Pfarrbrief oder Gottesdienstordnung?

Stefan Schneider
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Eine langfristige Planung der Themen im Team ist sinnvoll.

Das Stichwort „Themenschwerpunkt“ für den Pfarrbrief hört sich zunächst einmal nach zusätzlicher Arbeit an. Man hat seine Ankündigungen, vielleicht noch einen Konzertbericht des Chorleiters und einen Hinweis zu den Ostergottesdiensten. Warum soll man da noch mehr machen, wenn gleichzeitig die Büroarbeit ruft?

Wichtig: Ein Pfarrbrief vermittelt eine Botschaft. Und für diese Botschaft müssen Sie einstehen als Vertreter oder Vertreterin der Pfarrei, also des Absenders der Botschaft.

Ein Pfarrbrief kann sein: eine „Erinnerung“ an die Gottesdienstbesucher, wann welche Messe stattfindet. Ein Pfarrbrief kann aber auch sein: eine Einladung der Pfarrei an alle Menschen guten Willens, sich mit der konkreten Gestalt der Kirche Christi vor ihrer Haustür zu beschäftigen. Möchte man Letzteres in Ansätzen erreichen, dann reicht eine lieblos kopierte Gottesdienstordnung nicht aus. Ein Themenschwerpunkt bedeutet dann: Ich greife ein Thema aus seiner Tagesaktualität heraus und beleuchte es mit verschiedenen Darstellungsformen.

Beispiel: Vor Ihnen liegt ein Konzert des Kirchenchors. Nehmen Sie die Ankündigung des Chorleiters und ergänzen Sie etwa: ein Foto aus einer Chorprobe (vielleicht für das Deckblatt?), ein kurzes Interview (drei Fragen) mit dem Chorleiter (mit Foto), vielleicht einen Infokasten mit Probeort und -zeit des Chores, vielleicht können Sie nach der Schutzpatronin der Kirchenmusik (Heilige Cäcilia) fragen und unter den Einsendungen drei Konzertkarten verlosen, vielleicht suchen Sie auch in der Rubrik Schwerpunktthemen bei Pfarrbriefservice.de nach weiteren Texten und Materialien zur Kirchenmusik.

Der Umfang hängt natürlich von der Zeit ab, die Sie haben und die Sie investieren können. Gewinnen wird der Pfarrbrief dabei in jedem Fall.

Tipps:

  • Gewöhnen Sie sich an eine längerfristige Planung der Pfarrbriefe. Der Leiter der Pfarrbriefarbeit oder des Redaktionsteams sollte zweimal im Jahr zu einer kleinen Themenkonferenz einladen. Dazu sollten auch die großen „Terminproduzenten“ der Pfarrei eingeladen werden (Chorleiter, Obermessdiener, Leiter der Caritasstation, Gemeindebücherei, Kindergarten, …).
  • Nehmen Sie sich viel Kaffee, einen großen Wandkalender und eine ruhige Stunde, um die Pfarrbriefausgaben des folgenden Halbjahres anzusehen. Wann passiert was? Wer ist unterwegs? Was ändert sich?
  • Dann legen Sie für jede Ausgabe ein Thema fest, zu dem Sie mehr als einen Text bringen wollen (Vorschau auf den Advent, Pilgerfahrt der Frauengruppe, Schnuppertag der Messdiener, rundes Jubiläum der Orts-KAB, …).
  • Vereinbaren Sie, wer was bis wann „geliefert“ haben soll: Fotos, Texte, etc. Nebenbei binden Sie die „Terminproduzenten“ in die Pfarrbriefarbeit ein.
  • Nutzen Sie www.pfarrbriefservice.de. Dort gibt es fertige Themenpakete, die Ihre eigenen Ideen gut ergänzen können.
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