Plastikfrei von A bis Z

Buchauszug aus „Noch besser leben ohne Plastik"

Arzneimittel
Tabletten sind immer sehr aufwendig verpackt, zuerst in Plastik und dann meist noch in Karton. Was viele nicht wissen: Einige Medikamente bekommt man auch als Saft in Glasflaschen. Das spart Plastikmüll. Wer schwer krank und/oder auf spezielle Medikamente angewiesen ist, hat aber wohl keine andere Wahl.

Backpapier
Ersetzen Sie das mit Kunststoff beschichtete Backpapier einfach durch Butter und Mehl. Zum Plätzchenbacken hat sich eine Schicht aus Bienenwachs auf dem Backblech bewährt. Das kalte Blech einfach mit Wachs einreiben. Die Schicht übersteht die Weihnachtsbäckerei ohne Spülgänge.

Clipverschlüsse
Fast jeder hat sie im Haus, die Verschlüsse für angebrochene Lebensmittel in Verpackungen aus Papier oder Kunststoff. Guter Ersatz sind Wäscheklammern aus Holz, die den gleichen Zweck erfüllen. Immer wichtig: keine hektischen Wegwerfaktionen starten. Nutzen Sie die Clips, die Sie schon zu Hause haben, weiter.

Dosen
Konserven sind innen häufig mit einer weißen Kunststoffbeschichtung versehen, die vor dem Kauf nicht zu sehen ist. Doch vieles, was es in Dosen gibt, kann man auch im Glas kaufen. Beispiele: Sauerkraut, Linsen, Mais und sogar Tiernahrung (wobei Hunde- und Katzenfutterdosen häufig unbeschichtet sind).

Eisbecher
Im Sommer entstehen Unmengen an Plastikmüll rund um die Eisdielen. Beschichtete Pappbecher, die nach dem Eisgenuss im Müll landen, oder die kleinen bunten Plastiklöffel kennen wir alle. Keinen Müll verursacht dagegen die Waffel, hier wird die „Verpackung“ einfach mitgegessen.

Frischkäse
Den gibt es nur in Plastik oder auf dem Wochenmarkt beim Käsehändler. Dabei lässt er sich so einfach selbst zubereiten. Sie benötigen eine Schüssel, ein Sieb, ein Tuch und ein Glas Joghurt mit 3,5 oder 10 Prozent Fettanteil. Hängen Sie nun das Sieb in die Schüssel, und legen Sie es mit dem Tuch aus. Joghurt ins Tuch kippen und über Nacht abtropfen lassen. Am nächsten Tag ist der Joghurt streichfähig und kann nun nach Belieben, z.B. mit Salz, Pfeffer und Schnittlauf, gewürzt werden.

Grablichter
Auf den Friedhöfen sammeln sich jedes Jahr viele Tonnen Plastikmüll durch abgebrannte Grablichter an. Diese gibt es jedoch auch aus Glas. Drogerieriese Müller bietet Nachfüllkerzen für das Mehrwegglas an, die in Papier verpackt sind.

Hotelseife
Wer sein eigenes Seifenstück mit auf Reisen nimmt, muss im Hotel keine Duschgelpröbchen aus Plastik ver(sch)wenden.

Isolierkannen
Formschöne und plastikfreie Isolierkannen gibt es aus verschiedenen Materialien. Der Behälter im Inneren besteht meist aus Glas. Von Alfi gibt es auch doppelwandigen Edelstahl mit einem Drehverschluss, der ebenfalls aus Edelstahl gefertigt ist. Thermoskannen und –becher sind auch aus einem Holz-Edelstahl-Mix erhältlich.

Buchtipp: Noch besser leben ohne Plastik, von Nadine Schubert, erschienen im oekom verlag München, 112 Seiten, Erscheinungsdatum: [2017], ISBN-13: 978-3-96006-015-4, EUR 13,00 (D)

Der Buchauszug als PDF-Dokument zum Herunterladen und Veröffentlichen im Pfarrbrief

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Nadine Schubert

Cover „Noch besser leben ohne Plastik"

Verknüpft mit:
Das Schwerpunktthema für Mai 2018

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Im Rahmen dieses verwendeten Auszugs müssen Sie immer auf den Ratgeber „Noch besser leben ohne Plastik" (Coverabbildung, bibliografische Angaben) verweisen.

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Text: Nadine Schuber / oekom Verlag
In: Pfarrbriefservice.de