Christoph Schulz und seine Tipps für ein plastikfreieres Leben

Christoph Schulz ist Unternehmer, Blogger und Umweltschützer. 2016 hat er in Berlin „CareElite“ gegründet. Ein vielfältiges Projekt, das ein Ziel hat. Das Ziel, den Plastikmüll in der Umwelt zu beseitigen. Hier seine Tipps für ein plastikfreieres Leben.

a)    Hersteller anschreiben

Wenn ich ein Produkt sehe, das in Plastik verpackt ist und mich frage: Was soll die Verpackung? Warum ist eine Schere nochmal in Plastik eingepackt? Dann kann ich als Verbraucher den Hersteller anschreiben. Es reicht schon eine kurze Mail. Wenn das 20 oder 30 Leute machen und sagen: „Hey, das geht doch auch ohne Plastikverpackung!“ Dann wird der Hersteller hellhörig und merkt: Da scheint eine Veränderung am Markt zu sein, ich muss mein Produkt anpassen. Wenn niemand etwas sagt, habe ich als Unternehmer keinen Druck und muss nichts ändern, denn die Schere verkauft sich schon 20 Jahre lang super. Die Verbraucher müssen den Mund aufmachen, denn wir als Verbraucher haben gemeinsam die größte Macht.

b)    Plastikfrei leben

Am besten lässt sich Plastik beim Einkaufen sparen. Einfach einen Jutebeutel mitnehmen oder einen Rucksack und dann brauchst du keine Plastiktüten mehr. Für die Brotzeit eine Edelstahldose verwenden. Im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt kann man sich da alles einfüllen lassen. Und wer Kaffee oder Tee trinkt: Immer in eine Trinkflasche füllen und keinen Coffee-to-go-Becher verwenden, dann vermeidest du den Müll der Einwegbecher. Seit ein paar Jahren integriert sich auch der Zero Waste Lebensstil, der Müll vermeidet. Daran passen sich die Unternehmen und Supermärkte ganz langsam an.

c)    Crowdfunding

Wenn du Geld für ein Projekt möchtest und Spenden sammeln willst, geht das ganz einfach über Crowdfunding. Damit kann man viele Leute überzeugen, soziale Projekte finanziell zu unterstützen. Am besten drehst du ein emotionales Video, indem du deine Leidenschaft präsentierst. Du kannst auch etwas über dich erzählen, dann sagen sich die Leute: Cool, das unterstütze ich. So sammelst du Geld ein und kannst dein Projekt besser und schneller umsetzen.

d)    Unverpackt Läden

Kaufe in Unverpackt Läden ein. Dort gibt es Lebensmittel lose. Momentan gibt es Unverpackt Läden noch nicht überall, aber ich glaube in zwei, drei Jahren hat jede größere Stadt einen Unverpackt Laden.

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Text: Inhalt: Christoph Schulz, Artikel: Ronja Goj
In: Pfarrbriefservice.de