Coronakrise: Materialien und Anregungen für Pfarreien

Bilder, Textbausteine, Tipps für eigene Aktionen

am 04/06/2020 - 09:28  

So vielfältig wie die Herausforderungen der Corona-Krise sind die Ideen und Angebote der Pfarreien, auf die Krise zu reagieren und trotz allem den Kontakt zu den Menschen zu halten. Pfarrbriefservice.de unterstützt dabei mit Texten und Bildern und mit nachahmenswerten Tipps aus den Gemeinden.

Das untenstehende Angebot wird fortlaufend ergänzt.

Bilder

AHA

anlässlich der Gedenkfeier für die Corona-Toten am 18. April 2021

von

Gaby Bessen

Der 18. April 2021 wird bundesweit zu einem Gedenktag für die nahezu 78.000 Toten in unserem Land, die bisher Opfer des Coronavirus geworden sind.

von

Felicitas Baensch

Herr, ich habe die Ruhe satt. Die ewige Ungewissheit, wann das normale Leben wieder beginnt.

Ich warte. Ich warte heute auf Dich.

Auch die Frauen und Jünger waren verunsichert nach Deinem Kreuzestod. Was blieb von Deinen Verheißungen?

von

Peter Schott

Die Nachrichten
über COVID-19 & Co
überschlagen sich:

Überall schlagen sie
ihre krassen Zelte auf.
Schlag auf Schlag
werfen sie Schlaglichter
auf die momentane Lage.

Schlagartig wird mir klar:
„Sie wollen mich erschlagen!“

von

Peter Schott

Corona.
Dich habe ich „dicke“.
Schon wieder spannt die Hose …

Corona.
Du gehst mir auf den Nerv.
Ich schubse dich herunter …

Corona.
Du bringst mich um den Verstand.
Ich hole ihn mir heimlich zurück …

von

Peter Schott

Du schläfst im Kinderwagen –
musst keine Maske tragen.

Du schläfst im Kinderwagen –
gezeugt in Lockdown-Tagen.

Du schläfst im Kinderwagen –
kannst nicht mal „Virus“ sagen.

Du schläfst im Kinderwagen –
stellst keine Abstands-Fragen.

Es gibt z.B. Familiengottesdienste für zu Hause, Gebetsimpulse im Alltag oder Angebote für Kinder

von

Pressemitteilung DBK

Ein weiteres Osterfest unter Corona-Bedingungen steht bevor und erneut wird vieles nicht so möglich sein, wie Christinnen und Christen es gewohnt sind.

12-seitige Broschüre „Du bist gemeint“ kann man kostenfrei herunterladen

von

Pressemitteilung Andere Zeiten e.V.

Ostern ist das Fest der Zuversicht. Doch wie kann man Ostern feiern, wenn man nicht in eine Kirche gehen möchte oder kein erreichbarer Gottesdienst stattfindet? Wer am Ostermorgen zuhause bleibt, kann auf eine kostenlose Handreichung für die individuelle Osterfeier zurückgreifen.

von

Peter Schott

März 2021:
Du, Sonne, scheinst
wie vor einem Jahr,
als alles begann
mit Corona.

Du, Sonne, scheinst
und es scheint für einen
Sonnschein-Augenblick
alles gut, alles relativ,
alles friedlich zu sein.

von

Peter Schott

Es muss etwas geben
zwischen Präsenzunterricht
und Homeschooling.

Es muss etwas geben
zwischen KiTa-Betreuung
und Elternbetreuung.
 
Es muss etwas geben
zwischen alleine spielen
und mit Freunden spielen.

Tipps für gelingende Beziehungen (24)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

HARMONIE

Tipps für gelingende Beziehungen (25)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

DAS BITTE

Tipps für gelingende Beziehungen (20)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

DAS JA

Tipps für gelingende Beziehungen (21)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

GESPRÄCH

Tipps für gelingende Beziehungen (22)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

HUMOR

Tipps für gelingende Beziehungen (23)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

GLEICHSEIN

von

Klaus Jäkel

wagen es mit uns
gegen Vir Corone

in diesem Jahr nicht leicht
und nicht ganz ohne
—  mutig Richtung Ostern gehn

von

Gaby Bessen

Geduld war nie mein 2. Vorname.
Aber jetzt in der Fastenzeit,
in der wir ohnehin vieles schon so lange entbehren,
habe ich meinem Geduldsfaden versprochen,
mich besonders um ihn zu kümmern.

von

Rudi Rupp, evang. Dekan am bayer. Untermain

Es wird ein harter Winter werden, hat uns die Bundeskanzlerin vor Wochen gemahnt. Was würden wir darum geben, sie hätte unrecht gehabt. Die Wintermonate sind hart und unser Geduldsfaden wird arg strapaziert. Mancher mag es nicht mehr aushalten. Könnte außer sich fahren vor Ungeduld.

von

Peter Schott

„Vielen Dank für die Blumen!“,
ihr Supermärkte und Discounter,
weil ihr in diesen Wochen
Blumen zum Verkauf anbietet.

Denn ihr habt offen:
Euer Blumenumsatz
wächst und blüht auf.

von

Peter Schott

Pscht. Duuuuu,
jemand hat gepetzt,
dass es heutzutage
Leute geben soll,
die die Leute verpetzen,
die sich nicht
an die Regeln halten.

Verpetzen sie auch die,
die sich an die Regeln halten?

Erzbischof Schick dankt für Gebete und Spenden

von

Pressemitteilung DBK

Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bischofskonferenz den 6. September 2020 als „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität" mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie" ausgerufen.

von

Peter Schott

Endlich einen Termin!
Nicht für die Impfung!
Nein, für den Friseursalon!

Ich zähle die Tage
bis zu meinem
ganz persönlichen
„Haar-Lock-Down“ im März.

Gott lob, „Haarleluja“:
Schere und Rasierer
sind nicht mehr weit.

von

Peter Schott

Stotternd und holprig
ist die Impf-Aktion angelaufen:

Es wird:
nachbestellt und nacherklärt,
nachgeplant und nachorganisiert.

voller Hoffnung

von

Peter Schott

Seufzen wir
voller Hoffnung
auf ein baldiges:

wieder sehen
und wieder hören,

wieder sprechen
und wieder lachen,

wieder essen
und wieder trinken,

wieder umarmen
und wieder streicheln,

von

Gaby Bessen

Die Maske über Mund und Nase,
ein Blick aus ausdruckslosen Augen.
Sorgen vor dem Morgen
von der Scheitelspitze
bis zur Kniekehle.

Kürzere Tage,
in Dunkel gehüllt,
in Nebel getaucht,
von Stille durchdrungen.

Bischof Bätzing ruft zur Beteiligung auf und schreibt ein Gebet

von

Pressemitteilungen Bundespräsidialamt und DBK

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft zur Aktion #lichtfenster auf und stellt vom heutigen Freitag, 22. Januar 2021, an abends gut sichtbar ein Licht in ein Fenster von Schloss Bellevue.

Die „Honey Shower“

von

Ronja Goj

Menschen treffen. Zusammen sein. Ohne sich zu sehen. Zeit verbringen. Gemeinschaft leben. Ohne sich zu begegnen. Sich nahe sein. Sich umarmen. Ohne sich zu berühren. 

von

Peter Schott

Daheimbleiben
Zeit vertreiben
Lage beschreiben

Sitzenbleiben
Stehenbleiben
Liegenbleiben
Dabeibleiben

Bei Verstand bleiben
Bei Herz bleiben

Hierbleiben
Jetztbleiben
Übrigbleiben
Bei sich bleiben

von

Peter Schott

Mehr denn je
braucht unsere Welt:

An - Denker
Aus - Denker
Um - Denker

Vor - Denker
Nach - Denker
Über - Denker

Ab und Zu - Denker

Auch Querdenker?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Lass es
nicht mehr so sein,
wie es war.

Lass es
nicht mehr so sein,
wie es ist.

Lass es so sein,
wie es sein soll,
für unser Sein
in dieser Welt.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

2020 war
ein Wahnsinnsjahr:
Wahnsinnsvirus,
Wahnsinnsklima,
Wahnsinnsterror,
Wahnsinnslügen,
Wahnsinnswahlen…    

von

Peter Schott

Was war nur 
mit dir los, 2020?
Du hast die Welt 
ganz schön 
durcheinander
gewirbelt.

Gott sei Dank,
die Erde dreht sich weiter – 
gelassen und heiter.

Was wird nur
mit dir los sein, 2021?

Mehr dazu in einem Jahr.

von

Peter Schott

366 Tage,
angesteckt 
von einem Virus
kämpften mit dem Leben.

366 Tage,
angesteckt
von einer Hoffnung,
kämpften für das Leben.

366 Tage,
angesteckt
von Gottes Segen,
kämpften durch das Leben.

Tipps für gelingende Beziehungen (19)

von

Dr. Luitgard Derschmidt

NÄHE

von

Peter Schott

2020 – ein Jahr
mit viel Wahn,
ein Jahr
mit viel Sinn –
einfach Wahnsinn!

Und wir, 
wir standen
mitten drin:
lebten, liebten, hofften…

Das war und ist
unser Sinn.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

 2020, wir haben es gepackt:
366 Tage in einem 
großen Jahreskarton.

Doch jetzt wohin damit?

Vermieten geht nicht.
Verschenken geht nicht.
Verkaufen geht nicht.
Wiederholen geht nicht.

Was geht geschickt?

von

Peter Schott

Wie war ich,
das Jahr 2020?

War ich gut? 
War ich schlecht?
War ich falsch?
War ich echt?

Was war ich für dich…?

2020 - das war ich dann wohl.
2021 - Prosit auf dein Wohl.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
 

von

Andrea Wilke

Das passt ja nun überhaupt nicht zusammen. Weihnachten und Kontaktbeschränkung. Weihnachten und Gesangsverbot in den Kirchen und anderswo. Weihnachten und minimierte Geschenke-Einkaufsmöglichkeiten.

www.familienunterdruck.de gibt Tipps für einen guten Umgang mit Stress und Angst

von

Elfriede Klauer

Besonders Familien stehen in diesen Corona-Zeiten unter Druck. Man lebt auf engem Raum miteinander, Ausweichmöglichkeiten wie Kindergarten, Schulen oder der Arbeitsplatz werden eingeschränkt oder fallen weg, hinzu kommen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten.

von

Andrea Wilke

Was auffällt, ist,
dass viel ausfällt in diesen Tagen und Wochen.
Und dass einen manchmal die Angst überfällt,
die natürlich keinem gefällt.

von

Andrea Wilke

Wo sind sie
die lichten Gestalten,
die HoffnungsspenderInnen,
die MutmacherInnen
die Die-richtigen-Worte-FinderInnen,
die dem Corona-Frust Die-Stirnbietenden,
die den Verzweifelten Aufhelfenden,
die im Dunkeln Singenden,

von

Peter Schott

Sage mir 
deine Viren-Wahrheit
und ich sage dir 
meine Viren-Wahrheit.

Wahr-Haftig,
wie die beiden 
hin und her 
schwingen.

Werden sich 
unsere 
Wahrheiten 
belügen oder 
bewahrheiten?

von

Andrea Wilke

Jesus hat sich bei mir eingeladen. Er fragt nicht lange vorher, ob ich vielleicht in der nächsten Woche mal Zeit hätte und er kommen könnte. Nein, er ist da sehr spontan. Klingelt, fragt „Darf ich reinkommen“ und ist einfach da.

Überarbeitete Version des Malteser Hilfsdienstes gibt jetzt auch Tipps für die Corona-Situation

von

Pressemeldung/EK

Wie geht das noch mal? Einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringen? Oder gegen das Brustbein drücken bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung? Was ist bei Kindern zu beachten?

von

Peter Schott

Bleib Gesund.

Bleib Geschützt.

Bleib Geborgen.

Bleib Gefühlvoll.

Bleib Gelassen.

Bleib Gesichert.

Bleib Getröstet.

Bleib Gesegnet.

Bleib G8.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

In Zeiten der Einschränkungen lässt das hoffen, was die Menschen wärmt

von

Johannes Simon

„Es richten die Augen sich in die Stille
Es verfliegt die Unrast am Firmament
...
Zuversicht zwischen Zeilen
Gedanken in der Zwischenzeit
An alle und die schon sehr viel“

in unsicheren Zeiten

von

Peter Schott

Die Lage in diesen
unsicheren Corona-Zeiten
ist undurchsichtig.

Fahren wir deshalb auf Sicht:
Auf Vor-Sicht und Klar-Sicht.
Auf Rück-Sicht und Weit-Sicht.
Auf Über-Sicht und Zuver-Sicht.

Im Corona-Jahr läuft vieles anders als erwartet – wie es trotzdem Weihnachten werden kann

von

Laura Sünder

„Dieses Jahr ist alles anders!“ Ein Satz, den ich ständig hören und lesen muss. Die Erwartungen und Hoffnungen, die manch einer im Januar hatte, wurden oft nicht erfüllt. Mit so einem Jahr konnte nun wirklich keiner rechnen!

von

Peter Schott

Bleib
(wo du bist)
gesund.

Bleib
(wie du bist)
gesund.

Bleib
(was du bist)
gesund.

Bleib
(wer du bist)
gesund.

Bleib im Hier.
Bleib im Jetzt.
Bleib gesund.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

 

von

Peter Schott

Es kommt
Wie es kommt?

Es ist
Wie es ist?

Es geht
Wie es geht?

Es bleibt
Wie es bleibt?

Bleibt uns
Nichts 
Anderes übrig
Als zu gehen
Um zu bleiben?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Corona regelt 
unser Leben.
Und wir, 
wir versuchen 
im Alltag zu leben -
nach allen Regeln 
der Kunst.

Übertreiben wir es
oder untertreiben wir?

Sind wir leichtsinnig 
oder tiefsinnig?

Ein Mittel gegen Corona?

von

Peter Schott

Ein Impfstoff
rückt in Reichweite.
Die Hoffnung rückt mit.
Die Fragen auch.
Rücken wir
mit den Fragen heraus:

Wurde er auf
Herz und Nieren geprüft?

Wurden Chancen und
mögliche Schäden abgewogen?

von

Peter Schott

Humoriges zur Zwei-Haushalts-Regel

Ein Haushalt
ist in seinem Haus halt.

Ein weiterer Haushalt
will aus seinem Haus halt
und zum ersten Haushalt.

Doch der erste Haushalt
mag keinen weiteren Haushalt
in seinem Haus halt.

von

Peter Schott

Ihr seid nicht vergessen,
ihr im Frühling von Balkonen
und Terrassen beklatschten.

Ihr seid in den Krankenhäusern
und in den Seniorenheimen.

Ihr seid in den
sozialen Einrichtungen.

Ihr seid da,
wo Menschen in Not sind.

statt Abgesagt

von

Peter Schott

Abgesagt!
Heißt es wieder.

Abgesagt!
Ist wieder angesagt.

Abgesagt!
Die Feiern, die Feste,
die Besprechungen,
die Versammlungen,
die religiösen Angebote …

von

Peter Schott

Wir befinden uns
im „Lockdown light“.
November dunkeltrüb.

Suchen wir
in diesen Tagen
im Lockdown light
die Lockdown Lights:

Suchen wir
die kleinen Lichter
voll leuchtender Zuversicht.

von

Peter Schott

Aus der Ferne,
mit Abstand,
betrachte ich
den ersten Lockdown.

Aus der Ferne
werde ich mit Abstand
den zweiten Lockdown
betrachten.

Mit Abstand.
Ab Stand: Heute.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Die Zahlen, sie steigen –
was wollen sie uns zeigen?
Gebt auf euch acht –
bei Tag und bei Nacht.

Die Zahlen, sie steigen –
was wollen sie uns zeigen?
So wie täglich das Essen –
auch Maske nicht vergessen.

Neue Arbeitshilfe von Markus Tomberg – als pdf-Dokument herunterladbar

von

Elfriede Klauer

Erstkommunion(-vorbereitung) unter Pandemie-Bedingungen – was in diesem Jahr weitgehend improvisiert geschah, kann für das kommende Jahr gezielt geplant werden.

Religiöser Buchtipp des Monats November 2020

von

Sankt Michaelsbund

Im Unterschied zu Staat und Gesellschaft sind Religion und Kirche nicht nur im direkten Umgang mit der Pandemie gefragt, sondern darüber hinaus in der Deutung dieses Ereignisses und seiner Konsequenzen für unser zukünftiges Leben.

nach einem halben Jahr Corona

von

Peter Schott

Fazit nach einem
halben Jahr Corona:

Wird’s bald wieder
wie früher sein?

Wird’s bald später
wie früher sein?

Wohl kaum!

Wie wird’s dann werden?
Wie wird’s dann sein?

Während wir spekulieren:
Es wird und wird und wird.

Vier Beispiele aus vier Kontinenten

von

Christian Frevel

Das Corona-Virus betrifft alle Menschen. Schutzlos sind sie auch in Lateinamerika, Afrika, Asien oder im Osten Europas der Pandemie ausgeliefert. Corona bedeutet dort nicht allein Krankheit. Schlimme Folgen sind Hunger, Arbeitslosigkeit und ein Kampf ums Überleben. Zur Corona-Kollekte am 6.

von

Peter Schott

Man sollte die
Reiserückkehrer
aus dem Ausland
nicht nur auf
Corona-Infektion
testen,

sondern auch auf:

von

Peter Schott

Wollen wir wetten?

Lieferketten -
Oft verketten…

Wie sie retten?

Wie abketten?
Wie entketten?
Wie losketten?

Wo sind die netten
Lieferketten?
Die Ausbeutung umbetten,
Fairness anketten?

von

Peter Schott

Wir lassen uns testen,
weil wir testen wollen,
ob du schon heimlich
unseren Körper testest.

Kollektiv
Positiv
Negativ
Intensiv
Relativ

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Da haben wir
den SALAT!

Corona pflückt sich
die Erntehelfer
und legt sie
ins Krankenbeet.

Hygiene-Maßnahmen? –
Nicht die BOHNE!

Wer hat das verGURKEt?
Wer will uns verKOHLen?

Wie ist
den Erntehelfern
zu helfen?

Bistümer, Hilfswerke und Orden rufen zu Spenden auf – Sonderkollekte am 6. September 2020

von

Pressemitteilung DBK

Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die (Erz-)Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie.

in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Ich fahre demnächst
in den Urlaub.

HoffentLicht

Ich feiere im Herbst
meinen Geburtstag.

HoffentLicht

Ich gehe im Oktober
zur ersten Heiligen Kommunion.

HoffentLicht

Ich heirate nächstes
Jahr im Mai.

HoffentLicht

von

Johannes Simon

Kennen Sie noch aus dem Religionsunterricht die Geschichte von dem kleingewachsenen Mann, der auf einen Baum klettert, damit er Jesus besser sehen kann? Viele Leute sind da. Er kann nicht über die Menge schauen. Deswegen der Baum.

in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Vergnügt euch mit Donauwellen,
sahnig und teigig.

Lasst euch die Dauerwellen
aufdrehen und eindrehen.

Genießt die rollenden Meereswellen,
ihr Kommen und Gehen.

Achtet unterwegs auf Bodenwellen,
erhebend und absinkend.

Humoriges in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Ist es vermessen,
wenn ich sage:

„Die 150 cm
bringen mich auf 180!“

Oder brauchen
meine Nerven
einfach nur ein
bisschen Abstand –

so 150 cm?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Schutzschirm oder Schmutzschirm?

von

Peter Schott

Ich bin gespannt:

Wer spannt den
Schutzschirm auf
über die armen Länder?

Über die von uns
Ausgebeuteten,
Unterdrückten,
Ausgenutzten?

Über die, die jetzt
auch noch unter Corona
leiden und sterben?

Politlyrik zum Urlaubsverhalten in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Sommerzeit.
Urlaubszeit.
Anderszeit.

Sie machen Urlaub –
leider auch Urlaub
von Hygienevorschriften
und Abstandsregeln.

Für die Schutzmaske
und das Desinfektionsspray
war einfach kein Platz mehr
im vollgepackten Koffer.

von

Peter Schott

Nicht jedes unserer Probleme
dürfen wir COVID-19
in die Virenschuhe schieben.

Manches Problem war schon
vorher ein Problem.

Wir hatten es
nur besser getarnt.

Wir hatten es
nur besser verdrängt.

von

Peter Schott

Wir suchen einen Impfstoff.

Wir suchen einen Schuldigen.

Wir suchen einen Zauberer.

Wir suchen einen Bezahler.

Wir suchen einen Versteher.

Wir suchen einen Erklärer.

Wir suchen einen Heiler.

Wir suchen einen Retter.

Wir suchen einen XXX.

von

Peter Schott

Überall steht:
„Bitte kontaktlos zahlen“.

Heißt es irgendwann auch:

Kontaktlos berühren?
Kontaktlos bespüren?

Kontaktlos bewegen?
Kontaktlos belegen?

Kontaktlos besprechen?
Kontaktlos bestechen?

von

Theresia Bongarth

Aus dem Weg gehen
sich nicht sehen
präsent nur online
WhatsApp- und Streaming-Tage
Vorwand gesucht und gefunden.
Und Tschüss!

Oder:
Mit Abstand sich sehen
und nah sich bleiben
online UND offline.

von

Theresia Bongarth

Durch die Straßen…
… gehe ich in diesen Tagen,
mit Beklemmung oft und ganz viel Fragen,
sehe Angst in alten Augen,
höre nur gedämpftes Lachen,
blicke in verstummte Kinderaugen.

Es ist Maskenzeit.

von

Theresia Bongarth

Als es hieß:
weniger Abfall,
mehr nachhaltig,
weniger Auto,
mehr öffentliche Verkehrsmittel,
weniger Einweg,
mehr Mehrweg,
weniger Distanz,
mehr Nähe,
weniger Abgrenzung,
mehr Zuwendung,
weniger online kaufen,

– unterwegs

von

Klaus Jäkel

wie komme ich mir vor
wenn ich in den Spiegel seh’
und durch die Straßen  
in ein Kaufhaus geh’ — schaut her!  
wie Millionen andere zurzeit
—  bin ich noch wer?
 
egal — woher die Kunden kommen
wer und was und wie sie

von

Peter Schott

Jeder Mensch hat ein Hirn.

Mancher hat ein Hirngespinst
und schwört sich ein
auf Verschwörungstheorien.

Wer bietet
den kranken Hirnen
die Stirn?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Irgendwann
erfinden sie
durchsichtige
Schutzmasken,

die sich perfekt
auf deine
Gesichtsform
schmiegen,

wie eine zweite Haut,
und deine Mimik
und Gestik zeigen.
Trotz Maske.

von

Peter Schott

Hier ein Sprüher,
da ein Spritzer.
Hier ein Nebel,
da ein Seifenklecks.

Die Einkaufs-
und Behörden-Tour
wird zur „Spritztour“
für die Hände ...

Was waren das für Zeiten,
als wir unsere Hände
noch in Unschuld wuschen.

von

Peter Schott

Vor Corona
nahmen wir Weihwasser,
wenn wir in die Kirche gingen.

Jetzt nehmen wir
Desinfektionswasser,
wenn wir in die Kirche gehen.

Was bringt mehr Segen?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Humoriges in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Beim Spaziergang
kommt mir Frau mit Hund
entgegen:

Abstandsregel Frau: 1,5 Meter
Abstandsregel Hund: 0 Meter

Umgedreht wäre mir lieber …

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Synodaler Weg tagt im September 2020 in verändertem Format

von

Pressemitteilung Synodaler Weg

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Fortgang des Synodalen Weges aus.

auch bei Visionen?

von

Peter Schott

Die meisten Geschäfte
haben wieder offen –
mit Abstandsregel.

Und wie sieht es
mit den meisten
Visionen aus?

Bist du noch offen für sie?
Oder bist du bei ihnen
auch auf Abstand
gegangen?

von

Peter Schott

Ich bin mir sicher,
dass in dieser Corona-Zeit
augenblicklich
viele Wunder geschehen.

Es sind nur andere Wunder,
als wir uns erhofft,
erbetet und erwünscht haben.

Wundern wir uns nicht,
lassen wir es „wundern“

von

Peter Schott

Meine Schutzmaske
steht deiner Schutzmaske
gegenüber.

Schau,
da brennt ein Licht
in deinen Augen
und entzündet ein Licht
in meinen Augen.

von

Gisela Baltes, www.impulstexte.de

Wir leben in Frieden und Freiheit.
So lange fühlten wir uns sicher!
Doch nun hat Angst uns im Griff,
ist als CORONA über uns hergefallen.

für die Erde und die Menschheit

von

Papst Franziskus

Liebevoller Gott,

Schöpfer des Himmels, der Erde, Schöpfer von allem, was es gibt:
Öffne unseren Geist und berühre unsere Herzen,
damit wir Teil der Schöpfung sein können, die Du uns geschenkt hast.

von

Peter Schott

Wie soll ich mich ausdrücken?
Ohne mich davor zu drücken?

Ich drücke es vornehm aus:

Ich bin bedrückt,
weil ich dich
nicht drücken darf.

Denn ich will nicht,
dass dich oder mich
der Virus erdrückt.

wie sich selbst

von

Klaus Jäkel

dieser zunächst
paradox wie segensreiche Rat
taucht vor mir auf, wenn ich heut in
einem Supermarkt — abstand-bange
in einer langen Warteschlange
—  sinnend vor zur Kasse geh‘
und engschlitzäugig um mich seh‘

42 religiöse Einrichtungen in 14 Ländern unterzeichnen Absichtserklärung

von

Pressemitteilung / Vatican News

42 religiöse Institutionen verschiedener Konfessionen in 14 Ländern haben miteinander beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, die fossile Brennstoffe fördern oder mit ihnen handeln. Die gemeinsame Absichtserklärung ist die erste auf so breiter Basis.

von

Peter Schott

Vor dem Geschäft
steht das Schild:
„Bitte Einzeln eintreten!“

Vor dem Tagesbeginn
steht das Schild:
„Bitte Gemeinsam eintreten!“

Für mehr Solidarität!

Wer gibt uns einen Tritt?
Einen Tritt für Solidarität?

Verschwörungserzählungen sind gefährlich – Wie man sie entkräften kann

von

Pressemitteilung Amadeu Antonio Stiftung / Pfarrbriefservice.de

In Krisen wie der Corona-Pandemie haben Verschwörungserzählungen Hochkonjunktur, schreibt die gemeinnützige Amadeu Antonio Stiftung in einer Pressemitteilung.

in Virus-Zeiten

von

Peter Schott

Vater unser im Himmel –
dein Himmel ist virenfrei.

Geheiligt werde dein Name –
er hat nichts mit Covid-19 zu tun.

Dein Reich komme –
in unsere virenverseuchte Welt.

Dein Wille geschehe –
nicht der Wille eines tödlichen Virus.

von

Peter Schott

Überall stehen sie,
allein auf weiter Flur:

Bildstöcke aus Stein,
manchmal aus Holz,
erinnern an die
Schrecken der Pest,
oder der Cholera,
laden bescheiden ein,
zu einem stillen Gebet –
unterwegs ein Halt.

von

Peter Schott

Verschärft wird
die Kontaktsperre
für …

… Grübeleien

… Fake News

… Beleidigungen

… Verschwörungen

… gewalttätige Demos

Ab sofort –
am besten
für immer.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Pizza to go

Döner to go

Kaffee to go

Eis to go

Virus to go
Virus to no

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

„Sie sind geschützt!“
sagt das Virenschutz-
Programm auf meinem
Smartphone.

„Du bist behütet!“
sagt die innere Stimme
ganz ohne Programm
auf meiner Seele.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Zärtlich
berührst du
meine Lippen,

reibst dich
an meiner Nase,

hältst dich an
meinen Ohren fest,

weil du über
beide Ohren
in mich verliebt bist.

Ironisches

von

Peter Schott

Dass in Schlachtbetrieben
nicht jedes Tier,
welches getötet wird,
artgerecht gelebt hat,
haben wir gewusst.
Un-Tierisch.

von

Peter Schott

Angela Merkel
sagte vorsichtig:
„Wir dürfen uns
etwas Mut erlauben!“

Verstanden wurde:
„Wir dürfen uns
wieder Übermut erlauben!“

Oder habe ich
das falsch verstanden?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

oder war es ein DHL?

von

Peter Schott

Päckchen hin –
Päckchen her.

Ist es geschickt,
in diesen Zeiten
ein Päckchen
zu verschicken,
ohne system-
relevanten Inhalt,
einfach so,
um dem Empfänger
zu sagen:
„Ich denk an dich!“?

von

Peter Schott

Ich bin perplex,
wo momentan
überall Plexiglas
hängt oder steht.

Glasklar gedacht
als analoges
Virenschutzprogramm
und Tropfenfänger.

Leicht zu durchschauen,
egal, von welcher Seite
du es betrachtest.

in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Ich bestelle
die Pizza GEDULD,
jetzt gleich und
nicht zu scharf.

Mit frisch
gebackener
GELASSENHEIT.

Dick belegt mit
GOTTVERTRAUEN,
schön verschmolzen.

… in der Corona-Krise?

von

Peter Schott

Kuhmilch läuft
weiter spritzig
aus dem Euter.

Ziegen haben,
wie immer,
was zu meckern.

Hunde markieren
pflichtbewusst,
ohne Abstandsregel.

Katzen schnurren
genüsslich und
entschleunigt.

Satirisches in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Öffentliche Gottesdienste
dürfen wieder stattfinden.

Mit hohen Auflagen
für Hygiene- und
Schutzmaßnahmen:
Nase-Mund-Schutz,
kein Chor, kaum Gesang,
begrenzte Teilnehmerzahl,
zwei Meter Abstand …

Der FakeFilter der Bundeszentrale für politische Bildung hilft dabei

von

Pfarrbriefservice.de

Nicht nur jetzt in der Corona-Krise gibt es sie: die Fake News. Das sind Lügen, die aufbereitet werden wie seriöse journalistische Nachrichten. Sie werden vor allem im Internet und dort in den Sozialen Medien verbreitet und wollen manipulieren und Schaden anrichten.

Humoriges in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Seit Einführung
der 1,50-Meter-Abstandsregel

von

Peter Schott

Immer noch
brennen die Kerzen
für das,
was uns unter
den Nägeln brennt,

was uns allen
auf der Seele brennt,

was uns
auf der Zunge brennt

und für das,
wofür wir uns
die Finger verbrennen.

von

Peter Schott

Komm mir
nicht zu nahe,
aber sei mir
auch nicht zu fern!

Umarme mich nicht,
aber verstoße mich
auch nicht!

Streichle mich nicht,
aber kratze mich
auch nicht!

Sei mir in der Ferne nah
und in der Nähe fern.

von

Peter Schott

Wer hat dafür gesorgt,
dass ich
in Deutschland lebe?

Wer hat dafür gesorgt,
dass ich nicht
in einem Kriegsgebiet,
Flüchtlingslager oder
… lebe?

von

Peter Schott

Das geht mir
Zu schnell.
Das geht mir
Zu langsam.

Das geht mir
Zu nah.
Das geht mir
Zu weit.

Das geht mir
Zu tief.
Das geht mir
Zu hoch.

Und trotzdem:
Geht nicht geht nicht.

Humoriges in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Halt deinen Mund!
Mit Maskenschutz bedeckt.

Zeig deine Zähne!
Man sieht sie sowieso nicht.

Streck deine Zunge heraus!
Sie bleibt hinterm Vorhang versteckt.

Fass dich an die eigene Nase!
Das geht auch unterm Stoff.

von

Klaus Jäkel

tragen — zwischen Aug´ und Kragen
macht es leicht — mit Masken schaun
nicht leichter — Masken zu durchschaun

von

Ronja Goj

Die Sonne scheint. Tulpen recken ihre Köpfe in den stahlblauen Himmel, dunkelrote, rosane, beerenfarbene. Weißer Holler fächert seine Blüten auf, wie Teller aus funkelnden, kleinen Sternen. Es sind die ersten warmen Tage. Nach dem langen Winter. Den vielen grauen, dunklen Stunden.

Vorsicht Satire!

von

Peter Schott

Die Sonne scheint.
Trotzdem Glatteisgefahr!

„Wir bewegen uns
auf dünnem Eis.“
Angela Merkel warnt
in ihrer Regierungsrede*.

„Seid nicht zu schnell
mit Lockerungen –
das kann locker daneben
gehen und uns
eiskalt erwischen“.

von

Peter Schott

Keiner weiß,
was schon geschah.

Keiner weiß,
was jetzt geschieht.

Keiner weiß,
was noch
geschehen wird.

Es geschieht
und alle hoffen:
Einer weiß es.

Einer weiß,
was Keiner weiß.

Christentum und Islam im Vergleich (35)

von

Dr. Eckhard Bieger und Vladimir Pachkov

„Es ist eine Pandemie, aber Corona interessiert die Leute nicht. Wir überlassen das dem lieben Gott. Das ist Schicksal; wer krank wird, der leidet.“¹ Diese Zitate von Menschen aus Kairo können wir verurteilen oder auch zu verstehen suchen. Sie leiten sich aus dem Koran her.

TV-Reporter Willi Weitzel und Kindermissionswerk starten Youtube-Serie für Kinder

von

Pressemitteilung Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’

Unter dem Motto „Willi daheim für die Sternsinger“ hat der TV-Reporter und Moderator Willi Weitzel gemeinsam mit dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ eine Youtube-Serie für Kinder gestartet.

Um zu einer „neuen Normalität“ zu finden, braucht es den Blick zurück

von

Gerald Baumgartner SJ

Spüren Sie es auch? Seit einigen Tagen hat sich die Stimmung in den Medien verändert.

von

Peter Schott

Zur Not
will ich rufen.

Zur Not
will ich beten.

Zur Not
will ich kämpfen.

Zur Not
will ich akzeptieren.

Zur Not
will ich …

Zur Not
will ich all das tun,
was in der Not nötig
und Not wendig ist.

Momentan beschnitten

von

Peter Schott

Manche
Menschenrechte
sind momentan
beschnitten.

Doch jeder Gärtner
weiß, dass Sträucher,
die beschnitten werden,
umso schöner
austreiben und wachsen.

Trotzdem sollten wir
hin und wieder
nach dem Rechten
sehen …

von

Peter Schott

Hinter
verschlossenen
Türen haben sie
geschlossen
beschlossen,
in Regeln gegossen
was geöffnet wird,
was geschlossen
bleibt.

Bleiben wir
weiterhin
unverdrossen
entschlossen
und setzen wir das
Beschlossene um.

von

Peter Schott

Ich habe es
nicht in der Hand,
mein Leben.

Ich habe es
nicht im Kopf,
mein Leben.

Ich habe es
nicht im Blick,
mein Leben.

Ich habe es
in meinem Herzen,
mein Leben,
mein Sein.

von

Peter Schott

Gott,
werde nicht müde,
wenn ich müde werde.

Gott,
werde nicht schwach,
wenn ich schwach werde.

Gott,
werde nicht traurig,
wenn ich traurig werde.

Besuche mich, Gott

von

Peter Schott

Besuche mich, Gott,
wenn keiner
mich besuchen darf.

Umarme mich, Gott,
wenn keiner
mich umarmen darf.

Berühre mich, Gott,
wenn keiner
mich berühren darf.

Mensch, Gott,
sei du der Mensch,
den ich momentan
brauche.

Die Krankheit für Kinder erklärt

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Viren sind kleine Krankmacher, die gerne von Mensch zu Mensch wandern. Sie sind winzig klein, so dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

von

Peter Schott

„Unwort“ des Jahres:
Corona-Virus

„Tunwort“ des Jahres:
Solidarisch leben

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Humoriges in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Sie wächst und wächst
uns über den Kopf –
unsere Haarpracht.

Denn Friseure
haben geschlossen –
mit haarigen Folgen,
weil Haare sich nicht
an Beschränkungen
festhalten:

von

Peter Schott

Es liegt nicht alles
in unseren Händen.

Es liegt nicht alles
in unseren Armen.

Es liegt nicht alles
in unseren Augen.

Es liegt nicht alles,
in unseren Ohren.

Es liegt nicht alles
in unseren Beinen.

von

Peter Schott

Wer hätte das gedacht?
Die Regierungen,
nicht die Kirchen,
verlängern 2020
die Fastenzeit bis weit
in die Osterzeit hinein.

Gläubige,
Nichtgläubige
und Andersgläubige
halten sich daran.

von

Peter Schott

Aufgrund der
aktuellen Lage …

Aufgrund der
besonderen Lage …

Aufgrund der
momentanen Lage …

Aufgrund der
augenblicklichen Lage …

… hoffen wir,
dass wir weiterhin
in der Lage
sind und bleiben,
die Lage zu peilen.

Was Corona schafft

von

Peter Schott

Was noch niemand
in der Geschichte
der Menschheit
geschafft hat,
schafft Corona:

Christen, Juden
und Moslems
desinfizieren
gemeinsam
die Stadt Jerusalem.

… in dieser Krisenzeit

von

Theresia Bongarth

Mein Herr,
der du für uns gestorben bist
am Kreuze voller Schmerzen
uns deine Liebe hast geschenkt
bist auferstanden aus dem Grabe
für uns!

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung startet neue Website und bittet um Mithilfe

von

Pressemitteilung UBSKM / Pfarrbriefservice.de

Die neue Website www.kein-kind-alleine-lassen.de will den Kindern helfen, die von Gewalt und sexuellem Missbrauch bedroht sind und die in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen ihren Peinigern noch radikaler ausgeliefert sind.

von

Peter Schott

Sie haben dich
nicht „Teufel“ genannt,
nicht „Rache Gottes“,
auch nicht
„Verschwörungsvirus“
oder „Weltuntergang“.

Weil du das,
trotz allem Übel,
nicht bist.

Sie haben dich
„COVID-19“
genannt.

Voller Sehnsucht

von

Peter Schott

Ich will kommen
zu dir – einfach so.

Ich will lachen
und weinen
mit dir – einfach so.

Ich will reden
und schweigen
mit dir – einfach so.

Ich will essen
und trinken
mit dir – einfach so.

von

Peter Schott

Rasant breitet sich
der Frühling aus –
schneller als Corona,
farbiger als Corona,
heilsamer als Corona.

Jesu Auferstehung –
diesmal in der Natur.

Gott sei Dank.

Halleluja.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Täglich verfolge ich
die Corona-Nachrichten.

Nächtlich verfolgen sie
dann mich …

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Auch in den
eigenen
vier Wänden
kann man
ganz schön
aus dem
Häuschen sein.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

v. Chr. und n. Chr.
heißt bisher:
vor Christus
und
nach Christus.

Heißt es jetzt:
v. C. und n. C.?
vor Corona
und
nach Corona?

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Es gibt
Desinfektionsmittel,
die beseitigen 99 Prozent
der Bakterien.

Aber
leider nicht mal
1 Prozent an Bosheit,
Dummheit und
Leichtsinn.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Politlyrik zu Ostern in Corona-Zeiten

von

Peter Schott

Was kommt
dieses Jahr
ins Osternest?

Ich hake es ab:
0 Waschseife
0 Mundschutz
0 Traubenzucker
0 Hustenbonbons
0 Desinfektionsspray
0 …

Ach ja,
ein Osterhase
und bunte Eier
natürlich auch.

von

Peter Schott

Manche Menschen
sind momentan
systemrelevant.

Alle Menschen
sind immer
herzrelevant.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Aber wann geht Trost wieder offline?

von

Theresia Bongarth

Ich schaue Gottesdienste online
sehe Live-Streams dann und wann
höre Podcasts hin und wieder
lausche Predigten und hoffnungsvollen Worten
Trost gibt es online und noch viel mehr

von

Theresia Bongarth

Die Zeiten sind dunkel,
aber die Tage so hell
Zeigen uns die schönsten Seiten
Von morgens bis abends
Der Himmel so blau
Das Grün wird munter
Die Frühlingsblumen machen
Ihre Aufwartung
Und bitten zum Tanz
Mit Mutter Natur

von

Theresia Bongarth

Ich habe sie segnen lassen,
die Palmzweige aus dem Garten.
Nicht hinein getragen in eine Kirche,
sondern ausgebreitet vor dem Fernseher.
Habe das Segensgebet mit gesprochen:
Im Namen des Vaters, des Sohnes,
des Heiligen Geistes.

Hygienetipps für Kinder

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Coronaviren sind kleine Krankmacher und gelangen vor allem über winzige Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen, vielleicht auch noch über Gegenstände, von einem zum anderen. Deshalb verbreiten sie sich an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, besonders schnell.

Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Eine gute Nachricht zum Schluss: Die Wissenschaft ist sich einig. Wir als „die Großen“ halten einen der stärksten Hebel für die Entwicklung in der Familie in unseren Händen.

Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

  • Ältere Kinder und Jugendliche haben im Vergleich zu den Jüngeren mehr Möglichkeiten, die Situation, ihre Hintergründe und etwaige Folgen zu verstehen. Das ermöglicht mehr Einsicht, aber auch mehr Beunruhigung.

Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Jüngere Kinder finden es unmittelbar beruhigend zu sehen, was schon geschafft ist, und dazu ein kleines Ritual zu erleben. Basteln Sie also zum Beispiel eine Tagesliste, die verschiedene Punkte Ihres Tagesplans aufführt, die nach Erledigung abgehakt werden können.

Was fällt mir - ganz persönlich - dazu ein?

von

Klaus Jäkel

mit  Ruhe  abwarten  —  na  ja  —  schaun  mer  mal —
stets  bereit,  Neues   zu   erleben   —  und  — Anderes
vielleicht sogar  —  GanzAnderes  — dafür offen sein
frisch, froh, fromm  und frei  ----  im  Ja  zu  mir  selber

von

Klaus Jäkel

ist für mich
wie eine  —  Hauszeit ohne H
nach der ich mich nicht sehnte
und doch ist sie jetzt da

ohne Dienst und Hast
ohne Druck und Last
—  ein Muss als Chance zur Muße

Tipps zur Konfliktlösung

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Es ist ganz normal, dass die Stimmung bei Ausgangsbeschränkung und sozialer Isolation angespannter ist und es deshalb schneller oder häufiger zu Auseinandersetzungen kommt. Daher lohnt es sich, den Umgang mit Konfliktsituationen aktuell zu überdenken und anzupassen:

Tipps für die ganze Familie

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Besprechen Sie mit Ihrer Familie, dass es sich um eine Ausnahmezeit handelt und eine neue Situation neue Regeln braucht. Werden Sie zum „Leuchtturm“ und geben Sie einen Rahmen vor, in dem alle Familienmitglieder die Möglichkeit finden, sich zu beteiligen.

Tipps für Eltern

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Die Corona-Krise stellt uns im Moment alle vor große Herausforderungen. Das trifft besonders auf Familien und Bezugssysteme zu, in denen Kinder und Jugendliche leben.

Tipps für Erwachsene

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Üben Sie gemeinsam mit ihrem Kind.

Tipps für Eltern

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Selbst etwas tun zu können, zählt zu den besten Möglichkeiten, eigene Unsicherheit und Sorge zu reduzieren. Es vermindert das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein, und vermittelt ein stärkeres, aktiveres Selbstgefühl.

Tipps für Eltern

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Unsere Perspektive und Haltung sind entscheidend dafür, wie wir die Welt wahrnehmen: Das gilt für kleine und große Menschen gleichermaßen. Auch in dieser Situation sind Sie Vorbild für Ihre Kinder.

Tipps für Eltern

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

Sagen Sie Ihrem Kind, was wir wirklich wissen und vor allem auch, dass nicht alles stimmt, was gerade geschrieben und gesprochen wird. Vermitteln Sie, dass es „normal“ ist, dass auch falsche Informationen auftauchen und weitererzählt werden, wenn sehr viele Menschen über ein Thema sprechen.

Tipps für Eltern

von

Tita Kern, AETAS Kinderstiftung

  1. Bildlich gesprochen: Werden Sie selbst zum „Leuchtturm“. Orientierung und Verbindung sind zutiefst stabilisierende Faktoren in Zeiten „mit hohem Seegang“.

Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz schreibt an Menschen mit Behinderungen

von

Pressemitteilung DBK

Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge für Menschen mit Behinderungen, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), hat in einem Brief den Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörigen sowie den in der Seelsorge tätigen Mitarbeitern Mut zugesprochen.

Eine Auswahl an Beratungsdiensten via Telefon oder Internet für Pfarrbrief oder Pfarrei-Homepage

von

Pfarrbriefservice.de

Für manche Menschen bedeutet die Corona-Pandemie kaum Veränderungen in ihrem Leben, wieder andere spüren die Einschränkungen sehr. Sie leiden darunter, machen sich Sorgen oder haben Angst. Vielfältige Beratungs- und Hilfsdienste stehen den Menschen auch in dieser Zeit zur Seite.

Ein Gedicht

von

Miriam Falkenberg

Ecce homines - seht her, die Menschheit!

Wie schwer sie gerade trägt
an der Dornenkrone

Zweige geflochten aus
Einsamkeit, Angst und Schmerz

Franziskus betet auf leerem Petersplatz für Ende der Corona-Pandemie

von

Gudrun Sailer, www.vaticannews.va/de

Papst Franziskus hat die Menschheit angesichts der globalen Corona-Pandemie zu Nächstenliebe und dem Erkennen der wirklichen Prioritäten im Leben aufgerufen.

Was Menschen bewegt, muss im Gottesdienst seinen Ort haben, findet der Theologe Benedikt Kranemann angesichts der Corona-Krise

von

Benedikt Kranemann

Katastrophen wie das Corona-Virus begleiten die Menschheitsgeschichte. Lange wurden sie als Strafe Gottes für menschliche Sünden verstanden. Deshalb waren vor allem Bußübungen, Messfeiern, Anrufung um die Hilfe von Heiligen, Gelübde, Bittprozessionen eine probate Hilfe.

Für alle, die momentan hinter Glas arbeiten

von

Peter Schott

Hinter Glas:
Die Kassiererin.
Im Supermarkt.

Hinter Glas:
Die Bäckersfrau.
Im Bäckerladen.

Hinter Glas:
Die Arzthelferin.
In der Praxis.

Hinter Glas:
Verhindert nicht.
Ein Blick.
Ein Lächeln.
Glasklar.

von

Peter Schott

Die Erde
dreht sich
um die Sonne.

Das Coronavirus
dreht sich mit.

Jetzt bloß nicht
durchdrehen.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Werktags:
„Home office“

Sonntags:
„Home church“

Ora et labora.
Bete und Arbeite.
Zuhause.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Der Buchtipp für Familien, Singles und Wohngemeinschaften

von

Verlagsinformation

Quarantäne! Und plötzlich ist alles anders, die Welt steht Kopf und still. Auf einmal lebt man wochenlang an einem Ort, mit den immer gleichen Menschen. Niemand hat das vorher ausprobiert – oder etwa doch?

Gedanken der Erfurter Theologin Julia Knop über Kirche in der Corona-Krise

von

Julia Knop

Die Welt ist kein Drama und aus christlicher Perspektive auch keine Tragödie. Sie hat, von Gott geschaffen, einen guten Anfang genommen. Sie darf, auf diesen Gott vertrauend, auf ein gutes Ende ohne Tränen, Klage und Tod hoffen (Offb 21).

Zur Kerzenaktion anlässlich der Corona-Krise

von

Peter Schott

Ich zünde
meine Kerze an
und stelle sie
ans Fenster.

Ich zünde
mein Gebet an
und stelle es
auf meine Fragen.

Du zündest
meine Hoffnung an
und stellst sie
in mein Leben.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Ein Interview zur Frage, was die Corona-Krise für die Kirche bedeutet

von

Peter Weidemann

Die Corona-Krise hat Christen mitten in der Fastenzeit erwischt. Deutlicher als je zuvor steht der Verzicht im Vordergrund, aber auf irritierende Weise.

Für einen guten Umgang mit Angst, Wut und Ohnmacht

von

Thomas Gertler SJ, www.update-seele.de

Jetzt in Corona-Zeiten kommen vor allem Angst, aber auch andere Gefühle wie Wut oder Ohnmacht und Befürchtungen in uns hoch. Vor allem diese oft als negativ bezeichneten Gefühle haben und wollen wir nicht so gern. Sie stellen sich aber unwillkürlich ein in dieser Zeit der Pandemie.

Mein Gott!

von

Theresia Bongarth

Oh…
Mein Gott!
Hast du uns verlassen?
Der Welt den Rücken zugekehrt?
Hast du die Nase voll von uns,
von uns Menschen?
Oder:
Gibst du uns
vielleicht die Chance
für einen Neuanfang?

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

in Corona-Zeiten

von

Theresia Bongarth

In diesen so herrlichen Frühlingstagen
Mit Sonne und Licht
Und den Frühlingsblumen,
Wo weder Kälte noch Regen
Die Laune verderben
Im Angesicht der erwachenden Natur
Wo die Eiscafés wieder öffnen
Auf den Märkten frisches Obst lacht

von

Theresia Bongarth

Gehet hin
Sagt Jesus:
Zu den Armen
Den Traurigen
Den Kranken
Den Mutlosen
Den Einsamen
Den Sterbenden …
Gehet hin – ganz besonders jetzt
In diesen Tagen
Und seid ihnen nah!
Nah im und mit Abstand
Von ganzem Herzen

von

Theresia Bongarth

So viele Menschen,
mein Gott,
haben Angst,
furchtbare Ängste
in der Corona-Krise,
sind verzweifelt allein,
fast hoffnungslos
und ohne Zuversicht.
Allein.
Sei du, Gott,
wenigstens du, mein Gott,
bei ihnen und halte sie.

Gebet in Corona-Zeiten

von

Theresia Bongarth

Dich rufen wir an,
heilige Elisabeth,
zu Dir schreien wir
in unserer Not.

Gebet in Corona-Zeiten

von

Theresia Bongarth

Du hast sie beschützt,
deine Familie:
Maria, deine Frau,
Jesus, dein Kind.

Die St.-Pankratius-Gemeinde aus Oberhausen initiierte die Aktion „Hoffnungslicht“

von

Christoph Brüwer, www.katholisch.de

Um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster stellen und das Vaterunser beten: Damit wollte eine Pfarrei aus Oberhausen ihre Mitglieder erreichen. In nur zwei Tagen ist daraus eine Aktion geworden, an der sich auch andere Religionen beteiligen und die bis nach Südafrika reicht.

Sich nicht ablenken, sondern aushalten – das rät der Jesuit Thomas Gertler

von

Thomas Gertler SJ

Fast schlimmer, als zu viel zu tun zu haben, ist es, zu wenig zu tun zu haben. Zu Hause sitzen und einfach Langeweile zu haben. Ja, am Anfang, da gibt es das zu tun, was ich schon immer mal machen wollte, wozu ich aber nicht gekommen bin.

von Ignatius von Loyola

von

Pater Nikolaas Sintobin SJ

In der Krise und angesichts von Angst und Unsicherheit hat der Heilige Ignatius von Loyola über einen flämischen Mitbruder, Pater Nikolaas Sintobin SJ, folgenden Brief geschickt:

Liebe Bewohner der Erde,

oder: Aus der Corona-Not sieben Tugenden machen

von

Peter Schott

1. Abstand halten –
Anstand behalten.

2. Klarheit suchen –
Wahrheit buchen.

3. Zusammen halten –
die Jungen und die Alten.

4. Mutig wagen –
ohne zu verzagen.

Aus der Menschheitsgeschichte

von

Peter Schott

1986: Tschernobyl

Kinder spielen in der Sonne -
unbeschwert und voller Wonne.

1998: ICE-Unglück Eschede

Kinder spielen in der Sonne -
unbeschwert und voller Wonne.

2001: USA 11.09. Terror

Bleibe zuhause!

von

Peter Schott

Bleibe zuhause!

Bleibe bei dir!
Bleibe in dir!
Bleibe mit dir!

Und finde
eine neue Bleibe.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Konsumdenken und anderes

von

Peter Schott

Wir sollten
nicht mehr fragen:

„Was braucht der
Verbraucher zum
verbrauchen?“

Wir sollten
vielmehr fragen:

„Was braucht
der Mensch
zum Leben?“

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Was nötig ist …

von

Peter Schott

Frisch eingetroffen,
solange Vorrat reicht:

Hoffnungsgedanken,
Herzgefühle,
Seelengebete …

Bitte zugreifen,
aber nicht abgreifen.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Die andere Stille Nacht

von

Peter Schott

Corona ist leise.
Bei Tag und bei Nacht.

Trotzdem eine Stille Nacht
und eine Heilige Nacht,
für die,
die heute gerettet wurden,
für die,
die über dem Berg sind,
für die,
die wieder das Leben
vor sich haben,

Was ist zu tun?

von

Peter Schott

Bleiben Sie Zuhause.

Bleiben Sie besonnen.

Bleiben Sie achtsam.

Bleiben Sie hilfsbereit.

Bleiben Sie zuversichtlich.

Bleiben Sie Zuhause.

Bleiben Sie gesund.

Kinderphantasien

von

Peter Schott

Mit ihrer Phantasie
verzaubern Kinder …

… das Bad
zum Plantsch-Becken …

… die Küche
zum Gasthaus …

… das Wohnzimmer
zum Kinosaal …

… den Flur
zum Spazierweg …

Mond am Himmel

von

Peter Schott

Ich sehe zum Nachthimmel,
der Mond leuchtet mich an.

Was hat er nicht
schon alles auf der Erde
angeleuchtet:
Kriege, Erdbeben,
Unglücke, Krankheiten –

Aber auch:
Frieden, Liebe,
Versöhnung, Wünsche.

ES

Corona-Ausbreitung

von

Peter Schott

Jetzt hat auch uns
das Virus erreicht.

Aber es
erreicht nicht,
dass wir
unerreichbar
füreinander
werden.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Ausgang beschränkt

von

Peter Schott

Ein Igel saust
durch meinen Garten:
Von rechts nach links,
über kreuz und quer,
mal hier, mal dort –
und dann wieder fort.

Heute möchte ich,
das erste Mal
in meinem Leben,
ein Igel sein.

Pläne für die Pläne

von

Peter Schott

Wir müssen
damit planen,
dass wir
in nächster Zeit
nur wenig
vorausplanen
können.

Wir müssen
damit planen,
dass Pläne
verplant werden.

Wir müssen
damit planen,
planlos und
voller Pläne zu sein.

Englisches Zuhause

von

Peter Schott

My home
is my castle.

My home
is my office.

My home
is my school.

My home
is my world.

My home
is my heaven.

My home
is my home.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Geht-Versuche

von

Peter Schott

Wenn nichts mehr geht,
was sonst immer geht,
geht vielleicht
endlich etwas,
wovon jeder sagte:
„Das geht doch nicht!“

Geht’s noch? –
Geht’s doch!

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Viren-Lügen

von

Peter Schott

Es gibt einen
Mundschutz
zum Schutz vor Viren.

Gibt es auch
einen Mundschutz
zum Schutz vor Lügen
und Fake News?

Wer so etwas erfindet,
ist bestimmt nicht
auf den Mund gefallen.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Neues aus dem Bad

von

Peter Schott

Nimm eine
neue WC-Rolle
in die Hand.
Drehe und
wende sie.

Welche Rolle
spielt die WC-Rolle
in deinem Leben?

Hauptrolle?
Nebenrolle?

Reinigende Rolle?
Tragende Rolle?

Satire

von

Peter Schott

Grauenhaft:
Kinder, die
ältere Menschen
anhusten und
„Corona“ rufen.

Wenn ich die erwische,
werde ich denen
was husten…

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

von

Peter Schott

Lasst nicht nur
die Kirche im Dorf,
sondern lasst sie
auch offen.

Offen fürs Hoffen.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Zur Ausgangsbeschränkung

von

Peter Schott

Für Kontaktlinsen
besteht keine
Ausgangsbeschränkung.

Auch nicht für:

Kontaktkleber
Kontaktadressen
Kontaktanzeigen
Kontaktzäune

Bei anderslautenden
Behauptungen
kontaktieren Sie
uns bitte unverzüglich.

Zum Glockengeläut

von

Peter Schott

Lasst die Glocken
weiter läuten:
laut oder leise,
unüberhörbar,
auch aufdringlich.

Hängt es an
die große Glocke:

Es schlägt nicht 13
für die Angst,
sondern 12
für die Hoffnung.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Ein (unvollständiger) Überblick über Digitales und Hilfreiches

von

Pfarrbriefservice.de

Corona wirft gerade alles über den Haufen: Gottesdienste, Termine, Planungen für die nächsten Wochen, vor Corona geschriebene Zeilen, Inhalte von Pfarrbriefen …

Für Augenblicke, wo die Umarmung vermisst wird

von

Peter Schott

Ich drücke es
mal so aus:

„Ich würde dich
am liebsten drücken!“

Verrückt und verdrückt,
dass das momentan
nicht ausgedrückt
werden kann.

Das holen wir nach,
wenn wir wieder
enger zueinander
rücken und drücken
dürfen.

Zur Ausgangssperre

von

Peter Schott

Was mache ich nur,
wenn ich so vieles
nicht mehr
machen darf?

Was macht das
mit mir?
Was macht das
mit dir?

Machen wir
das Beste daraus.
Das Beste von dem,
was wir machen dürfen.

Zur Lage in den Geschäften

von

Peter Schott

Das Glas
ist halb leer.
Das Glas
Ist halb voll.

Das Regal
ist halb leer.
Das Regal
ist halb voll.

Einsichtssache.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Zu den Hamsterkäufen

von

Peter Schott

Ich überlasse
das Hamstern
den Hamstern.

Ich kaufe nur das,
was ich und
meine Lieben
notwendig brauchen.

Nicht mehr –
aber auch
nicht weniger…

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Bausteine für die Pfarrbriefplanung

von

Peter Schott

Anstatt eines
Pfarrbriefs
in Heftform

gibt es heute
einen „Pfarr-Brief“
in Briefform.

Mit dem,
was wir Ihnen
momentan
zu sagen und
zu schreiben haben.

von

Peter Schott

Sie suchen nach
einem Wirkstoff.

Sie suchen nach
einem Impfstoff.

Währenddessen
suchen wir nach
Worten und Gesten,

die das ausdrücken,
was unaussprechlich ist.

... a

oder: Gott fällt nicht aus

von

Peter Schott

Gottesdienste
finden nicht
mehr statt.

Unsere
Gottesdienstordnung
wird zur
Gottesdienstunordnung –
weggefegt
von einem Virus.

in Zeiten von Corona

von

Peter Schott

Was sollen wir
nur schreiben,
im neuen Pfarrbrief?

Gottesdienste
und auch
Gemeindeaktionen
fallen aus.

Da fällt uns
nichts mehr ein.

Steckbrief im Pfarrbrief

von

Peter Schott

Wo kommst du her
und wo willst du hin?

Wer bist du
und was willst du?

Warum führst du
Krieg gegen uns?

„War* um…?“

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

* englisch: Krieg

von

Peter Schott

Die Hände sollen wir
oft mit Seife waschen,
um saubere Situationen
zu verbreiten.

Den Kopf sollten wir
denen waschen,
die schmutzige
Lügen verbreiten!

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Satire mit Virus

von

Peter Schott

Ich könnte dich
würgen,
du fieser Virus.

Ich könnte dich                                  
abschießen,
du böser Virus.

Ich könnte dich

Gilt Jesu Gebot:
„Liebe deine Feinde“
auch für Viren?

in der Corona-Krise

von

Theresia Bongarth

In diesen Tagen, mein Gott
Schenkst Du uns trotz allem Hoffnung
Hoffnung durch die Menschen
Mit den Menschen
Denn deine Liebe ist unendlich
Du schickst sie uns
Denn nicht geschlossen sind in der Corona-Krise:

buchstabiert

von

Theresia Bongarth

Vielleicht: COURAGE bei vielen Menschen

Mag sein: OHNMACHT bei noch mehr Menschen

Oder auch: RUHE bei so manchem Menschen

Dann ist da: OFFENHEIT bei unzähligen helfenden Menschen

Und: NICHTSTUN bei vormals hektischen Menschen

Politlyrik zur momentanen Lage der Nation(en) in der Viren-Zeit

von

Peter Schott

Sie scheint
und schon
scheint alles
etwas heller
zu sein.

Sie scheint
über alle
Antworten
und Fragen.

Sie scheint
auch jetzt
für uns,
die Sonne
mit ihrem
besonnenen
Schein.

www.dbk.de bietet Übersicht angesichts der Corona-Krise

von

Pfarrbriefservice.de

Das gab es in Deutschland so wohl noch nie: Wegen der epidemischen Ausbreitung des Corona-Virus werden gottesdienstliche Feiern in ganz Deutschland abgesagt oder zumindest stark eingeschränkt, bis in die Karwoche hinein. Welche Maßnahmen gelten in welchem Bistum?

Politlyrik zum Coronavirus

von

Peter Schott

Halten wir
zusammen,
ohne uns
an der Hand
zu halten.

Gehen wir
aufeinander zu,
ohne uns
zu nahe
zu kommen.

Verhindern wir
eine Angst
in der Angst,
eine Krise
in der Krise.

von

Klaus Jäkel

ist für mich
wie eine — Hauszeit ohne H
nach der ich mich nicht sehnte
und doch ist sie jetzt da

ohne Dienst und Hast
ohne Druck und Last
—  ein Muss als Chance zur Muße

Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr fordert Einhaltung der Behörden-Auflagen und Solidarität

von

Bischof Ulrich Neymeyr, Bistum Erfurt

"Es fällt mir als Bischof sehr schwer, diese Sätze zu schreiben. Haben nicht die Bischöfe in Pestzeiten zu Gottesdiensten und Bittprozessionen aufgerufen? Haben wir das Gottvertrauen verloren?"

Täglicher Impuls zum gemeinsamen Gebet als WhatsApp-Nachricht

Zur Gebetsgemeinschaft per Messenger lädt die Peter-und-Paul-Kirchengemeinde in Schneverdingen ein. Werktags um 18.00 Uhr, sonntags um 10.00 Uhr wird ein Impuls mit Musikstück, Gebet, Fürbitte und Bibeltext als WhatsApp-Nachricht  gesendet. Weitere Infos: https://www.st-maria-soltau.de/

Gute Nachrichten – Der Mailverteiler

„Im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis haben wir einen Mailverteiler ins Leben gerufen. Wir schreiben uns Mails, in denen wir uns schöne Erlebnisse erzählen. Ganz konkrete Erfahrungen des Tages. Dinge, die wir erlebt haben. Augenblicksmomente, die uns erfreuen, die das Herz ein bisschen hüpfen lassen. Jeden Tag trudelt und trudelt Schönes ein. Einer der Schreiber sprach von einem "Engelskreislauf“, denn er sei nun regelrecht auf der Suche nach schönen Dingen, die er den anderen berichten könne. Abends stelle ich alle Beiträge des Tages zusammen und versende sie. Einige lesen nur diese Abendzusammenfassung, andere freuen sich, wenn in ihrem Postfach im Laufe des Tages eine gute Nachricht aufploppt. Es nehmen immer mehr unterschiedlichste Menschen daran teil. Derzeit sind wir 36. Vielleicht entstehen Freundschaften für die Zeiten nach dem Tunnel? Wer weiß?“ – Eine Idee von Bettina Sick-Folchert

Postkartenaktion

Die Kath. Kirchengemeinde St. Johann Baptist Affaltrach veröffentlicht auf ihrer Homepage verschiedene Angebote und Aktionen in der Corona-Zeit. Unter anderem laden die Verantwortlichen der Pfarrei die Mitglieder zu einer Postkartenaktion ein und schreiben dazu: „Wie wäre es, wenn Sie einfach eine Postkarte schreiben und an Freunde, Verwandte, Nachbarn, Einsame, Kranke, …verschicken oder bei einem Spaziergang einwerfen? Vielleicht auch bei Menschen, die Ihnen sonst nicht besonders nahestehen? Machen Sie anderen und auch sich eine kleine Freude! Sie können damit auch all jenen persönlich DANKE sagen, die derzeit für uns alle da sind und für uns sorgen: Pflegepersonal, Ärzte, Briefträger, Paketdienste, Müllabfuhr, Mitarbeiter in Supermärkten, Arztpraxen, Apotheken,…“

Derzeit stehen vier Vorlagen für Postkarten zum Herunterladen zur Verfügung: https://www.kath-kirche-affaltrach.de/corona-angebote-und-aktionen/

Die Initiatorin der Aktion, Alexandra Bosch, sagte, dass diese Aktion in ihrer Kirchengemeinde sehr gut ankomme. „Wenn man sich nicht besuchen kann, freut man sich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit. Mit den Vorlagen für selbstgeschriebene Postkarten möchten wir den Menschen Mut machen.“ Alexandra Bosch arbeitet als Ehrenamtskoordinatorin in der Kirchengemeinde Affaltrach.

Wer ebenfalls eine Postkartenaktion für die eigene Pfarrei initiieren möchte, darf die Vorlagen aus Affaltrach nutzen.

Aktions-Sticker „Schenk dein Lächeln!“

Unter dem Motto „Schenk dein Lächeln! …. allen, die den Laden am Laufen halten“ startete der Katholische Deutsche Frauenbund – Landesverband Bayern (KDFB) eine Aktion für mehr Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit in Zeiten von Corona und Social Distancing. Es geht darum, einen Aktions-Sticker überall dort anzubringen, wo ein Lächeln Nähe schenken kann: z.B. im Laden an der Schutzwand der Kassiererin, an der Tür zum Metzger oder an der Tür des Notfall-Kindergartens. Die Sticker gibt es in zwei Größen zum Zuschneiden und Mitmachen unter https://www.frauenbund-bayern.de/aktuelles/detailansicht/article/schenk-dein-laecheln0/

Weitere Informationen des Frauenbundes, Links und spirituelle Impulse rund um das Thema Corona unter https://www.frauenbund-bayern.de/themen-und-projekte/corona/.

ApostelGEHschichten – erzähl uns von Jesus

In der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück werden Fenster in Privathäusern oder Kindertagesstätten mit Geschichten gestaltet, wo Menschen Jesus begegnen. „So ähnlich wie bei den Adventsfenstern – nur ohne Glühwein und ohne Versammlung von Menschen“, schreibt Gemeindereferent Carsten Kling im Pfarrbrief und auf der Pfarreihomepage. Die Fenster können bis Pfingsten angeschaut werden. „Die Darstellung im Fenster kann aus der Bibel, der Geschichte oder dem Heute sein. Material ist egal – Holz, Lego, Playmobil, Erzählfiguren, Farbe, .... Schön wäre, wenn immer eine Person / Figur in einer Sprechblase zu Wort kommen würde. Vor jedem Fenster kann es eine kurze Erklärung geben, um die Geschichte und die Darstellung besser zu verstehen“, erläutert Carsten Kling und lädt weitere Engagierte zu dieser Aktion ein. „So wollen wir auch ohne Gottesdienst in der Kirche die frohe Botschaft weitertragen“, schreibt er.

Anleitung für einen Gottesdienst zuhause und Bitte um Rückmeldungen

Öffentliche Gottesdienste sind wieder erlaubt. Doch nicht jeder will und kann unter den Auflagen und Beschränkungen in einer Kirche Gottesdienst feiern. Die Verantwortlichen der Pfarrei Heiliger Ingobertus St. Ingbert im Bistum Speyer veröffentlichen im aktuellen Pfarrbrief und auf der Pfarreihomepage eine Anleitung, wie man einen Gottesdienst zu Hause feiern kann, allein oder mit anderen. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit dem Vorschlag eines Agape-Mahls am Sonntag kann man unter www.heiliger-ingobertus.de als pdf-Dokument herunterladen.

Das Pastoralteam der Pfarrei bittet im Pfarrbrief die Leserinnen und Leser außerdem um Rückmeldung zu den Fragen:

  • „Wie halten Sie den Kontakt zu Gott und zueinander in dieser besonderen Zeit?
  • Wie erleben Sie die Gottesdienste unter den Hygiene- und Sicherheitsauflagen?
  • Und wie können wir als Kirche den Menschen in St. Ingbert nah und hilfreich sein?“

Auf eine Tasse Kaffee auf der Himmelsbank

Eine frisch gestrichene, blaue Sitzbank mit aufgemalten Wolken und zwei Kaffeetassen darauf: Das ist das Titelbild des Pfarrbriefes der Pfarrei aus St. Ingbert im August 2020. Darunter stehen die Zeilen: „Gut sieht sie aus: die neue Sitzbank vor der Josefkirche. Okay, sie ist nicht nagelneu, aber sie hat einen frischen Anstrich bekommen. Jetzt können Sie es sich auf Wolken bequem machen. Einfach himmlisch! Wenn Sie mögen, setzen wir uns auf einen Kaffee gerne zu Ihnen: zum Plaudern, Zuhören und Nachdenken. Am besten, Sie machen gleich einen Termin mit uns aus – wir freuen uns auf Sie! Natürlich besuchen wir Sie nach wie vor auch zu Hause, selbst wenn Sie keine Himmelsbank haben... Ihr Pastoralteam der Pfarrei Heiliger Ingobertus“.

Im Heftinneren finden interessierte Leserinnen und Leser noch einmal die Einladung zum Gespräch unter der Überschrift „Miteinander und füreinander“: „Wir sind für Sie da! Für persönliche oder telefonische Seelsorgegespräche steht Ihnen das Pastoralteam gerne zur Verfügung. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der letzten Seite. Wenn Sie jemanden kennen, der sich über einen Besuch oder Anruf von uns freuen würde oder Hilfe braucht, lassen Sie es uns bitte wissen.“

Ordner gesucht!

Corona machte es nötig: ein neues Aufgabenfeld für ehrenamtlich Engagierte in den Pfarreien. Gemeint ist der Ordnungsdienst, der Namenslisten führt, Plätze zuweist, sich um Desinfektionsmittel kümmert und noch andere Aufgaben übernimmt. Überall werden Freiwillige gesucht.

Die Verantwortlichen aus Oberhöchstadt (Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus) hatten eine sympathische Idee, für diesen Dienst im Pfarrblatt zu werben. Statt zu beschreiben, was in Corona-Zeiten an zusätzlicher Arbeit geleistet werden muss, zeigen sie die Situation eines Kaffeetrinkens in der Sakristei. Zwischen zwei Taufen an einem Sonntagnachmittag nutzen Ordner, Organistin, Küsterin und Taufspender die Zeit, um miteinander bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. „Das war für uns alle sehr erfüllend“, schreibt Elsbeth Raczek und bittet weitere Interessierte, sich für den Ordnerdienst zu melden (S. 5 im Pfarrblatt Nr. 17/2020)