Die heilende Kraft des Mitgefühls – Gewaltfreie Kommunikation

Das Schwerpunktthema für Dezember 2022

von Christian Schmitt am 08/29/2022 - 06:00  

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein friedensstiftendes, auf Mitgefühl basierendes Kommunikationskonzept. Die Grundannahme lautet, dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt verschiedene Bedürfnisse hat. Dazu gibt es unterschiedliche Strategien sich diese Bedürfnisse zu erfüllen. Streit kann entstehen, wenn die eigene gewählte Strategie in Konflikt mit der Strategie des Nächsten gerät. Eine wertschätzende innere Haltung des achtsamen Hinhörens und Hinsehens soll es ermöglichen, sowohl mit sich selbst als auch mit den Mitmenschen in Verbindung zu kommen.

Mit den Bausteinen möchten wir Pfarrbriefredaktionen einladen, ihr nächstes Heft diesem wichtigen Thema zu widmen, in dem einiges an Zukunftspotenzial steckt, gerade auch im Kontext von Glauben, Kirche und Gemeinden.

    Bilder
    von

    Dr. Elisabeth Schieffer

    Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg geht davon aus, dass alle Handlungen eines Menschen aus einem oder mehreren Bedürfnissen heraus geschehen.

    Einführung in Gewaltfreie Kommunikation mit christlich-theologischen Bezügen

    von

    Christian Schmitt

    Der evangelische Theologe, Pädagoge und Pfarrer Prof. em. Dr. Gottfried Orth legt mit seinem Buch „Gewaltfreie Kommunikation in Kirchen und Gemeinden“ eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg vor.

    Einführung und Einübung in Gewaltfreie Kommunikation, Naikan und The Work im Licht der Ethik Jesu

    von

    Christian Schmitt

    „Exerzitien der Nächstenliebe“ hat mich in mehrerer Hinsicht neugierig gemacht. Erstens wurde das Buch von einem katholischen Priester geschrieben. Zweitens ist es als Begleiter für persönliche Exerzitien im Alltag konzipiert.

    Beispiel für ein Gespräch in der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation

    von

    Monika Knaus

    Wie ein Gespräch verlaufen kann, das von einer inneren Haltung der Achtsamkeit und Wertschätzung für die Bedürfnisse des:der Nächsten getragen ist, zeichnet Monika Knaus hier an einem Beispiel nach.

    Ein Gespräch mit Michael Pflaum über sein Buch „Exerzitien der Nächstenliebe“

    von

    Christian Schmitt

    Herr Pflaum, wie sind Sie selbst denn zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) gekommen?

    ohne Groll — ergebnis- und erlebnisvoll

    von

    Klaus Jäkel

    mal schaun
    wie wir uns im Streitgespräch
    beim Für und Wider miteinander
    wie gewohnt auf engen Stühlen
    oft einsam fühlen

    Ein Gespräch mit Dekan Michael Pflaum, Erlangen

    von

    Christian Schmitt

    Herr Pflaum, einige lesen heute den Begriff zum ersten Mal. In aller Kürze: Was ist das eigentlich, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK)?

    von

    Bobby Langer, Würzburg

    Die Aufforderung „Nun hör mir doch mal endlich zu!“ kennen wir, dieses energische Pochen darauf, die Position des anderen zu übernehmen. Je nach Beziehung zu der auffordernden Person hören wir dann mehr oder weniger bereitwillig zu, meistens weniger bereitwillig, weil wir uns gedrängt fühlen.

    Die Mediatorin Tessa Bertram antwortet

    von

    Christian Schmitt

    Tessa Bertram: Mit Giraffe und Wolf als Handpuppen bringe ich gerne Kindern die Gewaltfreie Kommunikation näher. Das ist so viel anschaulicher als nur die trockene Theorie. Ab der 3. Klasse, im Alter von neun oder zehn, funktioniert das schon sehr gut.

    Ein Gespräch mit Alexandra Andersen über die Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

    von

    Christian Schmitt

    Alexandra, du lebst mit deiner Familie in Gerbrunn, bist im Hauptberuf Lehrerin und unterrichtest Sprachen und Religion an einem Würzburger Gymnasium. Außerdem gibst du als freiberufliche Trainerin Kurse in Achtsamkeit und Gewaltfreier Kommunikation (GFK).

    Im Gespräch mit Gottfried Orth über die Gewaltfreie Komunikation (GFK)

    von

    Christian Schmitt

    Gottfried Orth, Jahrgang 1952, hat Theologie, Philosophie und Soziologie studiert. Er arbeitete als Gemeindepfarrer sowie als Lehrer an verschiedenen Schulen.

    Kurzversion

    von

    Christian Schmitt

    Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein friedensstiftendes, auf Mitgefühl basierendes Kommunikationskonzept. Die Grundannahme lautet, dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt verschiedene Bedürfnisse hat. Dazu gibt es unterschiedliche Strategien sich diese Bedürfnisse zu erfüllen.

    Ein Gespräch mit Gottfried Orth über biblisch-theologische Aspekte der GFK

    von

    Christian Schmitt

    Gottfried Orth, Jahrgang 1952, hat Theologie, Philosophie und Soziologie studiert. Er arbeitete als Gemeindepfarrer sowie als Lehrer an verschiedenen Schulen.

    Langversion

    von

    Christian Schmitt

    Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein friedensstiftendes, auf Empathie basierendes Kommunikationskonzept. Der Begriff – englisch: „Nonviolent Communication“ – wurde Ende des 20. Jahrhunderts von dem US-amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg geprägt.

    Acht Menschen geben Antworten

    von

    Christian Schmitt

    „Bleib nicht an der Oberfläche der Worte kleben.

    von

    Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe

    Schon 380 Jahre vor Christus machte uns der griechische Universalgelehrte Aristoteles mit Recht darauf aufmerksam, dass „alles, was im Leben einen Wert hat, durch ein Zuviel oder ein Zuwenig zerstört werden kann.“ Das

    von

    Dr. Elisabeth Schieffer

    Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist eine Weise der Begegnung, die die Bedürfnisse von Menschen ernst nimmt. Im Gespräch sucht und findet sie Lösungen, die allen Beteiligten gerecht werden.

    Tipps für Pfarrbriefredaktionen

    Gibt es in Ihrer Gemeinde GFK-Übungsgruppen? Machen Sie sie ausfindig und sprechen Sie die Verantwortlichen an! Infos über Termine, regelmäßige Treffen und Kontaktdaten könnten Sie nach Rücksprache im Pfarrbrief veröffentlichen.

    Kirchliche Bildungswerke bieten immer wieder GFK-Einführungskurse an. Recherchieren Sie Kurstermine, die in Ihrer Nähe stattfinden und veröffentlichen Sie diese in Ihrem Pfarrbrief!

    Schreiben Sie eine Kurz-Rezension zum Grundlagenwerk von Marshall B. Rosenberg, „Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens“ und veröffentlichen Sie sie in Ihrem Pfarrbrief!

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