Christliches Menschenbild als Grundlage
Mit dem Elternkurs Kess-erziehen unterstützt die katholische Kirche junge Familien
Kess-erziehen ist im Rahmen eines Projektes der AKF - Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung in Zusammenarbeit mit dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg zwischen 2001 und 2003 entstanden. Ziel war es, im Unterschied zu anderen Trainingsprogrammen einen Erziehungskurs zu entwickeln, der vom Verständnis für das Kind ausgeht und auf Ermutigung, Selbstverantwortung und Beziehungsqualität setzt. Warum die katholische Kirche ein eigenes Konzept entwickelt hat, dazu schreibt Projektleiter Christof Horst:
„Eltern sollen in ihrer Aufgabe der Erziehung unterstützt werden. Nicht im Sinne eines weiteren ‚Ratgebers’, sondern, indem sie ermutigt und in ihrer eigenen Intuition gestärkt werden. Wahrnehmen, was gut ist, selbstbewusst weiterentwickeln, was noch hilfreich ist, dazu will der Kurs Kess-erziehen einladen. Gleichzeitig wird eine Haltung unterstützt, die ent-stresst, die Freude und Gelassenheit wachsen und das Miteinander entspannter werden lässt - und die aufgrund des respektvollen Erziehungsstils die Entwicklung des Kindes optimal fördert.
Religiöse Bildung knüpft genau an diesen Erfahrungen an: Werde ich geliebt, bin ich anderen wichtig, werde ich in meinen Bedürfnissen gesehen und kann ich mich sicher und geborgen fühlen? Es geht um zentrale Erfahrungen entsprechend des christlichen Menschenbildes und der frohen Botschaft, um die positive Grundhaltung, die auch Ausdruck der lebensbejahenden Botschaft der Bibel ist. Kess-erziehen bietet damit zum einen eine praktische und ermutigende Hilfe für den Erziehungsalltag und unterstützt gleichzeitig ein Erleben für die Entwicklung einer reifen Religiösität.
Und nicht zuletzt macht sich Kirche damit stark für junge Familien!“
Mehr Informationen zu den Kursangeboten für verschiedene Altersgruppen unter www.kess-erziehen.de.
Quelle: Pfarrbriefservice.de
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