Einmal in der Woche Urlaub - am Sonntag

Das Schwerpunktthema für Juli 2014

am 01.04.2014 - 22:00  

Pfarrbriefservice.de

Ein Tag in der Woche sollte sich von allen anderen unterscheiden. Das hat Gott am Anfang der Welt, als er die Erde erschuf, vorgemacht. Aber das ist lange her. Und außerdem gibt es so viel zu tun, dass sich der Alltag nur dann organisieren lässt, wenn am Sonntag Liegengebliebenes nachgearbeitet wird, oder? Sonntagsglück, Freiheit, geschenkte Zeit - nur leere Worthülsen? Oder tatsächliche Erfahrungen, die man machen kann, wenn man sich dafür entscheidet? Die Bausteine dieses Monatsthemas möchten in Ihren Leserinnen und Lesern eine Sehnsucht nach diesem Ausnahmetag wecken und Gestaltungsideen liefern.

    Bilder

    Eine Geschichte für Kinder

    von

    Sigrid Zmölnig-Stingl, www.kinder-regenbogen.at

    „Tagein, tagaus dasselbe!“, sagt der Esel, „Tag für Tag muss ich die schweren Lasten schleppen für meinen Herrn! Hierhin und dorthin und wieder zurück“, jammert er.

    „Könnte es für uns Tiere nicht auch einen Sonntag geben?“, fragt er die Katze.

    von

    Günter Schmitt

    In einer Erzählung habe ich vor einiger Zeit diese Beschreibung eines Sonntags in den Bergen gelesen und mir aufgehoben:

    Urlaub machen wie Gott am siebten Schöpfungstag

    von

    Dr. Katharina Klöcker

    Die Sommerferien stehen vor der Tür, vielleicht auch Ihr Urlaub. Was haben Sie vor? Wandern, Städte besichtigen, Schwimmen, Klettern, Tauchen, Segeln, Golf spielen, Töpfern… Einer Umfrage zufolge stürzt sich jeder zweite in einen so genannten Aktivurlaub.

    von

    Wikipedia

    Der Sonntag (althochdeutsch: sunnun tag oder frôn(o)tag 'Herrntag', lateinisch: dies solis 'Tag der Sonne' und dies dominica 'Tag des Herrn Jesus Christus') ist heute im deutschsprachigen Raum der siebte Wochentag, kulturhistorisch aber der erste.

    Wie der Sonntag zu einem echten Geschenk werden kann. Ein gekürztes Interview mit der Buchautorin Kerstin Wendel

    von

    Nelli Löwen

    Das Glück am Sonntag suchen viele Menschen gar nicht mehr. Sie freuen sich, dass sie einen zusätzlichen Tag haben, an dem sie liegen gebliebene Pflichten aus der Woche aufarbeiten können: Rasen mähen oder Auto waschen. Doch Kerstin Wendel glaubt, dass der Sonntag ein Tag zum Auftanken, Faulenzen und Genießen sein sollte. Ihre Überzeugung: Wenn Menschen das Sonntagsglück auspacken, würde das die ganze Woche prägen. Mit ihr hat Nelli Löwen für die christliche Webseite www.erf.de gesprochen.

    von

    Iris Macke

    Liebe Eltern, gebt nicht auf! Verführt eure Kleinen zum Spaziergang – wenn nötig mit Bestechung („Wenn du mit uns gehst, gibt’s in der Waldschänke ein Eis“). Ich bin eine von denen, die ausschließlich bestochen mitspazierten.

    von

    Hinrich C. G. Westphal

    Heute tut es mir leid: Als ich vor vielen Jahren für eine Zeitschrift arbeitete, saßen wir meist auch sonntags im Büro. Überschriften, Vorspänne, Bildzuschriften … Erst abends war das Blatt fertig, ich auch, und vom Sonntag hatte ich nicht viel gehabt.

    von

    Michael Bogedain

    Zwei Vorschläge für ein Sonntagsmenü, zusammengestellt von Michael Bogedain von Pfarrbriefservice.de

    Forellencremesuppe

    Für 4 Personen

    von

    Nordelbische Ev.-Luth. Kirche

    Was tun mit der freien Zeit am Sonntag? Das Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche hat in Zusammenarbeit mit dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland sieben Ideen zusammengetragen, den Sonntag zu feiern:

    von

    Evangelische Kirche in Deutschland

    Die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt sich unter dem Motto "Gott sei Dank, es gibt den Sonntag" mit vielen Aktionen für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags ein. Auf der Aktionshomepage werden zehn Argumente genannt, die für den arbeitsfreien Sonntag sprechen:

    von

    Nordelbische Ev.-Luth. Kirche

    1. Taktschlag für das Leben

    Tipps für Pfarrbriefredaktionen

    Leser-Befragung

    Wie gestalten Ihre Leserinnen und Leser den Sonntag? Welche Erfahrungen machen sie damit? Was bedeutet er für sie?

    Sammeln Sie kurze Statements von unterschiedlichen Menschen Ihrer Pfarreien (jung und alt, männlich und weiblich, berufstätig, nicht berufstätig, ehrenamtlich tätig, mit Familie oder alleinlebend usw.) und veröffentlichen Sie diese mit einem Bild der jeweiligen Personen, dazu der Angabe von Namen, Alter und evtl. Beruf.

    Vielleicht gibt es bei Ihnen Kinderreporter, die die Leser-Befragung gerne durchführen möchten (s. dazu auch Praxistipp „Kinderreporter beleben den Pfarrbrief“)

    Tipp: Das Team des Pfarrmagazins fünfkant der katholischen Gemeinden An Bröl und Wiehl lässt in der Ausgabe vom März 2014 Gemeindemitglieder erzählen, wie sie den Sonntag feiern: http://www.seelsorgebereich-an-broel-und-wiehl.de/texte/fuenfkant_01_14.pdf

    Sonntagsrezepte

    Starten Sie im Pfarrbrief eine Mitmach-Artikelserie „Mein liebstes Sonntagsrezept“ und bitten Sie Ihre Leser um Einsendungen von bewährten Rezepten und kurzen Kommentaren, in der Art: „schmeckt unseren drei Kindern (4,6 und 9 Jahre alt) am besten“, „lässt sich gut mit dem Gottesdienstbesuch um 10 Uhr vereinbaren“, „ist geeignet, auch Kinder (und deren Vater) zum Mitkochen zu animieren“.

    Ausflugstipps

    Viele Menschen nutzen ihre freie Zeit am Sonntag für einen Ausflug und sind dankbar für Tipps. Bitten Sie doch einmal Ihre Leserinnen und Leser, ihre schönsten Kurztrip-Empfehlungen im Pfarrbrief zu beschreiben. Hilfreich sind weitere Angaben, wie: „für Kinderwagen geeignet“ oder die Nennung von Einkehrmöglichkeiten.

    Sonntags. Erfindung der Freiheit - Buchtipp und mehr

    Der Sonntag lässt viel Raum und fordert nichts. Das ist sein Geheimnis. Deshalb hat es dieser Ausnahmetag verdient, dass ihm ein Buch gewidmet wird. Genau das hat das Team des ökumenischen Vereins Andere Zeiten mit „Sonntags. Erfindung der Freiheit“ gemacht.

    So heißt die 144-seitige Liebeserklärung zwischen leuchtend-orangen Buchdeckeln. Jeder Sonntag im Jahr hat sein eigenes Kapitel: Sonntagskinder oder Gottesdienst, Grundgesetz oder Faulsein. Gedichte von Rilke, Lieder von Manfred Krug und das Vater Unser in verschiedenen Sprachen erzählen von der Vielfalt des Sonntags. Dazwischen laden Illustrationen zum Schmunzeln und leuchtende Bilder zum Meditieren ein.

    Das Buch „Sonntags“ kostet zwölf Euro (plus Versand) und ist nur beim Verein Andere Zeiten zu bestellen, online unter http://www.anderezeiten.de/bestellen/angebote.html.

    Andere Zeiten stellt auch kostenfreie Postkarten oder Plakate zur Verfügung, um für den Sonntag zu werben. Sie können bestellt werden unter 040 / 47 11 27 27 oder unter info@anderezeiten.de. Zur Ansicht: http://anderezeiten.de/unsere-aktionen/sonntags-erfindung-der-freiheit/

    Der Verein Andere Zeiten

    Andere Zeiten ist ein gemeinnütziger Verein, der dazu einlädt, Zeiten des Kirchenjahres wieder bewusst zu erleben und ihren heilsamen Rhythmus zu entdecken. Die Hamburger Initiative steht den christlichen Kirchen nahe und wurde bekannt durch die Aktion „Der Andere Advent“. Mehr Infos unter www.anderezeiten.de.

    Zum Herunterladen des Buch-Covers 

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