„Über Frieden wird dort entschieden, wo Macht ist“, schreibt Anke Lucht. Und ja, wie oft sind es Politiker, Herrschende, Mächtige, die bestimmen, ob ihr Volk, ihre Bevölkerung, ihre Bürger im Krieg leiden müssen oder in Frieden leben dürfen. Wie oft müssen Menschen Kriege ausfechten, die sie nicht ausfechten möchten. Müssen kämpfen, obwohl sie friedlich leben möchten. Müssen sich unterordnen, fügen.
Verständlich, dass manche Menschen resignieren, wenn sie die Bilder von Krieg, Terror, Zerstörung sehen. Dass sie sich ohnmächtig fühlen. Dass sie denken, nichts ausrichten zu können. Nichts für den Frieden tun zu können. Dass ihr Handeln im großen Spinnennetz der Welt sinnlos sei.
Doch ist es wirklich so? Ist es nicht doch möglich, sich im Kleinen, in seinem Umfeld, in seiner Welt für den Frieden einzusetzen? Frieden zu fördern? Frieden zu schaffen? Frieden zu leben? Und damit andere zu beeinflussen? Im Großen etwas zu verändern? Die Welt zu einem friedlicheren Ort zu machen? Damit beschäftigt sich dieses Schwerpunktthema.

