gegangen?

    von

    Peter Schott

    Ich bin mir sicher,
    dass in dieser Corona-Zeit
    augenblicklich
    viele Wunder geschehen.

    Es sind nur andere Wunder,
    als wir uns erhofft,
    erbetet und erwünscht haben.

    Wundern wir uns nicht,
    lassen wir es „wundern“

    von

    Peter Schott

    Meine Schutzmaske
    steht deiner Schutzmaske
    gegenüber.

    Schau,
    da brennt ein Licht
    in deinen Augen
    und entzündet ein Licht
    in meinen Augen.

    von

    Gisela Baltes, www.impulstexte.de

    Wir leben in Frieden und Freiheit.
    So lange fühlten wir uns sicher!
    Doch nun hat Angst uns im Griff,
    ist als CORONA über uns hergefallen.

    für die Erde und die Menschheit

    von

    Papst Franziskus

    Liebevoller Gott,

    Schöpfer des Himmels, der Erde, Schöpfer von allem, was es gibt:
    Öffne unseren Geist und berühre unsere Herzen,
    damit wir Teil der Schöpfung sein können, die Du uns geschenkt hast.

    von

    Peter Schott

    Wie soll ich mich ausdrücken?
    Ohne mich davor zu drücken?

    Ich drücke es vornehm aus:

    Ich bin bedrückt,
    weil ich dich
    nicht drücken darf.

    Denn ich will nicht,
    dass dich oder mich
    der Virus erdrückt.

    wie sich selbst

    von

    Klaus Jäkel

    dieser zunächst
    paradox wie segensreiche Rat
    taucht vor mir auf, wenn ich heut in
    einem Supermarkt — abstand-bange
    in einer langen Warteschlange
    —  sinnend vor zur Kasse geh‘
    und engschlitzäugig um mich seh‘

    42 religiöse Einrichtungen in 14 Ländern unterzeichnen Absichtserklärung

    von

    Pressemitteilung / Vatican News

    42 religiöse Institutionen verschiedener Konfessionen in 14 Ländern haben miteinander beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, die fossile Brennstoffe fördern oder mit ihnen handeln. Die gemeinsame Absichtserklärung ist die erste auf so breiter Basis.

    von

    Peter Schott

    Vor dem Geschäft
    steht das Schild:
    „Bitte Einzeln eintreten!“

    Vor dem Tagesbeginn
    steht das Schild:
    „Bitte Gemeinsam eintreten!“

    Für mehr Solidarität!

    Wer gibt uns einen Tritt?
    Einen Tritt für Solidarität?

    Verschwörungserzählungen sind gefährlich – Wie man sie entkräften kann

    von

    Pressemitteilung Amadeu Antonio Stiftung / Pfarrbriefservice.de

    In Krisen wie der Corona-Pandemie haben Verschwörungserzählungen Hochkonjunktur, schreibt die gemeinnützige Amadeu Antonio Stiftung in einer Pressemitteilung.

    in Virus-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Vater unser im Himmel –
    dein Himmel ist virenfrei.

    Geheiligt werde dein Name –
    er hat nichts mit Covid-19 zu tun.

    Dein Reich komme –
    in unsere virenverseuchte Welt.

    Dein Wille geschehe –
    nicht der Wille eines tödlichen Virus.

    von

    Peter Schott

    Überall stehen sie,
    allein auf weiter Flur:

    Bildstöcke aus Stein,
    manchmal aus Holz,
    erinnern an die
    Schrecken der Pest,
    oder der Cholera,
    laden bescheiden ein,
    zu einem stillen Gebet –
    unterwegs ein Halt.

    von

    Peter Schott

    Verschärft wird
    die Kontaktsperre
    für …

    … Grübeleien

    … Fake News

    … Beleidigungen

    … Verschwörungen

    … gewalttätige Demos

    Ab sofort –
    am besten
    für immer.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Pizza to go

    Döner to go

    Kaffee to go

    Eis to go

    Virus to go
    Virus to no

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    „Sie sind geschützt!“
    sagt das Virenschutz-
    Programm auf meinem
    Smartphone.

    „Du bist behütet!“
    sagt die innere Stimme
    ganz ohne Programm
    auf meiner Seele.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Zärtlich
    berührst du
    meine Lippen,

    reibst dich
    an meiner Nase,

    hältst dich an
    meinen Ohren fest,

    weil du über
    beide Ohren
    in mich verliebt bist.

    Ironisches

    von

    Peter Schott

    Dass in Schlachtbetrieben
    nicht jedes Tier,
    welches getötet wird,
    artgerecht gelebt hat,
    haben wir gewusst.
    Un-Tierisch.

    von

    Peter Schott

    Angela Merkel
    sagte vorsichtig:
    „Wir dürfen uns
    etwas Mut erlauben!“

    Verstanden wurde:
    „Wir dürfen uns
    wieder Übermut erlauben!“

    Oder habe ich
    das falsch verstanden?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    oder war es ein DHL?

    von

    Peter Schott

    Päckchen hin –
    Päckchen her.

    Ist es geschickt,
    in diesen Zeiten
    ein Päckchen
    zu verschicken,
    ohne system-
    relevanten Inhalt,
    einfach so,
    um dem Empfänger
    zu sagen:
    „Ich denk an dich!“?

    von

    Peter Schott

    Ich bin perplex,
    wo momentan
    überall Plexiglas
    hängt oder steht.

    Glasklar gedacht
    als analoges
    Virenschutzprogramm
    und Tropfenfänger.

    Leicht zu durchschauen,
    egal, von welcher Seite
    du es betrachtest.

    in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Ich bestelle
    die Pizza GEDULD,
    jetzt gleich und
    nicht zu scharf.

    Mit frisch
    gebackener
    GELASSENHEIT.

    Dick belegt mit
    GOTTVERTRAUEN,
    schön verschmolzen.

    … in der Corona-Krise?

    von

    Peter Schott

    Kuhmilch läuft
    weiter spritzig
    aus dem Euter.

    Ziegen haben,
    wie immer,
    was zu meckern.

    Hunde markieren
    pflichtbewusst,
    ohne Abstandsregel.

    Katzen schnurren
    genüsslich und
    entschleunigt.

    Satirisches in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Öffentliche Gottesdienste
    dürfen wieder stattfinden.

    Mit hohen Auflagen
    für Hygiene- und
    Schutzmaßnahmen:
    Nase-Mund-Schutz,
    kein Chor, kaum Gesang,
    begrenzte Teilnehmerzahl,
    zwei Meter Abstand …

    Der FakeFilter der Bundeszentrale für politische Bildung hilft dabei

    von

    Pfarrbriefservice.de

    Nicht nur jetzt in der Corona-Krise gibt es sie: die Fake News. Das sind Lügen, die aufbereitet werden wie seriöse journalistische Nachrichten. Sie werden vor allem im Internet und dort in den Sozialen Medien verbreitet und wollen manipulieren und Schaden anrichten.

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Seit Einführung
    der 1,50-Meter-Abstandsregel

    von

    Peter Schott

    Immer noch
    brennen die Kerzen
    für das,
    was uns unter
    den Nägeln brennt,

    was uns allen
    auf der Seele brennt,

    was uns
    auf der Zunge brennt

    und für das,
    wofür wir uns
    die Finger verbrennen.

    von

    Peter Schott

    Komm mir
    nicht zu nahe,
    aber sei mir
    auch nicht zu fern!

    Umarme mich nicht,
    aber verstoße mich
    auch nicht!

    Streichle mich nicht,
    aber kratze mich
    auch nicht!

    Sei mir in der Ferne nah
    und in der Nähe fern.

    von

    Peter Schott

    Wer hat dafür gesorgt,
    dass ich
    in Deutschland lebe?

    Wer hat dafür gesorgt,
    dass ich nicht
    in einem Kriegsgebiet,
    Flüchtlingslager oder
    … lebe?

    von

    Peter Schott

    Das geht mir
    Zu schnell.
    Das geht mir
    Zu langsam.

    Das geht mir
    Zu nah.
    Das geht mir
    Zu weit.

    Das geht mir
    Zu tief.
    Das geht mir
    Zu hoch.

    Und trotzdem:
    Geht nicht geht nicht.

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Halt deinen Mund!
    Mit Maskenschutz bedeckt.

    Zeig deine Zähne!
    Man sieht sie sowieso nicht.

    Streck deine Zunge heraus!
    Sie bleibt hinterm Vorhang versteckt.

    Fass dich an die eigene Nase!
    Das geht auch unterm Stoff.

    von

    Klaus Jäkel

    tragen — zwischen Aug´ und Kragen
    macht es leicht — mit Masken schaun
    nicht leichter — Masken zu durchschaun

    von

    Ronja Goj

    Die Sonne scheint. Tulpen recken ihre Köpfe in den stahlblauen Himmel, dunkelrote, rosane, beerenfarbene. Weißer Holler fächert seine Blüten auf, wie Teller aus funkelnden, kleinen Sternen. Es sind die ersten warmen Tage. Nach dem langen Winter. Den vielen grauen, dunklen Stunden.

    Vorsicht Satire!

    von

    Peter Schott

    Die Sonne scheint.
    Trotzdem Glatteisgefahr!

    „Wir bewegen uns
    auf dünnem Eis.“
    Angela Merkel warnt
    in ihrer Regierungsrede*.

    „Seid nicht zu schnell
    mit Lockerungen –
    das kann locker daneben
    gehen und uns
    eiskalt erwischen“.

    von

    Peter Schott

    Keiner weiß,
    was schon geschah.

    Keiner weiß,
    was jetzt geschieht.

    Keiner weiß,
    was noch
    geschehen wird.

    Es geschieht
    und alle hoffen:
    Einer weiß es.

    Einer weiß,
    was Keiner weiß.

    Christentum und Islam im Vergleich (35)

    von

    Dr. Eckhard Bieger und Vladimir Pachkov

    „Es ist eine Pandemie, aber Corona interessiert die Leute nicht. Wir überlassen das dem lieben Gott. Das ist Schicksal; wer krank wird, der leidet.“¹ Diese Zitate von Menschen aus Kairo können wir verurteilen oder auch zu verstehen suchen. Sie leiten sich aus dem Koran her.

    TV-Reporter Willi Weitzel und Kindermissionswerk starten Youtube-Serie für Kinder

    von

    Pressemitteilung Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’

    Unter dem Motto „Willi daheim für die Sternsinger“ hat der TV-Reporter und Moderator Willi Weitzel gemeinsam mit dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ eine Youtube-Serie für Kinder gestartet.

    Um zu einer „neuen Normalität“ zu finden, braucht es den Blick zurück

    von

    Gerald Baumgartner SJ

    Spüren Sie es auch? Seit einigen Tagen hat sich die Stimmung in den Medien verändert.

    von

    Peter Schott

    Zur Not
    will ich rufen.

    Zur Not
    will ich beten.

    Zur Not
    will ich kämpfen.

    Zur Not
    will ich akzeptieren.

    Zur Not
    will ich …

    Zur Not
    will ich all das tun,
    was in der Not nötig
    und Not wendig ist.

    Momentan beschnitten

    von

    Peter Schott

    Manche
    Menschenrechte
    sind momentan
    beschnitten.

    Doch jeder Gärtner
    weiß, dass Sträucher,
    die beschnitten werden,
    umso schöner
    austreiben und wachsen.

    Trotzdem sollten wir
    hin und wieder
    nach dem Rechten
    sehen …

    von

    Peter Schott

    Hinter
    verschlossenen
    Türen haben sie
    geschlossen
    beschlossen,
    in Regeln gegossen
    was geöffnet wird,
    was geschlossen
    bleibt.

    Bleiben wir
    weiterhin
    unverdrossen
    entschlossen
    und setzen wir das
    Beschlossene um.

    von

    Peter Schott

    Ich habe es
    nicht in der Hand,
    mein Leben.

    Ich habe es
    nicht im Kopf,
    mein Leben.

    Ich habe es
    nicht im Blick,
    mein Leben.

    Ich habe es
    in meinem Herzen,
    mein Leben,
    mein Sein.

    von

    Peter Schott

    Gott,
    werde nicht müde,
    wenn ich müde werde.

    Gott,
    werde nicht schwach,
    wenn ich schwach werde.

    Gott,
    werde nicht traurig,
    wenn ich traurig werde.

    Besuche mich, Gott

    von

    Peter Schott

    Besuche mich, Gott,
    wenn keiner
    mich besuchen darf.

    Umarme mich, Gott,
    wenn keiner
    mich umarmen darf.

    Berühre mich, Gott,
    wenn keiner
    mich berühren darf.

    Mensch, Gott,
    sei du der Mensch,
    den ich momentan
    brauche.

    Die Krankheit für Kinder erklärt

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Viren sind kleine Krankmacher, die gerne von Mensch zu Mensch wandern. Sie sind winzig klein, so dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

    von

    Peter Schott

    „Unwort“ des Jahres:
    Corona-Virus

    „Tunwort“ des Jahres:
    Solidarisch leben

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Humoriges in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Sie wächst und wächst
    uns über den Kopf –
    unsere Haarpracht.

    Denn Friseure
    haben geschlossen –
    mit haarigen Folgen,
    weil Haare sich nicht
    an Beschränkungen
    festhalten:

    von

    Peter Schott

    Es liegt nicht alles
    in unseren Händen.

    Es liegt nicht alles
    in unseren Armen.

    Es liegt nicht alles
    in unseren Augen.

    Es liegt nicht alles,
    in unseren Ohren.

    Es liegt nicht alles
    in unseren Beinen.

    von

    Peter Schott

    Wer hätte das gedacht?
    Die Regierungen,
    nicht die Kirchen,
    verlängern 2020
    die Fastenzeit bis weit
    in die Osterzeit hinein.

    Gläubige,
    Nichtgläubige
    und Andersgläubige
    halten sich daran.

    von

    Peter Schott

    Aufgrund der
    aktuellen Lage …

    Aufgrund der
    besonderen Lage …

    Aufgrund der
    momentanen Lage …

    Aufgrund der
    augenblicklichen Lage …

    … hoffen wir,
    dass wir weiterhin
    in der Lage
    sind und bleiben,
    die Lage zu peilen.

    Was Corona schafft

    von

    Peter Schott

    Was noch niemand
    in der Geschichte
    der Menschheit
    geschafft hat,
    schafft Corona:

    Christen, Juden
    und Moslems
    desinfizieren
    gemeinsam
    die Stadt Jerusalem.

    … in dieser Krisenzeit

    von

    Theresia Bongarth

    Mein Herr,
    der du für uns gestorben bist
    am Kreuze voller Schmerzen
    uns deine Liebe hast geschenkt
    bist auferstanden aus dem Grabe
    für uns!

    Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung startet neue Website und bittet um Mithilfe

    von

    Pressemitteilung UBSKM / Pfarrbriefservice.de

    Die neue Website www.kein-kind-alleine-lassen.de will den Kindern helfen, die von Gewalt und sexuellem Missbrauch bedroht sind und die in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen ihren Peinigern noch radikaler ausgeliefert sind.

    von

    Peter Schott

    Sie haben dich
    nicht „Teufel“ genannt,
    nicht „Rache Gottes“,
    auch nicht
    „Verschwörungsvirus“
    oder „Weltuntergang“.

    Weil du das,
    trotz allem Übel,
    nicht bist.

    Sie haben dich
    „COVID-19“
    genannt.

    Voller Sehnsucht

    von

    Peter Schott

    Ich will kommen
    zu dir – einfach so.

    Ich will lachen
    und weinen
    mit dir – einfach so.

    Ich will reden
    und schweigen
    mit dir – einfach so.

    Ich will essen
    und trinken
    mit dir – einfach so.

    von

    Peter Schott

    Rasant breitet sich
    der Frühling aus –
    schneller als Corona,
    farbiger als Corona,
    heilsamer als Corona.

    Jesu Auferstehung –
    diesmal in der Natur.

    Gott sei Dank.

    Halleluja.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Täglich verfolge ich
    die Corona-Nachrichten.

    Nächtlich verfolgen sie
    dann mich …

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Auch in den
    eigenen
    vier Wänden
    kann man
    ganz schön
    aus dem
    Häuschen sein.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    v. Chr. und n. Chr.
    heißt bisher:
    vor Christus
    und
    nach Christus.

    Heißt es jetzt:
    v. C. und n. C.?
    vor Corona
    und
    nach Corona?

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Es gibt
    Desinfektionsmittel,
    die beseitigen 99 Prozent
    der Bakterien.

    Aber
    leider nicht mal
    1 Prozent an Bosheit,
    Dummheit und
    Leichtsinn.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Politlyrik zu Ostern in Corona-Zeiten

    von

    Peter Schott

    Was kommt
    dieses Jahr
    ins Osternest?

    Ich hake es ab:
    0 Waschseife
    0 Mundschutz
    0 Traubenzucker
    0 Hustenbonbons
    0 Desinfektionsspray
    0 …

    Ach ja,
    ein Osterhase
    und bunte Eier
    natürlich auch.

    von

    Peter Schott

    Manche Menschen
    sind momentan
    systemrelevant.

    Alle Menschen
    sind immer
    herzrelevant.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Aber wann geht Trost wieder offline?

    von

    Theresia Bongarth

    Ich schaue Gottesdienste online
    sehe Live-Streams dann und wann
    höre Podcasts hin und wieder
    lausche Predigten und hoffnungsvollen Worten
    Trost gibt es online und noch viel mehr

    von

    Theresia Bongarth

    Die Zeiten sind dunkel,
    aber die Tage so hell
    Zeigen uns die schönsten Seiten
    Von morgens bis abends
    Der Himmel so blau
    Das Grün wird munter
    Die Frühlingsblumen machen
    Ihre Aufwartung
    Und bitten zum Tanz
    Mit Mutter Natur

    von

    Theresia Bongarth

    Ich habe sie segnen lassen,
    die Palmzweige aus dem Garten.
    Nicht hinein getragen in eine Kirche,
    sondern ausgebreitet vor dem Fernseher.
    Habe das Segensgebet mit gesprochen:
    Im Namen des Vaters, des Sohnes,
    des Heiligen Geistes.

    Hygienetipps für Kinder

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Coronaviren sind kleine Krankmacher und gelangen vor allem über winzige Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen, vielleicht auch noch über Gegenstände, von einem zum anderen. Deshalb verbreiten sie sich an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, besonders schnell.

    Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Eine gute Nachricht zum Schluss: Die Wissenschaft ist sich einig. Wir als „die Großen“ halten einen der stärksten Hebel für die Entwicklung in der Familie in unseren Händen.

    Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    • Ältere Kinder und Jugendliche haben im Vergleich zu den Jüngeren mehr Möglichkeiten, die Situation, ihre Hintergründe und etwaige Folgen zu verstehen. Das ermöglicht mehr Einsicht, aber auch mehr Beunruhigung.

    Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Jüngere Kinder finden es unmittelbar beruhigend zu sehen, was schon geschafft ist, und dazu ein kleines Ritual zu erleben. Basteln Sie also zum Beispiel eine Tagesliste, die verschiedene Punkte Ihres Tagesplans aufführt, die nach Erledigung abgehakt werden können.

    Was fällt mir - ganz persönlich - dazu ein?

    von

    Klaus Jäkel

    mit  Ruhe  abwarten  —  na  ja  —  schaun  mer  mal —
    stets  bereit,  Neues   zu   erleben   —  und  — Anderes
    vielleicht sogar  —  GanzAnderes  — dafür offen sein
    frisch, froh, fromm  und frei  ----  im  Ja  zu  mir  selber

    von

    Klaus Jäkel

    ist für mich
    wie eine  —  Hauszeit ohne H
    nach der ich mich nicht sehnte
    und doch ist sie jetzt da

    ohne Dienst und Hast
    ohne Druck und Last
    —  ein Muss als Chance zur Muße

    Tipps zur Konfliktlösung

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Es ist ganz normal, dass die Stimmung bei Ausgangsbeschränkung und sozialer Isolation angespannter ist und es deshalb schneller oder häufiger zu Auseinandersetzungen kommt. Daher lohnt es sich, den Umgang mit Konfliktsituationen aktuell zu überdenken und anzupassen:

    Tipps für die ganze Familie

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Besprechen Sie mit Ihrer Familie, dass es sich um eine Ausnahmezeit handelt und eine neue Situation neue Regeln braucht. Werden Sie zum „Leuchtturm“ und geben Sie einen Rahmen vor, in dem alle Familienmitglieder die Möglichkeit finden, sich zu beteiligen.

    Tipps für Eltern

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Die Corona-Krise stellt uns im Moment alle vor große Herausforderungen. Das trifft besonders auf Familien und Bezugssysteme zu, in denen Kinder und Jugendliche leben.

    Tipps für Erwachsene

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Üben Sie gemeinsam mit ihrem Kind.

    Tipps für Eltern

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Selbst etwas tun zu können, zählt zu den besten Möglichkeiten, eigene Unsicherheit und Sorge zu reduzieren. Es vermindert das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein, und vermittelt ein stärkeres, aktiveres Selbstgefühl.

    Tipps für Eltern

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Unsere Perspektive und Haltung sind entscheidend dafür, wie wir die Welt wahrnehmen: Das gilt für kleine und große Menschen gleichermaßen. Auch in dieser Situation sind Sie Vorbild für Ihre Kinder.

    Tipps für Eltern

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    Sagen Sie Ihrem Kind, was wir wirklich wissen und vor allem auch, dass nicht alles stimmt, was gerade geschrieben und gesprochen wird. Vermitteln Sie, dass es „normal“ ist, dass auch falsche Informationen auftauchen und weitererzählt werden, wenn sehr viele Menschen über ein Thema sprechen.

    Tipps für Eltern

    von

    Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

    1. Bildlich gesprochen: Werden Sie selbst zum „Leuchtturm“. Orientierung und Verbindung sind zutiefst stabilisierende Faktoren in Zeiten „mit hohem Seegang“.

    Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz schreibt an Menschen mit Behinderungen

    von

    Pressemitteilung DBK

    Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge für Menschen mit Behinderungen, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), hat in einem Brief den Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörigen sowie den in der Seelsorge tätigen Mitarbeitern Mut zugesprochen.

    Eine Auswahl an Beratungsdiensten via Telefon oder Internet für Pfarrbrief oder Pfarrei-Homepage

    von

    Pfarrbriefservice.de

    Für manche Menschen bedeutet die Corona-Pandemie kaum Veränderungen in ihrem Leben, wieder andere spüren die Einschränkungen sehr. Sie leiden darunter, machen sich Sorgen oder haben Angst. Vielfältige Beratungs- und Hilfsdienste stehen den Menschen auch in dieser Zeit zur Seite.

    Ein Gedicht

    von

    Miriam Falkenberg

    Ecce homines - seht her, die Menschheit!

    Wie schwer sie gerade trägt
    an der Dornenkrone

    Zweige geflochten aus
    Einsamkeit, Angst und Schmerz

    Franziskus betet auf leerem Petersplatz für Ende der Corona-Pandemie

    von

    Gudrun Sailer, www.vaticannews.va/de

    Papst Franziskus hat die Menschheit angesichts der globalen Corona-Pandemie zu Nächstenliebe und dem Erkennen der wirklichen Prioritäten im Leben aufgerufen.

    Was Menschen bewegt, muss im Gottesdienst seinen Ort haben, findet der Theologe Benedikt Kranemann angesichts der Corona-Krise

    von

    Benedikt Kranemann

    Katastrophen wie das Corona-Virus begleiten die Menschheitsgeschichte. Lange wurden sie als Strafe Gottes für menschliche Sünden verstanden. Deshalb waren vor allem Bußübungen, Messfeiern, Anrufung um die Hilfe von Heiligen, Gelübde, Bittprozessionen eine probate Hilfe.

    Für alle, die momentan hinter Glas arbeiten

    von

    Peter Schott

    Hinter Glas:
    Die Kassiererin.
    Im Supermarkt.

    Hinter Glas:
    Die Bäckersfrau.
    Im Bäckerladen.

    Hinter Glas:
    Die Arzthelferin.
    In der Praxis.

    Hinter Glas:
    Verhindert nicht.
    Ein Blick.
    Ein Lächeln.
    Glasklar.

    von

    Peter Schott

    Die Erde
    dreht sich
    um die Sonne.

    Das Coronavirus
    dreht sich mit.

    Jetzt bloß nicht
    durchdrehen.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Werktags:
    „Home office“

    Sonntags:
    „Home church“

    Ora et labora.
    Bete und Arbeite.
    Zuhause.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Der Buchtipp für Familien, Singles und Wohngemeinschaften

    von

    Verlagsinformation

    Quarantäne! Und plötzlich ist alles anders, die Welt steht Kopf und still. Auf einmal lebt man wochenlang an einem Ort, mit den immer gleichen Menschen. Niemand hat das vorher ausprobiert – oder etwa doch?

    Gedanken der Erfurter Theologin Julia Knop über Kirche in der Corona-Krise

    von

    Julia Knop

    Die Welt ist kein Drama und aus christlicher Perspektive auch keine Tragödie. Sie hat, von Gott geschaffen, einen guten Anfang genommen. Sie darf, auf diesen Gott vertrauend, auf ein gutes Ende ohne Tränen, Klage und Tod hoffen (Offb 21).

    Zur Kerzenaktion anlässlich der Corona-Krise

    von

    Peter Schott

    Ich zünde
    meine Kerze an
    und stelle sie
    ans Fenster.

    Ich zünde
    mein Gebet an
    und stelle es
    auf meine Fragen.

    Du zündest
    meine Hoffnung an
    und stellst sie
    in mein Leben.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Ein Interview zur Frage, was die Corona-Krise für die Kirche bedeutet

    von

    Peter Weidemann

    Die Corona-Krise hat Christen mitten in der Fastenzeit erwischt. Deutlicher als je zuvor steht der Verzicht im Vordergrund, aber auf irritierende Weise.

    Für einen guten Umgang mit Angst, Wut und Ohnmacht

    von

    Thomas Gertler SJ, www.update-seele.de

    Jetzt in Corona-Zeiten kommen vor allem Angst, aber auch andere Gefühle wie Wut oder Ohnmacht und Befürchtungen in uns hoch. Vor allem diese oft als negativ bezeichneten Gefühle haben und wollen wir nicht so gern. Sie stellen sich aber unwillkürlich ein in dieser Zeit der Pandemie.

    Mein Gott!

    von

    Theresia Bongarth

    Oh…
    Mein Gott!
    Hast du uns verlassen?
    Der Welt den Rücken zugekehrt?
    Hast du die Nase voll von uns,
    von uns Menschen?
    Oder:
    Gibst du uns
    vielleicht die Chance
    für einen Neuanfang?

    Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

    in Corona-Zeiten

    von

    Theresia Bongarth

    In diesen so herrlichen Frühlingstagen
    Mit Sonne und Licht
    Und den Frühlingsblumen,
    Wo weder Kälte noch Regen
    Die Laune verderben
    Im Angesicht der erwachenden Natur
    Wo die Eiscafés wieder öffnen
    Auf den Märkten frisches Obst lacht

    von

    Theresia Bongarth

    Gehet hin
    Sagt Jesus:
    Zu den Armen
    Den Traurigen
    Den Kranken
    Den Mutlosen
    Den Einsamen
    Den Sterbenden …
    Gehet hin – ganz besonders jetzt
    In diesen Tagen
    Und seid ihnen nah!
    Nah im und mit Abstand
    Von ganzem Herzen

    von

    Theresia Bongarth

    So viele Menschen,
    mein Gott,
    haben Angst,
    furchtbare Ängste
    in der Corona-Krise,
    sind verzweifelt allein,
    fast hoffnungslos
    und ohne Zuversicht.
    Allein.
    Sei du, Gott,
    wenigstens du, mein Gott,
    bei ihnen und halte sie.

    Gebet in Corona-Zeiten

    von

    Theresia Bongarth

    Dich rufen wir an,
    heilige Elisabeth,
    zu Dir schreien wir
    in unserer Not.

    Gebet in Corona-Zeiten

    von

    Theresia Bongarth

    Du hast sie beschützt,
    deine Familie:
    Maria, deine Frau,
    Jesus, dein Kind.

    Die St.-Pankratius-Gemeinde aus Oberhausen initiierte die Aktion „Hoffnungslicht“

    von

    Christoph Brüwer, www.katholisch.de

    Um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster stellen und das Vaterunser beten: Damit wollte eine Pfarrei aus Oberhausen ihre Mitglieder erreichen. In nur zwei Tagen ist daraus eine Aktion geworden, an der sich auch andere Religionen beteiligen und die bis nach Südafrika reicht.

    Sich nicht ablenken, sondern aushalten – das rät der Jesuit Thomas Gertler

    von

    Thomas Gertler SJ

    Fast schlimmer, als zu viel zu tun zu haben, ist es, zu wenig zu tun zu haben. Zu Hause sitzen und einfach Langeweile zu haben. Ja, am Anfang, da gibt es das zu tun, was ich schon immer mal machen wollte, wozu ich aber nicht gekommen bin.

    von Ignatius von Loyola

    von

    Pater Nikolaas Sintobin SJ

    In der Krise und angesichts von Angst und Unsicherheit hat der Heilige Ignatius von Loyola über einen flämischen Mitbruder, Pater Nikolaas Sintobin SJ, folgenden Brief geschickt:

    Liebe Bewohner der Erde,

    oder: Aus der Corona-Not sieben Tugenden machen

    von

    Peter Schott

    1. Abstand halten –
    Anstand behalten.

    2. Klarheit suchen –
    Wahrheit buchen.

    3. Zusammen halten –
    die Jungen und die Alten.

    4. Mutig wagen –
    ohne zu verzagen.

    Aus der Menschheitsgeschichte

    von

    Peter Schott

    1986: Tschernobyl

    Kinder spielen in der Sonne -
    unbeschwert und voller Wonne.

    1998: ICE-Unglück Eschede

    Kinder spielen in der Sonne -
    unbeschwert und voller Wonne.

    2001: USA 11.09. Terror

    Bleibe zuhause!

    von

    Peter Schott

    Bleibe zuhause!

    Bleibe bei dir!
    Bleibe in dir!
    Bleibe mit dir!

    Und finde
    eine neue Bleibe.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Konsumdenken und anderes

    von

    Peter Schott

    Wir sollten
    nicht mehr fragen:

    „Was braucht der
    Verbraucher zum
    verbrauchen?“

    Wir sollten
    vielmehr fragen:

    „Was braucht
    der Mensch
    zum Leben?“

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Was nötig ist …

    von

    Peter Schott

    Frisch eingetroffen,
    solange Vorrat reicht:

    Hoffnungsgedanken,
    Herzgefühle,
    Seelengebete …

    Bitte zugreifen,
    aber nicht abgreifen.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Die andere Stille Nacht

    von

    Peter Schott

    Corona ist leise.
    Bei Tag und bei Nacht.

    Trotzdem eine Stille Nacht
    und eine Heilige Nacht,
    für die,
    die heute gerettet wurden,
    für die,
    die über dem Berg sind,
    für die,
    die wieder das Leben
    vor sich haben,

    Was ist zu tun?

    von

    Peter Schott

    Bleiben Sie Zuhause.

    Bleiben Sie besonnen.

    Bleiben Sie achtsam.

    Bleiben Sie hilfsbereit.

    Bleiben Sie zuversichtlich.

    Bleiben Sie Zuhause.

    Bleiben Sie gesund.

    Kinderphantasien

    von

    Peter Schott

    Mit ihrer Phantasie
    verzaubern Kinder …

    … das Bad
    zum Plantsch-Becken …

    … die Küche
    zum Gasthaus …

    … das Wohnzimmer
    zum Kinosaal …

    … den Flur
    zum Spazierweg …

    Mond am Himmel

    von

    Peter Schott

    Ich sehe zum Nachthimmel,
    der Mond leuchtet mich an.

    Was hat er nicht
    schon alles auf der Erde
    angeleuchtet:
    Kriege, Erdbeben,
    Unglücke, Krankheiten –

    Aber auch:
    Frieden, Liebe,
    Versöhnung, Wünsche.

    ES

    Corona-Ausbreitung

    von

    Peter Schott

    Jetzt hat auch uns
    das Virus erreicht.

    Aber es
    erreicht nicht,
    dass wir
    unerreichbar
    füreinander
    werden.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Ausgang beschränkt

    von

    Peter Schott

    Ein Igel saust
    durch meinen Garten:
    Von rechts nach links,
    über kreuz und quer,
    mal hier, mal dort –
    und dann wieder fort.

    Heute möchte ich,
    das erste Mal
    in meinem Leben,
    ein Igel sein.

    Pläne für die Pläne

    von

    Peter Schott

    Wir müssen
    damit planen,
    dass wir
    in nächster Zeit
    nur wenig
    vorausplanen
    können.

    Wir müssen
    damit planen,
    dass Pläne
    verplant werden.

    Wir müssen
    damit planen,
    planlos und
    voller Pläne zu sein.

    Englisches Zuhause

    von

    Peter Schott

    My home
    is my castle.

    My home
    is my office.

    My home
    is my school.

    My home
    is my world.

    My home
    is my heaven.

    My home
    is my home.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Geht-Versuche

    von

    Peter Schott

    Wenn nichts mehr geht,
    was sonst immer geht,
    geht vielleicht
    endlich etwas,
    wovon jeder sagte:
    „Das geht doch nicht!“

    Geht’s noch? –
    Geht’s doch!

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Viren-Lügen

    von

    Peter Schott

    Es gibt einen
    Mundschutz
    zum Schutz vor Viren.

    Gibt es auch
    einen Mundschutz
    zum Schutz vor Lügen
    und Fake News?

    Wer so etwas erfindet,
    ist bestimmt nicht
    auf den Mund gefallen.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Neues aus dem Bad

    von

    Peter Schott

    Nimm eine
    neue WC-Rolle
    in die Hand.
    Drehe und
    wende sie.

    Welche Rolle
    spielt die WC-Rolle
    in deinem Leben?

    Hauptrolle?
    Nebenrolle?

    Reinigende Rolle?
    Tragende Rolle?

    Satire

    von

    Peter Schott

    Grauenhaft:
    Kinder, die
    ältere Menschen
    anhusten und
    „Corona“ rufen.

    Wenn ich die erwische,
    werde ich denen
    was husten…

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    von

    Peter Schott

    Lasst nicht nur
    die Kirche im Dorf,
    sondern lasst sie
    auch offen.

    Offen fürs Hoffen.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Zur Ausgangsbeschränkung

    von

    Peter Schott

    Für Kontaktlinsen
    besteht keine
    Ausgangsbeschränkung.

    Auch nicht für:

    Kontaktkleber
    Kontaktadressen
    Kontaktanzeigen
    Kontaktzäune

    Bei anderslautenden
    Behauptungen
    kontaktieren Sie
    uns bitte unverzüglich.

    Zum Glockengeläut

    von

    Peter Schott

    Lasst die Glocken
    weiter läuten:
    laut oder leise,
    unüberhörbar,
    auch aufdringlich.

    Hängt es an
    die große Glocke:

    Es schlägt nicht 13
    für die Angst,
    sondern 12
    für die Hoffnung.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Ein (unvollständiger) Überblick über Digitales und Hilfreiches

    von

    Pfarrbriefservice.de

    Corona wirft gerade alles über den Haufen: Gottesdienste, Termine, Planungen für die nächsten Wochen, vor Corona geschriebene Zeilen, Inhalte von Pfarrbriefen …

    Für Augenblicke, wo die Umarmung vermisst wird

    von

    Peter Schott

    Ich drücke es
    mal so aus:

    „Ich würde dich
    am liebsten drücken!“

    Verrückt und verdrückt,
    dass das momentan
    nicht ausgedrückt
    werden kann.

    Das holen wir nach,
    wenn wir wieder
    enger zueinander
    rücken und drücken
    dürfen.

    Zur Ausgangssperre

    von

    Peter Schott

    Was mache ich nur,
    wenn ich so vieles
    nicht mehr
    machen darf?

    Was macht das
    mit mir?
    Was macht das
    mit dir?

    Machen wir
    das Beste daraus.
    Das Beste von dem,
    was wir machen dürfen.

    Zur Lage in den Geschäften

    von

    Peter Schott

    Das Glas
    ist halb leer.
    Das Glas
    Ist halb voll.

    Das Regal
    ist halb leer.
    Das Regal
    ist halb voll.

    Einsichtssache.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Zu den Hamsterkäufen

    von

    Peter Schott

    Ich überlasse
    das Hamstern
    den Hamstern.

    Ich kaufe nur das,
    was ich und
    meine Lieben
    notwendig brauchen.

    Nicht mehr –
    aber auch
    nicht weniger…

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Bausteine für die Pfarrbriefplanung

    von

    Peter Schott

    Anstatt eines
    Pfarrbriefs
    in Heftform

    gibt es heute
    einen „Pfarr-Brief“
    in Briefform.

    Mit dem,
    was wir Ihnen
    momentan
    zu sagen und
    zu schreiben haben.

    von

    Peter Schott

    Sie suchen nach
    einem Wirkstoff.

    Sie suchen nach
    einem Impfstoff.

    Währenddessen
    suchen wir nach
    Worten und Gesten,

    die das ausdrücken,
    was unaussprechlich ist.

    ... a

    oder: Gott fällt nicht aus

    von

    Peter Schott

    Gottesdienste
    finden nicht
    mehr statt.

    Unsere
    Gottesdienstordnung
    wird zur
    Gottesdienstunordnung –
    weggefegt
    von einem Virus.

    in Zeiten von Corona

    von

    Peter Schott

    Was sollen wir
    nur schreiben,
    im neuen Pfarrbrief?

    Gottesdienste
    und auch
    Gemeindeaktionen
    fallen aus.

    Da fällt uns
    nichts mehr ein.

    Steckbrief im Pfarrbrief

    von

    Peter Schott

    Wo kommst du her
    und wo willst du hin?

    Wer bist du
    und was willst du?

    Warum führst du
    Krieg gegen uns?

    „War* um…?“

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    * englisch: Krieg

    von

    Peter Schott

    Die Hände sollen wir
    oft mit Seife waschen,
    um saubere Situationen
    zu verbreiten.

    Den Kopf sollten wir
    denen waschen,
    die schmutzige
    Lügen verbreiten!

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Satire mit Virus

    von

    Peter Schott

    Ich könnte dich
    würgen,
    du fieser Virus.

    Ich könnte dich                                  
    abschießen,
    du böser Virus.

    Ich könnte dich

    Gilt Jesu Gebot:
    „Liebe deine Feinde“
    auch für Viren?

    in der Corona-Krise

    von

    Theresia Bongarth

    In diesen Tagen, mein Gott
    Schenkst Du uns trotz allem Hoffnung
    Hoffnung durch die Menschen
    Mit den Menschen
    Denn deine Liebe ist unendlich
    Du schickst sie uns
    Denn nicht geschlossen sind in der Corona-Krise:

    buchstabiert

    von

    Theresia Bongarth

    Vielleicht: COURAGE bei vielen Menschen

    Mag sein: OHNMACHT bei noch mehr Menschen

    Oder auch: RUHE bei so manchem Menschen

    Dann ist da: OFFENHEIT bei unzähligen helfenden Menschen

    Und: NICHTSTUN bei vormals hektischen Menschen

    Politlyrik zur momentanen Lage der Nation(en) in der Viren-Zeit

    von

    Peter Schott

    Sie scheint
    und schon
    scheint alles
    etwas heller
    zu sein.

    Sie scheint
    über alle
    Antworten
    und Fragen.

    Sie scheint
    auch jetzt
    für uns,
    die Sonne
    mit ihrem
    besonnenen
    Schein.

    www.dbk.de bietet Übersicht angesichts der Corona-Krise

    von

    Pfarrbriefservice.de

    Das gab es in Deutschland so wohl noch nie: Wegen der epidemischen Ausbreitung des Corona-Virus werden gottesdienstliche Feiern in ganz Deutschland abgesagt oder zumindest stark eingeschränkt, bis in die Karwoche hinein. Welche Maßnahmen gelten in welchem Bistum?

    Politlyrik zum Coronavirus

    von

    Peter Schott

    Halten wir
    zusammen,
    ohne uns
    an der Hand
    zu halten.

    Gehen wir
    aufeinander zu,
    ohne uns
    zu nahe
    zu kommen.

    Verhindern wir
    eine Angst
    in der Angst,
    eine Krise
    in der Krise.

    von

    Klaus Jäkel

    ist für mich
    wie eine — Hauszeit ohne H
    nach der ich mich nicht sehnte
    und doch ist sie jetzt da

    ohne Dienst und Hast
    ohne Druck und Last
    —  ein Muss als Chance zur Muße

    Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr fordert Einhaltung der Behörden-Auflagen und Solidarität

    von

    Bischof Ulrich Neymeyr, Bistum Erfurt

    "Es fällt mir als Bischof sehr schwer, diese Sätze zu schreiben. Haben nicht die Bischöfe in Pestzeiten zu Gottesdiensten und Bittprozessionen aufgerufen? Haben wir das Gottvertrauen verloren?"

    Täglicher Impuls zum gemeinsamen Gebet als WhatsApp-Nachricht

    Zur Gebetsgemeinschaft per Messenger lädt die Peter-und-Paul-Kirchengemeinde in Schneverdingen ein. Werktags um 18.00 Uhr, sonntags um 10.00 Uhr wird ein Impuls mit Musikstück, Gebet, Fürbitte und Bibeltext als WhatsApp-Nachricht  gesendet. Weitere Infos: https://www.st-maria-soltau.de/

    Gute Nachrichten – Der Mailverteiler

    „Im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis haben wir einen Mailverteiler ins Leben gerufen. Wir schreiben uns Mails, in denen wir uns schöne Erlebnisse erzählen. Ganz konkrete Erfahrungen des Tages. Dinge, die wir erlebt haben. Augenblicksmomente, die uns erfreuen, die das Herz ein bisschen hüpfen lassen. Jeden Tag trudelt und trudelt Schönes ein. Einer der Schreiber sprach von einem "Engelskreislauf“, denn er sei nun regelrecht auf der Suche nach schönen Dingen, die er den anderen berichten könne. Abends stelle ich alle Beiträge des Tages zusammen und versende sie. Einige lesen nur diese Abendzusammenfassung, andere freuen sich, wenn in ihrem Postfach im Laufe des Tages eine gute Nachricht aufploppt. Es nehmen immer mehr unterschiedlichste Menschen daran teil. Derzeit sind wir 36. Vielleicht entstehen Freundschaften für die Zeiten nach dem Tunnel? Wer weiß?“ – Eine Idee von Bettina Sick-Folchert

    Postkartenaktion

    Die Kath. Kirchengemeinde St. Johann Baptist Affaltrach veröffentlicht auf ihrer Homepage verschiedene Angebote und Aktionen in der Corona-Zeit. Unter anderem laden die Verantwortlichen der Pfarrei die Mitglieder zu einer Postkartenaktion ein und schreiben dazu: „Wie wäre es, wenn Sie einfach eine Postkarte schreiben und an Freunde, Verwandte, Nachbarn, Einsame, Kranke, …verschicken oder bei einem Spaziergang einwerfen? Vielleicht auch bei Menschen, die Ihnen sonst nicht besonders nahestehen? Machen Sie anderen und auch sich eine kleine Freude! Sie können damit auch all jenen persönlich DANKE sagen, die derzeit für uns alle da sind und für uns sorgen: Pflegepersonal, Ärzte, Briefträger, Paketdienste, Müllabfuhr, Mitarbeiter in Supermärkten, Arztpraxen, Apotheken,…“

    Derzeit stehen vier Vorlagen für Postkarten zum Herunterladen zur Verfügung: https://www.kath-kirche-affaltrach.de/corona-angebote-und-aktionen/

    Die Initiatorin der Aktion, Alexandra Bosch, sagte, dass diese Aktion in ihrer Kirchengemeinde sehr gut ankomme. „Wenn man sich nicht besuchen kann, freut man sich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit. Mit den Vorlagen für selbstgeschriebene Postkarten möchten wir den Menschen Mut machen.“ Alexandra Bosch arbeitet als Ehrenamtskoordinatorin in der Kirchengemeinde Affaltrach.

    Wer ebenfalls eine Postkartenaktion für die eigene Pfarrei initiieren möchte, darf die Vorlagen aus Affaltrach nutzen.

    Aktions-Sticker „Schenk dein Lächeln!“

    Unter dem Motto „Schenk dein Lächeln! …. allen, die den Laden am Laufen halten“ startete der Katholische Deutsche Frauenbund – Landesverband Bayern (KDFB) eine Aktion für mehr Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit in Zeiten von Corona und Social Distancing. Es geht darum, einen Aktions-Sticker überall dort anzubringen, wo ein Lächeln Nähe schenken kann: z.B. im Laden an der Schutzwand der Kassiererin, an der Tür zum Metzger oder an der Tür des Notfall-Kindergartens. Die Sticker gibt es in zwei Größen zum Zuschneiden und Mitmachen unter https://www.frauenbund-bayern.de/aktuelles/detailansicht/article/schenk-dein-laecheln0/

    Weitere Informationen des Frauenbundes, Links und spirituelle Impulse rund um das Thema Corona unter https://www.frauenbund-bayern.de/themen-und-projekte/corona/.

    ApostelGEHschichten – erzähl uns von Jesus

    In der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück werden Fenster in Privathäusern oder Kindertagesstätten mit Geschichten gestaltet, wo Menschen Jesus begegnen. „So ähnlich wie bei den Adventsfenstern – nur ohne Glühwein und ohne Versammlung von Menschen“, schreibt Gemeindereferent Carsten Kling im Pfarrbrief und auf der Pfarreihomepage. Die Fenster können bis Pfingsten angeschaut werden. „Die Darstellung im Fenster kann aus der Bibel, der Geschichte oder dem Heute sein. Material ist egal – Holz, Lego, Playmobil, Erzählfiguren, Farbe, .... Schön wäre, wenn immer eine Person / Figur in einer Sprechblase zu Wort kommen würde. Vor jedem Fenster kann es eine kurze Erklärung geben, um die Geschichte und die Darstellung besser zu verstehen“, erläutert Carsten Kling und lädt weitere Engagierte zu dieser Aktion ein. „So wollen wir auch ohne Gottesdienst in der Kirche die frohe Botschaft weitertragen“, schreibt er.

    Anleitung für einen Gottesdienst zuhause und Bitte um Rückmeldungen

    Öffentliche Gottesdienste sind wieder erlaubt. Doch nicht jeder will und kann unter den Auflagen und Beschränkungen in einer Kirche Gottesdienst feiern. Die Verantwortlichen der Pfarrei Heiliger Ingobertus St. Ingbert im Bistum Speyer veröffentlichen im aktuellen Pfarrbrief und auf der Pfarreihomepage eine Anleitung, wie man einen Gottesdienst zu Hause feiern kann, allein oder mit anderen. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit dem Vorschlag eines Agape-Mahls am Sonntag kann man unter www.heiliger-ingobertus.de als pdf-Dokument herunterladen.

    Das Pastoralteam der Pfarrei bittet im Pfarrbrief die Leserinnen und Leser außerdem um Rückmeldung zu den Fragen:

    • „Wie halten Sie den Kontakt zu Gott und zueinander in dieser besonderen Zeit?
    • Wie erleben Sie die Gottesdienste unter den Hygiene- und Sicherheitsauflagen?
    • Und wie können wir als Kirche den Menschen in St. Ingbert nah und hilfreich sein?“

    Auf eine Tasse Kaffee auf der Himmelsbank

    Eine frisch gestrichene, blaue Sitzbank mit aufgemalten Wolken und zwei Kaffeetassen darauf: Das ist das Titelbild des Pfarrbriefes der Pfarrei aus St. Ingbert im August 2020. Darunter stehen die Zeilen: „Gut sieht sie aus: die neue Sitzbank vor der Josefkirche. Okay, sie ist nicht nagelneu, aber sie hat einen frischen Anstrich bekommen. Jetzt können Sie es sich auf Wolken bequem machen. Einfach himmlisch! Wenn Sie mögen, setzen wir uns auf einen Kaffee gerne zu Ihnen: zum Plaudern, Zuhören und Nachdenken. Am besten, Sie machen gleich einen Termin mit uns aus – wir freuen uns auf Sie! Natürlich besuchen wir Sie nach wie vor auch zu Hause, selbst wenn Sie keine Himmelsbank haben... Ihr Pastoralteam der Pfarrei Heiliger Ingobertus“.

    Im Heftinneren finden interessierte Leserinnen und Leser noch einmal die Einladung zum Gespräch unter der Überschrift „Miteinander und füreinander“: „Wir sind für Sie da! Für persönliche oder telefonische Seelsorgegespräche steht Ihnen das Pastoralteam gerne zur Verfügung. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der letzten Seite. Wenn Sie jemanden kennen, der sich über einen Besuch oder Anruf von uns freuen würde oder Hilfe braucht, lassen Sie es uns bitte wissen.“

    Ordner gesucht!

    Corona machte es nötig: ein neues Aufgabenfeld für ehrenamtlich Engagierte in den Pfarreien. Gemeint ist der Ordnungsdienst, der Namenslisten führt, Plätze zuweist, sich um Desinfektionsmittel kümmert und noch andere Aufgaben übernimmt. Überall werden Freiwillige gesucht.

    Die Verantwortlichen aus Oberhöchstadt (Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus) hatten eine sympathische Idee, für diesen Dienst im Pfarrblatt zu werben. Statt zu beschreiben, was in Corona-Zeiten an zusätzlicher Arbeit geleistet werden muss, zeigen sie die Situation eines Kaffeetrinkens in der Sakristei. Zwischen zwei Taufen an einem Sonntagnachmittag nutzen Ordner, Organistin, Küsterin und Taufspender die Zeit, um miteinander bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. „Das war für uns alle sehr erfüllend“, schreibt Elsbeth Raczek und bittet weitere Interessierte, sich für den Ordnerdienst zu melden (S. 5 im Pfarrblatt Nr. 17/2020)

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