Immer wieder: Anfangen

Das Schwerpunktthema für Januar 2015

am 10/02/2014 - 22:00  

Ein neues Jahr, eine neue Aufgabe, eine neue Freundschaft, eine neue Umgebung - Anlässe fürs Anfangen gibt es viele. Das wird vielleicht besonders spürbar zum Jahreswechsel. Was werden die kommenden Tage und Wochen bringen? Bei aller Ungewissheit oder auch Vorfreude zeigt jedes neue Jahr auch, dass "ich anfangen darf, solange ich lebe", wie es Klaus Pfeffer in einem Textbeitrag für das neue Monatsthema formuliert. Für Pfarrbriefredaktionen stehen Textbausteine und Bilder bereit, ebenso Tipps, wie man das Thema vor Ort umsetzen kann.

    Bilder

    Gedanken zum Jahreswechsel

    von

    Annette Bernards, www.allerheiligen-ka.de

    Silvester – Neujahr. Das alte Jahr geht zu Ende, das neue Jahr fängt an. Ein Übergang von einer auf die andere Sekunde. Wir gestalten diesen Übergang mit ganz unterschiedlichen Ritualen: Jahresabschlussgottesdienst, Raclette-Essen, Dinner for one, Glockengeläut, ein Glas Sekt, Wunderkerzen ….

    Was uns die Geschichte von den Sterndeutern sagen will

    von

    Katharina Pomm

    Wenn ich in diesen ersten Tagen des Jahres einen Brief schreibe, ein Protokoll oder ein Formular ausfülle, passiert es mir immer wieder: ich schreibe aus lauter Gewohnheit die Zahl des alten Jahres als Datum.

    Der Glaube an Gott hilft, immer wieder loszulassen

    von

    Klaus Pfeffer

    Die Zeiger der Uhr rücken auf Mitternacht zu. Mit Freunden verbringe ich den Silvesterabend. Wir essen, trinken, erzählen. Zur Jahreswende aber haben wir etwas Besonderes vor. Wir gehen hinaus in die Nacht, hinüber zur nahegelegenen Kirche.

    Mit einem guten Wunsch das neue Jahr beginnen

    von

    Dr. Kurt Herzberg

    Nach den Tagen des Weihnachtsfestes, des Ausruhens, der Besuche und des Jahreswechsels geht es wieder los mit dem Alltag. So mancher Vorsatz für das neue Jahr ist noch frisch und er soll es sicher in den kommenden Wochen und Monaten bleiben.

    von

    Meister Eckhart u.a.

    Wer begann, der hat schon halb vollendet.
    Horaz (65-8 v.Chr.), röm. Dichter

    Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier? Wann, wenn nicht jetzt?
    Jüd. Sprichwort

    Wie und wohin?

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Es braucht den Anstoß,
    eine große Notlage,
    eine zündende Idee,
    ein Herz voller Liebe,
    das Ja Gottes zu den Menschen,
    das Ja Marias zu dem Kind,
    das Ja Jesu zu seiner Sendung.
    damit überhaupt etwas anfängt.
    Und es braucht die Gebundenheit an dieses Ja,

    Eine Ermutigung

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Immer wieder müssen wir aufbrechen,
    müssen Abschied nehmen,
    Vertrautes hinter uns lassen.
    Wer nicht Hoffnung und Zuversicht hat,
    fürchtet den Aufbruch und seine Schmerzen,
    denn er bringt oft den Verlust lieber Beziehungen,

    Ein Gebet für den Neu-Anfang

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Komm, heiliger Geist,
    zu den mutlosen Menschen,
    die nicht mehr an sich glauben
    damit neue Kraft in ihnen wächst.

    Komm, heiliger Geist,
    zu den verzweifelten Menschen,
    die keinen Ausweg mehr sehen,
    dass sie unerwartete Hilfe erfahren.

    Zeit, Pakete zu schnüren

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Es ist Zeit, innezuhalten,
    Pakete zu schnüren, zu verschicken.

    Eines mit dem Dank für alles Gute:
    Vogelgesang und Blumenpracht,
    Gesundheit und Wohlergehen,
    Freunde und gute Gespräche.

    Gute Wünsche für den Anfang

    von

    Paul Weismantel

    Heute und an jedem Tag
    belebe dich und die Menschen,
    denen du begegnest,
    die verborgene Kraft Gottes.

    Heute und an jedem Tag
    berühre dich und die Menschen,
    für die du da bist,
    der zärtliche Charme Gottes.

    Politlyrik zum Jahresanfang

    von

    Peter Schott

    Das Leben könnte so schön sein,

    wenn du nicht immer sagst:

    Das Leben könnte so schön sein,
    wenn…

    Das Leben könnte so schön sein,
    aber…

    Reiß die beiden letzten Sätze
    aus deinem Jahreskalender.

    Und lebe lebe lebe 2015…
    …ohne wenn und aber.

    Für Pilger und andere Wegsucher

    von

    Heide Warkentin, www.claudius.de

    Guter Gott, wecke meine Sinne
    Öffne meine Ohren für das, was andere mir sagen wollen,
    aber auch für das, was meine Seele mir mitteilen will.
    Schärfe meinen Blick für alles, was mir heute begegnet,
    aber lass mich auch nach innen schauen.

    Erfahrbar nicht nur in Vergangenheit und Zukunft

    von

    Katharina Wagner

    Du bist das Alpha und Omega
    der Anfang und das Ende
    der gesamten Schöpfung,
    ihr Ursprung und ihre Vollendung.

    Aber dir gehören nicht nur
    Vergangenheit und Zukunft,
    vor allem bist du der Gegenwärtige,
    mir nahe jeden Tag meines Lebens.

    Politlyrik zum Jahresbeginn

    von

    Peter Schott

    Weniger Alkohol.
    Weniger Zigaretten.
    Weniger Schokolade.
    Weniger Polit-Nörgeln.
    Weniger Stresstage.
    Weniger Vorsätze.

    Na, da kommt mir in den Sinn:
    Eins davon bekomm’ ich hin …

    © Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Was wir uns wünschen

    von

    Paul Weismantel

    Das wünschen wir uns heute zum neuen Jahr:

    dass uns glücke, was wir beginnen,
    dass wir selig sein können in vielen Stunden.

    Das wünschen wir uns heute
    für jeden Tag des neuen Jahres:
    dass wir alles tun, um Unglück
    zu ertragen oder zu wenden.

    Zurückblicken und bewusst neu beginnen

    von

    Katharina Wagner

    Viele Kalenderblätter
    abgerissen

    ein Tag nach dem anderen
    vergangen

    Am letzten
    innehalten und zurückblicken
    auf gute und schlechte Tage
    auf Gelingen und Versagen

    Dann - mit Gottvertrauen -
    das neue Jahr beginnen

    Das neue Jahr möge Ihnen gut gelingen!

    von

    Dagmar Schnös

    Kennen Sie den Brauch, am Neujahrstag von Haus zu Haus zu gehen und „ein gutes neues Jahr“ zu wünschen?

    von

    Frank Greubel

    Den ersten Schritt wagen
    und immer wieder
    einen neuen Anfang machen

    Die Schwere des Alltags
    loslassen
    und in der Leichtigkeit des Seins
    das Besondere entdecken

    Tipps für Pfarrbriefredaktionen

    "Anfangen bedeutet für mich ..."

    Ein neues Jahr anfangen, in einer neuen Arbeitsstelle starten, sich in einem anderen Wohnort einleben, eine Aufgabe/Ehrenamt angehen, ein Schuljahr beginnen, ein unbekanntes Musikstück einstudieren – Anlässe fürs Anfangen gibt es genug.

    Was bedeutet es für Ihre Leserinnen und Leser, immer wieder neu anzufangen? Überlegen Sie in der Redaktion: Wer steht oder stand in jüngerer Zeit vor dieser Herausforderung? Der neue Jugendgruppenleiter, der neue Pfarrer, die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende, die Bürgermeisterin, der Azubi …

    Bitten Sie um eine kurze Äußerung zu „Anfangen bedeutet für mich …“, am besten mit Bild und näheren Angaben zur Person (Name, Alter, Ort, Beruf, Thema des Neuanfangs).

    Der Start ins neue Jahr

    Wie fangen Ihre Leserinnen und Leser, vielleicht auch bekannte Persönlichkeiten aus Ihren Pfarreien, das neue Jahr an?

    Starten Sie eine kleine Umfrage mit Notizpapier, Stift und Fotoapparat z.B. am Sonntag nach dem Gottesdienst. Lassen Sie sich beschreiben, wo und mit wem bei Ihren Gesprächspartnern das neue Jahr beginnt und welche Gefühle vorherrschen. Wichtig sind bei einer späteren Veröffentlichung im Pfarrbrief auch die Nennung von Name, Alter, Beruf und Wohnort.

    Neue Gruppen und Initiativen vorstellen

    Gibt es in Ihren Pfarreien eine neue Gruppe, eine neue Initiative, eine Veränderung? Was motiviert Menschen, dort anzufangen und mitzuarbeiten? Wie sehen sie die Situation des Neuanfangs? Welche Erfahrungen machen sie? Was hindert, was hilft?

    Als Darstellungsform geeignet wäre das Interview mit dem Leiter/der Leiterin oder auch eine kleine Reportage, die Ihr persönliches Erleben eines Gruppentreffens oder einer Aktion dieser Gruppe wiedergibt.

    Und zeigen Sie auch in Bildern, wer sich dort wie engagiert.

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