Kontrast erzeugt Spannung

Gegensätze ziehen an

von Christian Schmitt am 22.08.2011 - 09:30  

In diesem Beispiel steht die fett und groß gesetzte Überschrift im starken Kontrast zu den Veranstaltungsdaten, die wesentlich kleiner gedruckt sind. Unterstrichen wird dieses Gegensatzpaar durch den Einsatz der Signalfarbe Rot, die sich sehr stark absetzt vom weißen bzw. hellblauen Hintergrund.

Ein spannendes Erscheinungsbild gehört fast immer zu den Grundvoraussetzungen, damit ein Medium  wahrgenommen wird. Spannende Kontraste erzeugen Aufmerksamkeit, wecken Interesse und motivieren den Betrachter zum Handeln.

Meist entstehen Kontraste durch Gegensatzpaare, zum Beispiel:

  • Weißraum – Bedruckte Flächen
  • Satte Farbtöne – Pastelltöne
  • Große Schrift – Kleine Schrift
  • Dominante Bildmotive – Hintergrundmotive

Selig sind die Mutigen

Der Einsatz von Kontrasten bedeutet in erster Linie den Mut aufzubringen für eine spannende Bildsprache. Nicht selten ist vom Gestalter auch Durchsetzungsvermögen gefragt: so gilt es den eigenen Entwurf gegen Widerstände zu verteidigen, die erfahrungsgemäß umso wahrscheinlicher auftreten, je eher die Kontraste geeignet sind zu polarisieren.