Fünf Texte zur „Stille“
Dreh dein Leben
manchmal leiser –
durch die Stille
wirst du weiser.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
S t i l l e
Erst wenn es
ganz still in mir ist,
erst wenn es
ganz still in dir ist,
kann es in uns
zärtlich leise werden.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
Tierische „Stille“
Du brüllst, du schreist.
Du piepst, du zirpst.
Du miaust, du bellst.
Du wieherst, du röhrst.
Du gackerst, du krähst.
Du quakst, du schnatterst.
„Seid endlich still!“,
IHR – meine Grübeleien.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
Still-voll
Still stillt das Baby
seinen Hunger
von Brust zu Brust.
Still stillt der Falter
seinen Durst
von Blüte zu Blüte.
Still stillt der Verliebte
seine Liebe
von Herz zu Herz.
Still stillt der Keimling
seine Kraft
von Werde und Welke.
Still stillt der Sterbende
seinen Abschied
von Raum und Zeit.
Still stillst auch du
deine Stille
vom Leben zum Leben.
Alles stillt still.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
Stille Post
Ich gehe auf Empfang,
höre heimlich der Stille zu,
wie sie stolz von mir erzählt.
Psst, da geht die Post ab …
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de
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