Antisemitismus – Was kann ich dagegen tun?

Wenn jemand sich antisemitisch äußert, ob im Internet, auf der Straße oder im Freundeskreis, macht klar, dass ihr das nicht gut findet und es nicht akzeptiert. Auch solltet ihr immer Personen unterstützen und verteidigen, die von Antisemitismus betroffen sind. Eine Abwertung ist aber auch zurückzuweisen, wenn keine Betroffenen anwesend sind.

Es ist hilfreich, sich Unterstützung zu holen: In vielen Orten gibt es jüdische Gemeinden oder Vereine. Und in (fast) jedem Bundesland gibt es Beratungsstellen zu rechter Gewalt – die können euch auch helfen, wenn der Antisemitismus nicht von Rechten kommt.

Da auch das Schweigen über den Nationalsozialismus oft eine Form ist, sich nicht mit Antisemitismus auseinanderzusetzen, kann jede*r allein, in Gruppen oder in der Schule über jüdisches Leben vor und während des Nationalsozialismus recherchieren. Haben im Haus, in der Straße, in dem Viertel, in dem ich heute wohne, einmal Jüd*innen gelebt? Was wurde aus ihnen? Hier helfen Organisationen wie lokale Geschichtsvereine, das Stadtarchiv, eine Suche im Internet oder die örtliche Stadtbibliothek.

Quelle: Antisemitismus, Flyer zur Erklärung der Diskriminierungsform. www.amadeu-antonio-stiftung.de, In: Pfarrbriefservice.de

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Antisemitismus – Wie erkenne ich das?

Amadeu Antonio Stiftung

Für Jüd*innen äußert sich Antisemitismus sehr unterschiedlich.

Antisemitismus – Was ist das?

Amadeu Antonio Stiftung

Als ein Junge seinen Schulkameraden erzählt, dass er Jude ist, kündigen sie ihm die Freundschaft und beleidigen ihn. Eine jüdische Grundschülerin wird von Mitschüler*innen mit dem Tode bedroht.

Verknüpft mit:
Das Schwerpunktthema für September 2020
Spezialausgabe mit Materialien für die Jugendseite

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Text: Amadeu Antonio Stiftung
In: Pfarrbriefservice.de