Sind fair gehandelte Lebensmittel im Supermarkt genauso fair wie im Weltladen?
Fragen und Antworten zum Fairen Handel
Importfirmen wie die GEPA, El Puente, dwp oder BanaFair werden als 100% Fair-Händler bezeichnet, weil sie ausschließlich fair gehandelte Produkte vertreiben.
El Puente vertreibt die Produkte ausschließlich in Weltläden, im Naturkostfachhandel und über den Online-Shop.
Die Bananen von BanaFair gibt es in Weltläden, im Naturkostfachhandel und in einigen Supermärkten.
Die Produkte von dwp sind verfügbar in Weltläden, im Naturkostfachhandel, über den Online-Shop und in ausgesuchten Supermärkten.
Die GEPA vertreibt ihre Produkte in Weltläden, im Naturkostfachhandel, über den Außer-Haus-Service, über den Online-Shop sowie in Supermärkten. […]
Neben den 100% Fair-Händlern gibt es Importfirmen, die nur einzelne Produkte ihres Sortiments fair handeln. Sie sind TransFair-Lizenznehmer und kennzeichnen die Produkte, die sie fair handeln, mit dem Fairtrade-Siegel als Erkennungszeichen für den Verbraucher.
Grundsätzlich gilt, dass die Produkte der 100% Fair-Händler und die Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen, den weltweit anerkannten Fairtrade-Standards entsprechen. Vor diesem Hintergrund sind die Produkte in den Supermärkten „genauso fair“ wie im Weltladen.
Das Angebot fair gehandelter Lebensmittel im Supermarkt ist für viele Verbraucher sehr wichtig, wenn sich beispielsweise kein Weltladen in ihrer Nähe befindet.
Wenn Sie Ihre Produkte im Weltladen kaufen, unterstützen Sie damit immer die 100% Fair-Händler und Sie können sicher sein, dass diese Anbieter ausschließlich Fairen Handel betreiben. Da in den meisten Weltläden Ehrenamtliche arbeiten, unterstützen Sie auch deren Arbeit und Engagement. Viele Weltläden machen sehr gute Bildungs- und Informationsarbeit zum Fairen Handel. Daher ist es wichtig, dass diese Vertriebsstruktur auch weiterhin von vielen Konsumenten genutzt wird.
Quelle: www.fairtrade.de, In: Pfarrbriefservice.de
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