Warum sich junge Menschen nicht in der Kirche engagieren

Eine Zusammenstellung verschiedener Meinungen junger Menschen

Die Kirche, als der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland hat vor allem im sozialen Bereich eine große Bedeutung. Das ist die Funktion, die jede Kirche, Moschee oder Synagoge erfüllen sollte. Sie sollen Menschen zusammenbringen, ihnen helfen, auf ihrem Lebensweg unterstützen. 

Auch viele junge Menschen wollen ihren Teil dazu beitragen. Doch tun es nur sehr wenige. Der Grund dafür ist das Gefühl, man müsse jeden Sonntag in die Kirche gehen oder die Bibel gelesen haben, bevor man helfen darf. Das mag vielerorts sicherlich nicht stimmen, doch bekommt man über die Medien eben nur das eine Bild der Kirche mit: eine Institution die Homophobie, Sexismus, veraltete Strukturen und Kindesmissbrauch jahrelang gefördert hat und nun alles zu vertuschen versucht. Eine radikale Umstrukturierung und die längst überfällige Modernisierung (Stichwort Zölibat oder Päbstinnen) würden vielen, nicht nur jüngeren Menschen, die Angst nehmen, dass Ehrenamt in der Kirche hieße, sich zu irgendetwas verpflichten zu müssen. 

Glauben heißt vor allem, sich zu entscheiden und von diesen Entscheidungen fehlt in der Institution Kirche jede Spur. Dass die vielen Missstände nicht den christlichen Grundprinzipien entsprechen ist ebenso offensichtlich, wie dass die vielen Ehrenamtlichen diejenigen sind, die die Kirche eigentlich am Laufen halten, dafür aber kaum Unterstützung erhalten. Die Kirche ist für viele unattraktiv. Das ist das Problem.

Zusammenstellung der Statements von Linus Hartmann, In: Pfarrbriefservice.de

Verknüpft mit:
Spezialausgabe mit Materialien für die Jugendseite

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Text: Zusammenstellung Linus Hartmann
In: Pfarrbriefservice.de