Erstkommunion - Gott lädt uns ein

Das Schwerpunktthema für März 2008

von Elfriede Klauer am 12/01/2007 - 23:00  

Ist die Feier der Erstkommunion ein Thema für den Pfarrbrief? Ist das nicht eher eine private Angelegenheit der Familien und des Pfarrers?

Die Feier der Erstkommunion kann der ganzen Pfarrgemeinde jedes Jahr auf’s Neue bewusst machen, worum es in jeder Eucharistiefeier eigentlich geht. Gott lädt uns an seinen Tisch, er möchte uns so nahe sein, dass wir ihn als Brot essen können. „Kinder sollen sich durch die Eucharistie als absolut daseinsberechtigt erfahren“, meint Pater Anselm Grün in einem Interview mit dem Bonifatiuswerk zu Erstkommunion, Eucharistie und Diaspora. Und was für die Kinder gilt, gilt auch für die Erwachsenen. Mit den Kommunionkindern zu einem tieferen Verständnis von Eucharistie zu kommen, dazu möchten die Texte und die weiteren Materialien dieses Monatsthemas einladen.

    Bilder

    Anregungen für die Festgestaltung

    von

    Dagmar Schnös

    Viele Gedanken gehen einem für eine gute Fest- und Feiergestaltung durch den Kopf. Doch so manches Kopfzerbrechen braucht ein paar Grundfragen, die beantwortet werden sollten, und ein Stück Vertrauen, dass nicht alles mach- und planbar ist.

    Die Gäste

    Gebet zur Erstkommunion

    von

    Erwin Grosche

    Jesus macht uns groß.
    Wunderbare Riesen
    sind wir
    an seiner Seite.

    Groß - und doch so verletzbar.

    Behüte unsere Größe,
    egal wie klein wir sind.
    Amen.

    Gebet zur Erstkommunion

    von

    Erwin Grosche

    Um mich herum ist Frieden
    Um mich herum ist Streit
    Um mich herum ist Liebe
    Um mich herum ist Neid

    Um mich herum ist Trauer
    Um mich herum ist Ruh
    Um mich herum ist Power

    Um mich herum bist du.

    Mit "Sams"-Autor Paul Maar im Gespräch

    von

    Matthias Micheel

    Paul Maar ist einer der bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchautoren und nicht nur durch seine bekannteste Schöpfung, das "Sams", in Deutschland berühmt geworden.

    Zur Gabe der Erstkommunionkinder für die Diaspora im Rahmen der Aktion "Mithelfen durch Teilen"

    von

    Matthias Micheel

    Die deutschen Bischöfe haben die Bedeutung der Förderung der Kinder- und Jugendpastoral in der Diaspora mit der Festlegung der Erstkommunion- und Firmkollekte seit Jahrzehnten immer wieder deutlich unterstrichen.

    Ein Gespräch mit Willi Hoffsümmer

    von

    Matthias Micheel

    Willi Hoffsümmer ist Pfarrer im rheinischen Bergheim-Paffendorf. Mit einer großen Anzahl von religionspädagogischen Veröffentlichungen gilt er als theologischer Erfolgsautor: seine Bücher erreichen Gesamtauflagen von weit mehr als einer Million.

    von

    Michael Ballack

    Nun ist der große Tag der Erstkommunion da. Wir wünschen dir, dass du dein ganzes Leben weißt: Gott passt auf mich auf. Er sendet mir einen Engel, der mich begleitet. Auch wenn ich den Engel manchmal nicht spüre, ist er mir doch nahe. Und der Engel hilft mir, mein Leben zu meistern.

    Paul Maar erzählt von der Erstkommunion seines Vaters im Jahr 1920

    von

    Paul Maar

    Mein Vater stammte aus einer sehr armen Familie. Weil sein eigener Vater im Ersten Weltkrieg gefallen war, lebte seine Mutter, also meine Großmutter, von einer ganz kleinen Witwenrente. Und mit der musste sie ihre sechs Kinder allein durchbringen.

    von

    Bonifatiuswerk/Diaspora-Kinderhilfe

    Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
    um seine Arbeit heute zu tun.
    Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
    um Menschen auf ihrem Weg zu führen.
    Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
    um Menschen von ihm zu erzählen.

    von

    Rolf Krenzer

    Die Segnung der Kinder

    von

    Prof. Albert Biesinger

    Ein geschnittener Laib Brot liegt auf dem Frühstückstisch. Wenn wir ihn miteinander teilen, dann wollen wir zeigen, dass wir zusammengehören und es gut miteinander meinen.

    mit Anleitung für ein selbstgebackenes Brot

    von

    Erwin Grosche

    Eine Geschichte von Erwin Grosche

    von

    Bonifatiuswerk/Diaspora-Kinderhilfe

    „Ich wünsche allen Erstkommunionkindern, dass Jesus ihr Freund bleibt, das ganze Leben lang. Ich wünsche ihnen, dass sie ihn nicht vergessen, auch dann nicht, wenn es ihnen gut geht und sie glücklich sind. Und sie sollen auch in traurigen Stunden spüren, dass er da ist und bei ihnen bleibt.

    von

    Bonifatiuswerk/Diaspora-Kinderhilfe

    Zu einem Priester kam ein Mann, der sich über den Glauben lustig machen wollte, und fragte: „Wie ist es möglich, dass aus Brot und Wein Fleisch und Blut Christi werden?“ Der Priester antwortete: „Wenn schon dein Körper die Nahrung, die du zu dir nimmst, in Fleisch und Blut umsetzen, verwandeln ka

    von

    Georg Schwikart

    Liebes Kommunionkind,

    von

    Dr. Manfred Becker-Huberti

    „Weißer Sonntag“ – so wurde ursprünglich der Sonntag „Invocabit“ nach dem ersten Wort des Eingangsgebetes genannt, zugleich der erste Fastensonntag oder auch der sechste Sonntag vor Ostern. An diesem Tag zogen in Rom die österlichen Täuflinge erstmals in weißen Taufkleidern in die Kirche.

    Pater Anselm Grün in einem Interview über Erstkommunion, Eucharistie und Diaspora

    von

    Matthias Micheel

    In der Eucharistie feiern wir das Zentrum unseres Glaubens, so Pater Anselm Grün, die Liebe Jesu Christi, die bis zum Kreuz reicht. Auch in der Erstkommunionvorbereitung steht die Frage nach der Bedeutung der Eucharistie für unser Leben eindeutig im Mittelpunkt.

    von

    In der Kirche spricht der Priester während der Eucharistiefeier oft vom Brot, aber zur Kommunion werden dann kleine Oblaten verteilt, die Hostien. Warum verteilt er kein "richtiges" Brot? Die Antwort ist ganz einfach: Zur Zeit Jesu sah das Brot nicht so aus, wie wir es heute kennen.

    von

    Prof. Albert Biesinger

    Diese Frage eines Kindes bringt uns Erwachsene zum Nachdenken darüber, was es denn bedeutet, wenn wir von "Leib Christi" und "Blut Christi" sprechen.

    von

    Pressedienst Bistum Aachen

    Der Weiße Sonntag ist der erste Sonntag nach Ostern. Der Name leitet sich von den weißen Gewändern ab, die die Neugetauften in der Frühzeit des Christentums trugen.

    oder: Jesus macht die Kleinen groß

    von

    Matthias Micheel

    Von Hermann Schuh stammt die immer noch anrührende Erstkommunion-Geschichte „Kleines Herz in Not“: Am „Weißen Sonntag“ ist das „kleine Herz“ eines Kommunionkindes ganz aufgeregt, weil sich hoher Besuch angekündigt hat: Verwandte, Freunde, Bekannte… Es gibt ein Festessen, viele Geschenke und nicht

    Nachgefragt bei Albert Biesinger

    Aus seiner langjährigen Praxis als Seelsorger und Theologe kennt Albert Biesinger, Professor an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen und ein Experte im Bereich Erstkommunion, die Probleme von Erstkommunion-Eltern mit den Fragen ihrer Sprösslinge rund um die erste Heilige Kommunion. Wer eine Antwort z.B. auf die Frage sucht, "Beißen wir dann auf dem Jesus herum?", kann seine Fragen an info@erstkommunion.de mailen. Albert Biesinger wird sie beantworten.

    Tipp für Pfarrbriefredaktionen

    Befragen Sie doch einmal bekannte Menschen aus Ihrer Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft, was sie den Kommunionkindern wünschen. Veröffentlichen Sie diesen Wunsch mit einem Bild Ihres Gesprächspartners in Ihrem Pfarrbrief.

    Hörbuchtipps für (Kommunion-)Kinder

    1. CD „Kleines Glück ganz groß“

    Die CD enthält wunderschöne Geschichten von Paul Maar, Max Bolliger, Anne Steinwart u.v.a., die einfühlsam gelesen werden von Schauspieler-Stars wie Suzanne von Borsody, Hermann Lause und Philipp Schepmann. Die Texte werden instrumental umrahmt von bekannten Kommunion-Liedern. Das 32-seitige Begleitheft bietet Infos und Tipps rund um das Fest der Erstkommunion und die wichtigsten Kommunion-Symbole, eine Foto-Sachgeschichte zur Hostienbäckerei und eine Einführung in das Brauchtum von Dr. Becker-Huberti.
    Das Hörbuch wird empfohlen von der Bundesstiftung Lesen „Die besten Medien für Ihr Kind“. Die CD kostet 10,50 Euro, das Begleitheft 2,60 Euro.

    2. CD „Himmelswege! Lieder und Geschichten von Heiligen und Helden“

    Auf der CD sind neue Lieder von Rolf Krenzer und Robert Haas zu hören, außerdem viele kindgemäß erzählte Heiligenlegenden u.v.m. Gelesen werden die Geschichten von Prominenten oder Schauspiel-Stars wie Kardinal Lehmann, Hardy Krüger jr., Abtprimas Notker Wolf, Christiane Hörbiger, Peter Sodann, Michael Degen, Nadja Uhl, Rosel Zech und Armin Maiwald. Im Begleitheft erzählen zahlreiche Prominente von ihren Lieblingsheiligen. Ein Poster zeigt: „Heilige sind echte Vorbilder“.
    Die CD kostet 10,50 Euro, das Begleitheft 2,60 Euro, das Poster 2 Euro.

    3. CD „Ich bin mit dabei! Lieder und Geschichten durch das ganze Jahr“

    Ein Hörbuch mit Liedern, Geschichten und Gedichte nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern, Seelsorger, Erzieherinnen und Grundschullehrer. Es enthält neue Lieder von Rolf Krenzer und Robert Haas, viele Geschichten und Gedichte von Maar, Steinwart, Guggenmos, Jooß, Fährmann, Preußler, Lionni, Fontane, Jutta Richter, Eichendorff, Krüss u.v.a. Gelesen werden die Texte von Prominenten und Schauspiel-Stars wie Jutta Speidel, Ralf Bauer, Norbert Blüm, Christian Wolff und Armin Maiwald. Ein 60-seitiges, bunt gestaltetes Begleitheft zur CD bietet neben den Texten und Liedern auch Informationen zu den Kirchenfesten, über die Tier- und Pflanzenwelt und ein Kirchenjahr-Spiel.
    Die CD kostet 10,50 Euro, das Begleitheft 2,60 Euro, das Poster „Das Kirchenjahr“ 2 Euro.

    Diese Medien kann man bestellen per Mail an disse@bonifatiuswerk.de, telefonisch unter 05251/29 96 –53/54 oder schriftlich beim Bonifatiuswerk, Kamp 6, 33098 Paderborn.

    Weitere Geschenktipps zur Erstkommunion finden Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes unter http://www.bonifatiuswerk.de/index.php?id=medientipps&S=gr.  

    Geschenktipp: „Bei Gott bist du Champion!“

    Der Kapuzinerpater Paulus Terwitte hat in bewährter Zusammenarbeit mit dem Religionslehrer Marcus C. Leitschuh und dem Religionspädagogen Klaus Vellguth ein reich bebildertes Fußball-Text- und Gebetbuch für Kinder im Erstkommunion-Alter und junge Jugendliche vor der Firmung herausgebracht.

    Begeisterung, Fairness und Teamgeist beleben den guten Fußball und gehören ebenso zum christlichen Glauben. Wie das funktioniert, darauf geben Fußballstars wie Kevin Kuranyi, Gerald Asamoah, Sebastian Schweinsteiger und Lukas Podolski überraschende und authentische Antworten. Kardinal Lehmann, Jugendbischof Franz-Josef Bode und der evangelische Bischof Wolfgang Huber erzählen, warum das Leben manchmal wie ein Fußballspiel ist.

    Aber auch die jungen Fußballfans selber kommen zu Wort zwischen den fußballrasengrünen Buchdeckeln. Ihre Gebete, Gedichte und Texte zeigen, dass Fußball und Glaube im Lebensspiel zu Hause sind. Und wer glaubt, der weiß dazu noch: "Wie immer das Spiel auch ausgeht – bei Gott bin ich Champion!"

    Im Vorwort schreiben die Herausgeber:

    „Die Erste Heilige Kommunion ist wie der Anpfiff zum ersten Spiel. Du hast bei der Vorbereitung gut trainiert. Jetzt wird es ernst. Dein Trainer ist Jesus. Er weiß, was du kannst. Er weiß, was die andern können. .... Er hält immer zu dir. Bleibe in seiner Mannschaft. Er sagt dir jeden Sonntag im Evangelium, wie du in seiner Mannschaft noch besser wirst. Er gibt dir von jetzt an auch die Heilige Kommunion. Es ist seine Kraftnahrung für dich. Damit sagt er dir: Bei Gott bist du Champion.“

    Marcus C. Leitschuh/Bruder Paulus Terwitte/Klaus Vellguth (Hg.): Bei Gott bist du Champion. ISBN 978-3-7666-0913-7. Verlag Butzon&Bercker. 9,90 Euro.

    Das Buch kann online bestellt werden unter http://11455.w1-myeshop.de/artikel.aspx?art=141340, dem Online-Shop von Bruder Paulus.

    Ich will bei dir zu Gast sein – ein Quiz nicht nur für Kommunionkinder

    Ein Quiz für kluge Köpfe von Georg Schwikart! Wer die Buchstaben der richtigen Antworten hier einträgt, erhält das Lösungswort – eine Eigenschaft, die uns Christen gut ansteht:

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    1. Jesus ist in einem Stall zur Welt gekommen. Die ersten Besucher waren Hirten vom Felde. Später kamen Weise zur Krippe, die wir die „Drei Könige“ nennen. Wie sie hießen, weiß niemand. Aber so werden sie genannt:

    • Caspar, Melchior und Balthasar (N)

    • Tick, Trick und Track (A)

    • König Arthur und die Ritter der Tafelrunde (B)

    2. In welchem Land sagt man zu einem Gasthaus „Trattoria“?

    • In Indien (K)

    • In Island (S)

    • In Italien (C)

    3. Das Alte Testament erzählt von Abraham und seiner Frau Sara, die beide bereits alt waren und keine Kinder hatten: Einmal standen drei Männer vor seinem Zelt. Abraham bewirtete sie mit Brot, Milch und einem gebratenen Kalb. Als sie gingen, wurde über Sara etwas vorhergesagt. Ein Jahr später würde sie

    • Königin sein (A)

    • einen Sohn geboren haben (F)

    • gestorben sein (Q)

    4. In Russland werden traditionell einem Gast zum Empfang folgende Gaben gereicht:

    • Schnaps und Kuchen (W)

    • Salz und Brot (S)

    • Wasser und Wein (P)

    5. Jesus besuchte einmal zwei Schwestern: Die eine machte das Essen für ihn, die andere setzte sich zu Jesus und hörte ihm zu. Die Schwestern hießen:

    • Rachel und Reni (R)

    • Lotta und Luise (M)

    • Marta und Maria (F)

    6. Eine einfache Unterkunft zum Essen und Schlafen für Kinder und Jugendliche nennt man in Deutschland Jugendherberge. Wann und wo wurde die erste Jugendherberge gegründet?

    • 1909 in Deutschland (A)

    • 1948 in den USA (I)

    • 1972 in China (Ü)

    7. „Wenn du deine Bekannten zu oft besuchst, fällst du ihnen auf die Nerven und sie werden dich leid.“ – Woher stammt dieser Satz?

    • Aus der Bibel (D)

    • Von der heiligen Teresa (J)

    • Von Papst Benedikt (L)

    8. Als Maria mit Jesus schwanger war, besuchte sie eine Verwandte, die zur gleichen Zeit auch ein Kind erwartete. Ihr Name:

    • Miriam (V)

    • Elisabeth (H)

    • Magdalena (U)

    9. Was bedeutet der Begriff „Gastritis“?

    • Fremdenfeindlichkeit (Ä)

    • Magenschleimhautentzündung (U)

    • Hotelempfehlung (Z)

    10. Jesus erzählt eine Geschichte: Ein Mann hatte zu einem großen Gastmahl eingeladen, doch die Gäste kamen wegen allerlei Ausreden nicht. Womit beauftragte der Mann seine Knechte?

    • Sie sollten die eingeladenen Gäste zwingen, zu kommen (E)

    • Sie sollten Arme, Blinde und Gelähmte von der Straße zum Fest holen (S)

    • Sie sollten das große Gastmahl abblasen (Ö)

    11. In den letzten Jahren sind in Deutschland Häuser eingerichtet worden, in denen alte und kranke Menschen begleitet werden, die bald sterben. Die Sterbenden werden dort „Gäste“ genannt. Wie nennt man ein Haus, in dem das Sterben begleitet wird?

    • Quartier (O)

    • Pension (K)

    • Hospiz (R)

    12. Einmal war Jesus als Gast eingeladen, als eine Frau zu ihm kam und ihm etwas Gutes tat:

    • sie goss ihm wohlriechendes Öl über die Füße (T)

    • sie massierte ihm die Schultern (G)

    • sie legte ihm zur Entspannung Gurkenscheibchen aufs Gesicht (A)

    13. Lise Gast war eine erfolgreiche Schriftstellerin. Für welche Art von Kinderbüchern wurde sie bekannt? Sie schrieb viele Bücher über

    • Blumen (M)

    • Autos (C)

    • Pferde (E)

    14. In welcher Stadt lebte der Zöllner Zachäus, bei dem Jesus zu Gast sein wollte? In

    • Bethlehem (D)

    • Emmaus (J)

    • Jericho(A)

    15. Was meint das Tätigkeitswort „gastieren“?

    • Einen Unbekannten unterbringen (Y)

    • als Künstler in einem fremden Ort auftreten (G)

    • Gäste freundlich verabschieden (N)

    16. Wann singt man im Gottesdienst das Lied „Wir sind nur Gast auf Erden“?

    • bei Taufen (L)

    • bei Hochzeiten (E)

    • bei Beerdigungen (T)

    Dr. Georg Schwikart, Religionswissenschaftler; freier Schriftsteller, einer der bekanntesten Autoren religiöser Kinderbücher, St. Augustin
    Quelle: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken/Diaspora-Kinderhilfe, entnommen bei www.pfarrbriefservice.de

    -die Antworten, falls Platz ist, sehr klein, auf dem Kopf o.Ä.-

    Antworten

    1. Die drei Könige werden Caspar, Melchior und Balthasar genannt. Diese Namen entstanden aus der Segensformel, die man über die Türen schreibt: C+M+B (Christus mansionem benedicat; Christus segne dieses Haus).

    2. In Italien bekommt man in der Trattoria etwas zu essen – nicht nur Pizza und Spaghetti!

    3. Sara würde einen Sohn geboren haben. Sie konnte das gar nicht glauben, weil sie schon so alt war, und sie lachte. (Genesis 18,1-15) Der Sohn von Abraham und Sara hieß Isaak.

    4. In Russland und anderen Ländern ist es üblich, dem Gast Brot und Salz zu reichen: diese Dinge sind ein Sinnbild dafür, dass der Gast mit allem versorgt werden soll, was er braucht.

    5. Jesus war bei Marta und Maria zu Gast. Marta beschwerte sich bei Jesus über ihre untätige Schwester, aber Jesus nahm sie in Schutz. (Lukasevangelium 10, 38-41)

    6. Die erste Jugendherberge der Welt wurde im Jahr 1909 in Altena (Nordrhein-Westfalen) eingerichtet, von einem Lehrer in einer Schule. Heute gibt es in 80 Ländern über 4.000 Jugendherbergen, die übrigens nicht nur junge Gäste aufnehmen.

    7. Schon die Bibel rät, dass man als Gast seine Gastgeber nicht überfordern soll: Die Mahnung findet sich im Buch der Sprüche im Alten Testament (25,17)

    8. Marias Verwandte hieß Elisabeth; sie wurde die Mutter von Johannes dem Täufer, der Jesus als den erwarteten Retter der Menschen verkündete.

    9. Wer eine Gastritis hat, leidet unter Bauchweh: das griechische Wort „gaster“ bedeutet „Magen“, und hat nichts mit unserem Wort Gast zu tun.

    10. Die Knechte sollten arme, blinde und gelähmte Menschen von der Straße holen (Lukasevangelium 14,15-24).

    11. Die Häuser zur Sterbebegleitung heißen Hospize, vom lateinischen Wort für „Herberge“. Die ersten Hospize wurden im Mittelalter von Nonnen und Mönchen betrieben, damit arme Leute nicht auf der Straße sterben mussten.

    12. Die Frau goss ihm wohlriechendes Öl über die Füße und trocknete sie dann mit ihren langen Haaren. Davon erzählt das Johannesevangelium (12,3) Ein anderer Gast reagierte verärgert, weil das Öl kostbar gewesen war, doch Jesus lobte die Frau.

    13. Vor allem Mädchen lasen und lesen die Bücher von Lise Gast gerne, denn oft geht es in ihren Geschichten um Pferde. Die Autorin lebte von 1908 bis 1988.

    14. Zachäus lebte in Jericho. (Lukas 19,1-10) Die Leute murrten damals, weil Zachäus ihnen als ein Sünder galt, doch Jesus sagte, er sei gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten.

    15. Wer irgendwo gastiert, tritt als Künstler – zum Beispiel Sänger oder Schauspieler – auf einer fremden Bühne auf.

    16. Den Text dieses Beerdigungsliedes schrieb der Dichter Georg Thurmair. Es soll die Christen damit trösten, dass die Zeit auf der Erde nur eine Zwischenstation ist und sie das wahre Ziel des Lebens im Himmel erwartet.

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