"... und fange bei mir an": Umweltschutz konkret

Das Schwerpunktthema für August 2011

von Elfriede Klauer am 05/02/2011 - 22:00  

Umweltschutz ist längst kein Randthema mehr, seine Notwendigkeit ist wohl allgemein anerkannt. Was aber nicht automatisch bedeutet, für sich selber und für seinen persönlichen Lebensstil Konsequenzen zu ziehen. Dabei liegt in den kleinen Veränderungen, die jeder und jede als Verbraucher leisten kann, ein großes Potenzial. Die Materialien des neuen Monatsthemas möchten zum Mitmachen einladen und ein Bewusstsein dafür wecken, dass die Bewahrung der Schöpfung vor allem auch ein Thema für Christen ist.

    Bilder
    von

    Brigitte Haneder

    Die Sorge um das Heil des Menschen und damit auch um die sozialen Bedingungen, unter denen der Mensch lebt, steht im Mittelpunkt kirchlichen Wirkens in der Welt. Daraus ergibt sich ein gesellschaftspolitischer Auftrag der Kirche, zu dem auch das Handeln für die Zukunft der Schöpfung gehört.

    von

    Broschüre des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising

    Viele wichtige Entscheidungen im Leben fällen wir „aus dem Bauch heraus“, ohne ausreichende Wissensbasis. Deswegen muss die Entscheidung noch nicht unvernünftig sein. Interessanterweise entscheiden wir uns nicht grundsätzlich für einen Lebensstil.

    Der Internet-Tipp: www.znout.de

    von

    Pfarrbriefservice

    Laut Spiegel Online verbraucht eine Such-Anfrage bei Google genauso viel Strom wie eine Energiesparlampe, die eine Stunde lang leuchtet.

    Eine Ansprache zum Thema Gott und Garten. Von Pfarrerin Berthild Boueke

    von

    Pfarrerin Berthild Boueke

    […] Als ich diese Andacht vorbereitete, machte ich eine überraschende Entdeckung. Mir wurde zum ersten Mal so richtig klar, wie tief Gott und Garten, Garten und Gott eigentlich zusammengehören. Ist Ihnen das schon einmal so richtig zum Bewusstsein gekommen?

    (zur Melodie von "Geh' aus mein Herz")

    von

    Autor unbekannt

    Geh’ aus mein Herz und suche Freud’
    denn du hast nicht mehr lange Zeit
    dich an Natur zu laben.

    Schau an der schönen Gärten Zier,
    solange Blume, Baum und Tier
    noch Raum zum Leben haben.

    Die Bäume stehen voller Laub,
    doch die Chemie senkt ihren Staub
    herab auf Wald und Weide.

    von

    Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland

    Die Kirchen engagieren sich gemeinsam für die Bewahrung der Schöpfung. Als besonderes Zeichen dieses Engagements hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) im Rahmen des 2.

    von

    Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und Deutsche Bischofskonferenz

    Die Mitgeschöpfe des Menschen dürfen nicht nur und nicht zuerst unter dem Gesichtspunkt des für ihn gegebenen Nutzwerts betrachtet werden. Zwar ist der Mensch legitimiert, pflanzliches und tierisches Leben zu seiner Ernährung, seiner Versorgung und seiner Freude zu gebrauchen und zu verbrauchen.

    von

    Klaus Hoof

    „Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, dass man das Trockene sehe. Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer.
    Und Gott sah, dass es gut war.
    Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.
    Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art.
    Und Gott sah, dass es gut war.
    Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.“ (Gen/1. Mose 1, 9-13)

    von

    Frank Greubel

    Der Regen fällt.
    Nass tropft das Wasser an mein Fenster.

    Die Sonne scheint.
    Wärmt strahlend unsere Erde.

    Der Wind weht.
    Kühlt sanft die Luft des Lebens.

    von

    Evangelisch-methodistische Kirche

    Wir glauben an Gott, den Schöpfer der Welt,
    und an Jesus Christus, den Erlöser alles Erschaffenen,
    und an den Heiligen Geist, durch den wir Gottes Gaben erkennen.

    von

    Klaus Hoof

    „So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker ...“ (Gen/1. Mose 2, 4-7)

    von

    Katholische Landvolkbewegung München

    Der Diözesanausschuss der Katholischen Landvolkbewegung in der Erzdiözese München und Freising möchte ein schon vergessenes kirchliches Thema wieder ins Bewusstsein heben – den fleischlosen Freitag.

    von

    Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Freistaat Sachsen

    Gott, Schöpfer, Du Ewiger:
    Die Erde hast du erschaffen, die sichtbare und die unsichtbare Welt mit all ihren Geschöpfen.

    Für einen neuen Lebensstil

    von

    Erich Zenger

    […] Notwendig ist ein neuer Lebensstil, der nicht das individuelle Lebensglück, sondern den Erhalt und den Schutz der Erde als Lebenshaus für alle, insbesondere für die armen Völker dieser Erde, zum Maßstab der politischen, gesellschaftlichen und individuellen Entscheidungen macht.

    von

    VerbraucherService im Katholischen Deutschen Frauenbund

    Ohne irgendeine Investition tätigen zu müssen, kann man mit dem Klimaschutz in der Küche schon morgen anfangen. Der VerbraucherService Bayern im Katholischen Deutschen Frauenbund hat Bausteine für eine klimabewusste Ernährung zusammengestellt.

    von

    Frank Greubel

    Mein Herr und mein Gott
    Du Schöpfer der Welt
    und aller Dinge und Wesen
    Groß bist du
    barmherzig und gütig

    Du hast mir einen Platz zugewiesen
    und mir den Weg bereitet

    Vier Impulse der Schöpfungsspiritualität

    von

    Prof. Dr. Michael Rosenberger

    1. Das Leben schmecken. Eine neue Mahlkultur

    Die grundlegende Abhängigkeit des Menschen ist die von der Nahrung. Ohne ausreichende Nahrung geht der Mensch wie alle Geschöpfe schnell zugrunde. Folgerichtig ist die erste Bitte des Vater Unser, in der wir für uns selber beten, die Bitte um das tägliche Brot. Nahrung wächst umsonst – für uns Menschen und alle Geschöpfe dieser Erde. Und sie wächst ausreichend: „Es wäre genug für alle da!“.

    Eine Aufgabe für Christen

    von

    Erich Zenger

    […] Die Erde ist eine wunderbare Gabe des uns alle liebenden Gottes. Wir sollen staunen über ihre Schönheit sowie über den Reichtum und die Vielfalt des Lebens auf ihr.

    von

    Katholische Landvolkbewegung (KLB) Regensburg

    Frage: Um eine Wegstrecke von 1 km oder weniger zurückzulegen, fahren die Deutschen am Tag ...

    über 4 Millionen km
    über 40 Millionen km
    über 400 Millionen km (mit Auto, Motorrad, Mofa ....) ?

    von

    diverse Autoren (siehe Text)

    Wer politische Forderungen stellt, ohne sein eigenes Leben zu verändern, wird zum Heuchler; wer nur sein eigenes Leben verändert, ohne sich für politische Veränderungen einzusetzen, bleibt ein Träumer.

    von

    Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

    Anhand eines CO2-Rechners des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen kann jeder Verbraucher und jede Verbraucherin leicht feststellen, wie klimafreundlich er oder sie lebt. Er ist im Internet zu finden unter http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/co….  

    von

    Broschüre des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising

    „Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten. Der eine glaubt, alles essen zu dürfen, der Schwache aber isst kein Fleisch. Wer Fleisch isst, verachte den nicht, der es nicht isst; wer kein Fleisch isst, richte den nicht, der es isst. Denn Gott hat ihn angenommen“ (Röm 14,1-3).

    Diese Sätze von Paulus sollen uns daran hindern, einen einzigen seligmachenden Lebensstil zu propagieren und von uns und allen die absolute Perfektion einzufordern. […]

    von

    Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

    Wer weniger Sprit verbraucht, schont Portemonnaie und Umwelt gleichermaßen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums könnten allein durch sparsameres Fahren jährlich rund fünf Millionen Tonnen CO2 in Deutschland vermieden werden. Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, können Sie Ihren Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren – und so leicht mehrere hundert Euro Tankkosten im Jahr sparen.

    1. Kein Ballast im Auto

    Zehn praktische Tipps

    von

    Elisabeth Eder/Astrid Uhr

    Tipp 1: Bei Bedarf nutzen statt besitzen

    Wie oft haben Sie Ihre Bohrmaschine im vergangenen Jahr verwendet? Durchschnittlich wird eine Bohrmaschine während ihrer ganzen Lebensdauer nur etwa zehn Minuten lang genutzt. Wenn wir also Produkte wie Bohrmaschinen, Autos oder DVDs gemeinsam nutzen, dann sparen wir nicht nur Geld, sondern schonen auch unsere Umwelt, indem weniger Energie für die Herstellung benötigt wird.

    Eine Einladung (nicht nur) an Kirchengemeinden

    von

    Beatrice van Saan-Klein

    Alle reden von Artenvielfalt. Aber wer kennt heutzutage noch wirklich die Vielfalt unserer heimischen Flora und Fauna?

    Christliche Lebensstile als subversive Kraft für ein neues ökosoziales Wohlstandsmodell

    von

    Prof. Dr. Markus Vogt

    Seit jeher gewinnt der christliche Glaube seine Überzeugungskraft nicht allein durch Worte und dogmatische Lehren, sondern durch die Art und Weise, wie Christinnen und Christen leben. Der Lebensstil ist authentischer Ausdruck dessen, was uns wirklich wichtig ist. Schöpfungsverantwortung zeigt sich darin, wie wir mit den Dingen, Mitmenschen und Mitgeschöpfen umgehen, wie wir einkaufen, essen und uns bewegen.

    Ein Auto für ein Dorf: Evangelische Kirchengemeinde ergreift Initiative

    Ein Auto zu teilen macht Sinn, ökologisch und wirtschaftlich. Carsharing nennt man solche Initiativen, die es bislang nur in größeren Städten gibt. Eine evangelische Kirchengemeinde in Unterfranken probiert das Auto-Teilen seit Oktober 2011 auch auf dem Dorf.

    Die kleine Kirchengemeinde Gnötzheim im Landkreis Kitzingen hat ein so genanntes Dorfauto angeschafft, das sich jeder, der einen Führerschein besitzt, stundenweise ausleihen kann. Buchen kann man das Auto telefonisch im Pfarramt oder übers Internet. Der Nutzer bezahlt zwei Euro pro Stunde und 25 Cent pro Kilometer inklusive Benzin.

    Weitere Informationen unter http://www.epv.de/node/9269

    "Frauen steigen aus!"

    Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) setzt mit seiner Aktion „Frauen steigen aus!“ ein deutliches Zeichen für eine energiepolitische Kehrtwende und ruft zum persönlichen Atomausstieg auf. Die auf ein Jahr angelegte Kampagne von April 2011 bis April 2012 will möglichst viele Frauenbundfrauen motivieren, sich intensiv mit erneuerbaren Energien, Atomausstieg und Ökostrom auseinander zu setzen. Ziel ist die bewusste Entscheidung für einen Stromanbieter, der komplett auf Atomstrom verzichtet. Mehr Informationen unter www.frauen-steigen-aus.de.

    Tipps für ein bio-regional-faires Pfarrfest

    Pfarrfeste haben im Leben einer Pfarrgemeinde einen festen Platz. Dabei spielt die Versorgung der Teilnehmer mit Essen und Getränken eine wichtige Rolle. Mit Produkten aus der Region, aus ökologischem Anbau oder fairem Handel können Pfarrfeste zu bio-regional-fairen Pfarrfesten werden und Vorbilder für nachhaltiges Feiern sein. Der Sachausschuss Ökologie des Diözesanrates der Katholiken des Erzbistums München und Freising hat in einem Faltblatt Anregungen und Hilfen für ein bio-regionales Pfarrfest zusammengetragen. Es kann heruntergeladen werden unter http://www.erzbistum-muenchen.de/Dioezesanrat/Page003014.aspx.  

    Umweltbeauftragte in den (Erz-)Diözesen

    In vielen (Erz-)Diözesen gibt es Umweltbeauftragte, die Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen, diözesane Gremien und Verbände beraten. Ihre Kontaktadressen finden Sie unter http://www.katholisch.de/43898.html. Die Seite verlinkt auch auf die speziellen Umweltseiten der jeweiligen (Erz-)Bistümer.

    Lebensstile für eine lebenswerte Welt

    „Anders besser leben. Lebensstile für eine lebenswerte Welt.“ heißt eine Broschüre der Sachausschüsse Gerechtigkeit-Entwicklung-Frieden und Ökologie des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum München und Freising. Die Broschüre will dazu anregen, die Frage des eigenen Lebensstils neu zu durchdenken und so zu gestalten, dass alle leben können „in Fülle“.

    Praktische Tipps und hilfreiche Adressen im Internet für die Bereiche „Wohnen und Haushalt“, „Mobilität und Verkehr“, „Kleidung und Gebrauchsgegenstände“, „Ernährung“, „Wasser“ und „Geld“ machen die Broschüre zu einem vielfältigen Ratgeber. Außerdem informiert sie über die wichtigsten Qualitätssiegel.

    Sie kann herunter geladen werden unter http://www.erzbistum-muenchen.de/Dioezesanrat/Page002992.aspx und dort auch bestellt werden. Bestellung per E-Mail: dioezesanrat@erzbistum-muenchen.de, per Telefon: 089/21 37 - 12 61.

    Weitere Energiespartipps

    Weitere Energiespartipps für zuhause und unterwegs finden Sie bei Pfarrbriefservice.de in der Textdatenbank unter dem Stichwort: Aktion Klimaschutz. Bitte klicken Sie hier.

    Kirchliche Grundlagenpapiere

    Kirchliche Grundlagenpapiere zum Umweltschutz finden sich zum Herunterladen unter http://www.katholisch.de/43898.html oder unter http://www.katholisch.de/43893.html.

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