Der Januar ist ehrlich. Die Feiertage sind vorbei, die Lichterketten abgebaut, der Alltag hat uns wieder. Draußen liegt Kälte in der Luft, die Tage sind kurz, die Natur wirkt still, fast leblos.
Frühlingssegen wünsche ich dir! Vogelgezwitscher, Hummelgebrumsel und Sonnengekitzel. Ausatmen, Einatmen, luftig leichter Wind, erdduftend, hyazinthenschwanger. Die Fülle der Schöpfung genießen, staunen und dankbar sein, das wünsche ich dir!
„Mein Gott“ – schon bei dem Gedanken, dass Du „da“ bist, stößt meine Fähigkeit, begreifen und erfassen zu können, an ihr Ende, hart an eine Wand, die mir jegliches Denken versperren will, und reibt sich wund an all den Fragen, die dann auf mich einstürmen. Wie kannst Du mir „näher“ kommen?
Das Jahr 2026 ist mit vielen bedrückenden Nachrichten aus der politischen Weltlage gestartet. Wie gelingt es da, die Hoffnung nicht zu verlieren? Der Benediktinerpater Anselm Grün hat Antworten. Und ermutigt zum Vertrauen.
In der Karwoche, von Palmsonntag bis Ostersonntag, gedenken Christinnen und Christen weltweit des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Jesu. Die zentrale Botschaft der Passionsgeschichte ist Liebe, Vergebung und Versöhnung.
aus dem Buch „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Gedichte und Geschichten für ein ganzes Jahr“; Tobias Petzoldt, Stefanie Schardien, Andrea Schneider; edition chrismon; „Leere als Lehre“, Tobias Petzoldt, S. 93
Wir sind voll, so voll sind wir, und das Leben ist es auch. Voller Eindruck und Nachdruck, Vorsicht und Rückblick, Pilates und Powerpoint. Konsum und Kindeswohl. Gaben werden Aufgaben, wer viel gibt, von dem wird mehr zu erwarten sein,
Es war Pontius Pilatus, Statthalter des römischen Kaisers Tiberius in der Provinz Judäa, der damals keinen triftigen Grund für die Verurteilung Jesu fand und den Gefolterten mit Dornenkrone und Spottmantel dem jüdischen Volk präsentierte mit dem Satz: „Ecce homo!“ (Joh 19,5).
Die Orgel stimmt „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ an. Doch mir ist nicht nach Singen zumute. Zu tief sitzt der Schock über den Tod eines Freundes, der völlig unerwartet durch ein tragisches Unglück aus dem Leben gerissen worden ist.
Eberhard von Gemmingen SJ, Quelle: Jesuiten.org: Newsletter – Ignatianische Nachbarschaftshilfe
Was glauben wir eigentlich, wenn wir bekennen: „Jesus Christus ist von den Toten auferstanden"? Können wir das einem neugierigen modernen Menschen erklären?
Der Konflikt zwischen Paaren zeichnet sich oft dadurch aus, dass beide den Boden unter den Füßen verloren haben. Sie sind im wahrsten Sinne nicht standfest. So ist die Standübung eine der wichtigsten Übungen in der Partnerschule. Paare sind oft ganz verstrickt und verwickelt.
Regelmäßig wird vor Karfreitag diskutiert, ob eine verordnete Stille an Feiertagen noch zeitgemäß ist. Pater Anselm Grün setzt sich schon lange mit der Stille auseinander und sieht im Innehalten eine Chance für jeden Menschen.
Martina Kreidler-Kos, aus: Wunderlust - Der Frauenkalender 2025, herausgegeben von Petra Heilig, Susanne Herzog & Andrea Langenbacher, (c) bei der Autorin
wunder tragen viele farben die spektakulärste ist blau alle sollen erleben was alles wirklich ist
es gibt sie aber auch anders in hellgrün oder eidottergelb wie schön sind die schneeweißen im winter und auf hochzeiten
NACH einem gesellschaftlich schwierigen Jahr dem turbulenten Wechsel der Wetterphänomene dem weltpolitischen Auf und Ab Kriegsausbrüchen und Kriegsschauplätzen Menschenrechtsverletzungen durch sinnlose Gewalt Rassismus, Hass und Hetze
Den Blick in die Weite gerichtet, angstfrei und voller Neugier. Ein neues Jahr, in Erwartung behutsam ausgepackt, im Bewusstsein einer sinnvollen Gestaltung und intensivem Leben, in den Farben der Liebe, mit dem Willen zum Frieden im stetigen Miteinander.
Als Jesus in Jerusalem eingetroffen ist, haben die Menschen zu seinen Ehren mit Palmwedeln gewinkt und ihm den Weg sogar mit Palmwedeln ausgelegt. Gartenhistorikerin Antje Peters-Reimann kennt die besondere Symbolik der Palme.
Misereor Fastenaktion 2026 mit Fokus auf Jugend und berufliche Bildung
von
Christian Schmitt
Das bischöfliche Hilfswerk Misereor stellt seine Fastenaktion für das Jahr 2026 unter das Leitwort „Hier fängt Zukunft an“. Im Mittelpunkt steht diesmal das westafrikanische Land Kamerun und die Situation junger Menschen in der Hafenstadt Douala.
Weshalb genau haben wir doch gleich in den nächsten Wochen so oft frei?
von
Sandra Gerke, bene-magazin.de, BENE – Magazin des Bistums Essen
Ob im Beruf, ob privat beim Einsatz für die Liebsten oder im Ehrenamt: Wer arbeitet, muss auch mal feiern – und sich ausruhen können. Gelegenheit zu beidem gibt’s reichlich in den nächsten Wochen. Feiertage über Feiertage erwarten uns!
Die Erzählungen der Heiligen Schrift laden uns ein zum Leben
von
Gerhard Wastl, Pastoralreferent. Quelle: Trialog, Pfarrmagazin des Pfarrverbandes Obergiesing
Der Mensch ist Teil der Schöpfung.Was er zum Leben braucht, ist ihm gegeben. Das ist Grund zur Dankbarkeit, Herausforderung zum Teilen und eine Einladung, sich wandeln zu lassen und das Leben zu feiern.
Ich mag sie. Die vielen Lichterketten in den Fenstern. Die strahlen wie kleine Sterne. Die hineinleuchten in die Nacht. Die funkelnden Weihnachtsbäume. Die Girlanden, die über den Straßen schweben. Licht zu regnen scheinen. Die geschmückten Obelisken. Kristallene Diamanten aus Licht.
Selbstannahme und Selbstvertrauen bilden die Grundlage für eine gute Ehe und Partnerschaft. Ich denke dabei an eine 45-jährige Frau, die vor einiger Zeit in unsere Beratungsstelle kam. Sie wirkte auf mich depressiv, ausgelaugt, hatte keine eigenen Interessen mehr.
„Diesmal mache ich es anders!“, hatte ich mir fest vorgenommen. Die Fastenzeit soll in diesem Jahr für mich eine Anders-Zeit werden! Ich will nicht hinein stolpern, sondern ganz bewusst starten.
Ein Interview mit dem Paartherapeuten Dr. Rudolf Sanders
von
Elfriede Klauer
„Wir haben uns nichts mehr zu sagen“ – für den Paartherapeuten Dr. Rudolf Sanders ist das kein Ende, sondern ein Anfang. Wer mit ihm spricht, merkt schnell: Hinter jedem Beziehungsproblem steckt eine Chance.