Kilian gehört zu unserem Leben
„Das Leben mit Kilian empfinde ich trotz Stress, Sorgen und Ängsten als große Bereicherung. Ich hätte früher nicht unbedingt gedacht, dass auch ein so schwer behinderter Mensch wie Kilian so viel Lebensfreude haben kann.“ Wenn seiner Mutter etwas runterfällt beispielsweise, schüttet er sich aus vor Lachen. Dann sieht er besonders niedlich aus mit seinen blonden Haaren und den wachen Augen, die mitlachen.
Keine Sekunde stellen Kilians Eltern die Liebe zu ihrem schwer mehrfach behinderten Kind in Frage. Im Gegenteil: „Ich glaube sogar, obwohl wir das natürlich nur vermuten können, dass wir zu ihm eine engere Bindung haben, als wir zu einem nicht behinderten Kind hätten.“ ...
Am Schlimmsten empfindet das Ehepaar die mitleidigen Blicke, die sie häufig ernten, wenn sie mit Kilian durch die Stadt gehen. „Letztens hat uns sogar eine Frau völlig schamlos mit offenem Mund nachgeguckt.“ So ist der große Wunsch von Kilians Eltern: mehr Akzeptanz der Mitmenschen. „Wir sind auch immer gerne bereit, mit Leuten über die Behinderung unseres Sohnes zu sprechen, um ihnen die Berührungsängste ihm gegenüber zu nehmen. Dann könnten wir ihnen auch sagen, dass es das Schlimmste für uns wäre, Kilian zu verlieren und dass er einfach zu unserem Leben gehört.“
Quelle: Wir sind auch ganz normale Leute. Menschen mit geistiger Behinderung in unserer Gesellschaft. Broschüre der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. 2. überarb. Auflage, November 2006.
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