Leitfaden für Fotolieferanten und solche, die es werden möchten

Darauf achtet die Redaktion bei der Bildauswahl

von Christian Schmitt am 07/23/2019 - 13:54  

Erzählt eine Geschichte

Erzählt eine Geschichte
 

Erzählt wenig

Erzählt wenig


Hingucker sind gefragt

Bilder, die Neugierde wecken, die den Leser hingucken lassen, die ihn hineinziehen in den Pfarrbriefartikel. Das sind die Bilder, aus denen interessante Pfarrbriefe gemacht sind.

Hingucker

Kein Hingucker

Hingucker

Hingucker

Kein Hingucker

Kein Hingucker


Natürlichkeit spricht an

Die Fotos zeigen natürliche Szenen. Motive, denen man auf den ersten Blick ansieht, dass sie mithilfe von Computersoftware hergestellt oder zusammenmontiert wurden, möchten wir vermeiden.

Natürlich

Nicht natürlich

Natürlich

Natürlich

Nicht natürlich

Nicht natürlich


Zeitlose Motive sind universell einsetzbar

Wenn sie nicht gerade für die Berichterstattung über ein aktuelles Ereignis gedacht sind, sollen Bilder losgelöst sein von einem engeren zeitlichen oder zeitgeschichtlichen Zusammenhang.

Zeitlos

Nicht zeitlos


Die Wirklichkeit ist nicht gestellt

Die Fotos zeigen glaubwürdige Situationen und Momente in ihrer natürlichen Umgebung. Motive, denen man auf den ersten Blick ansieht, dass sie künstlich herbeigeführt bzw. gestellt wurden, möchten wir vermeiden.

Authentisch

Nicht authentisch

Authentisch

Authentisch

Nicht authentisch

Nicht authentisch


Auf ungewohnte Perspektiven kommt es an

Bilder, die aus einer Perspektive aufgenommen sind, die nicht dem gewohnten Blick und/oder Sehabstand der Menschen entsprechen, wecken ganz natürlich die Neugierde der Leser.

Interessante Blickperspektive

Gewöhnliche Blickperspektive

Interessante Blickperspektive

Interessante Blickperspektive

Gewöhnliche Blickperspektive

Gewöhnliche Blickperspektive


Menschen faszinieren

Menschen wollen Menschen sehen. Die Fotografin Jamari Lior drückte das einmal so aus: „Menschen fühlen sich von ihresgleichen am meisten angesprochen.“ Weil das so ist, sind uns die Bilder, die Menschen zeigen, am wertvollsten. Selbstverständlich sollten die abgebildeten Personen vorteilhaft fotografiert sein. Und wenn diese auch noch einer Veröffentlichung ihres Bildes auf Pfarrbriefservice.de zugestimmt haben, dann nichts wie her damit ;-)

Zeigt Menschen

Zeigt Menschen

Zeigt Menschen

Zeigt Menschen

Zeigt Menschen

Zeigt Menschen


Die Drittelregel hilft, Bilder zu gestalten

Der sog. „Goldene Schnitt“ ist eine uralte Gestaltungsregel. Das Teilungsverhältnis zweier Größen zueinander gilt nach dem Goldenen Schnitt als ausgewogen und wird vom Menschen als besonders harmonisch empfunden. In der Fotografie behilft man sich mit der Drittelregel. Diese lässt sich in vielen Fotosituationen einfach anwenden. Und natürlich ist auch diese Regel kein ehernes Gesetz: Wohin der Fotograf sein Motiv platziert, richtet sich in erster Linie nach der gewünschten Bildaussage. Erst danach spielen ästhetische Aspekte eine Rolle.

Drittelregel angewendet

Hauptmotiv mittig: Wenn Bildaussage so gewünscht

Drittelregel angewendet

Drittelregel angewendet

Hauptmotiv mittig

Drittelregel angewendet


Die Schärfentiefe hebt das Wesentliche hervor

Jedes Foto besteht aus mehreren Bildebenen. Für die gewünschte Bildaussage wählt der Fotograf die Ebene der größten Bildschärfe so, dass der Blick des Betrachters auf das Wesentliche gelenkt wird. Dies wird erreicht durch das geschickte Zusammenspiel aus Blendeneinstellung, Brennweite und Abstand zum Bildmotiv. Durch diese Art der Bildgestaltung erhält das Foto eine zusätzliche räumliche Tiefe, die das Bild lebendig und damit interessant macht. Andere Situationen, wie zum Beispiel Landschaftsaufnahmen, erfordern wiederum die maximale Schärfe über alle Bildebenen.

Nur die vordere Bildebene erscheint scharf

Die scharfe Bildebene liegt auf dem Hauptmotiv

Die scharfe Bildebene liegt auf dem Hauptmotiv

Nur die vordere Bildebene ist scharf

Die scharfe Bildebene liegt auf dem Hauptmotiv

Die scharfe Bildebene liegt auf dem Hauptmotiv

Maximale Schärfe über alle Bildebenen

Maximale Schärfe über alle Bildebenen


Das richtige Licht ist entscheidend

In der Fotografie gibt es nichts Schöneres, als wenn außergewöhnliche Lichtsituationen, wie zum Beispiel Sonnenstrahlen, die im Morgennebel zwischen Bäumen einfallen, gekonnt eingefangen sind. Grundsätzlich immer, aber besonders in solchen Momenten kommt es darauf an, dass die Belichtungseinstellungen der Kamera korrekt gewählt wurden.

Belichtung optimal

Überbelichtet

Ausleuchtung und Belichtung optimal

Ausleuchtung und Belichtung optimal

Ausleuchtung und Belichtung optimal

Außergewöhnliche Lichtsituation, gekonnt eingefangen

Plastische Ausleuchtung

Außergewöhnliche Lichtsituation, gekonnt eingefangen

Bildmotiv unterbelichtet

Starke Sonneneinstrahlung erzeugt Schatten

Unzureichende Ausleuchtung des Hauptmotivs

Hier ist das Hauptmotiv ungünstig ausgeleuchtet

Wenig Plastizität aufgrund ungünstiger Ausleuchtung

Gewöhnliche Lichtsituation, leicht überbelichtet


Kleinigkeiten können ein Bild zerstören

Das schönste Foto ist dahin, wenn die Linse verschmutzt ist, die Bildkomprimierung zu hoch eingestellt ist oder der ISO-Wert zu unschönem Bildrauschen führt. Auch störende Spiegelungen sind einer optimalen Bildqualität eher abträglich.

Lichtflecken durch verschmutzte Linse

Bildrauschen durch zu hohen ISO-Wert

Zu hoch eingestellte Bildkomprimierung

Verschmutzte Linse

Zu hoch eingestellte Bildkomprimierung

Störende Spiegelungen


Stürzende Linien bei Gebäuden vermeiden

Eine ungünstige Position beim Fotografieren kann gerade bei Architekturaufnahmen zu unerwünschten geometrischen Verzerrungen führen. Damit keine „stürzenden Linien“ auftreten, empfiehlt es sich den Abstand zwischen Kamera und Bildmotiv so groß wie möglich zu wählen.

Optimale Blickperspektive

Ungünstige Blickperspektive erzeugt „Stürzende Linien“


Die Bildschärfe sorgt für klaren Blick

Wenigstens eine Bildebene sollte scharf gestellt sein. Üblicherweise ist dies die Bildebene, auf der sich das Hauptmotiv befindet.

Optimale Bildschärfe

Komplettes Bild unscharf / unbrauchbar


Den Horizont waagerecht abbilden

Im „Eifer des Gefechts“ passiert es manchmal, dass die Kamera nicht gerade gehalten wird. Bei Landschaftsaufnahmen gerät so der Horizont leicht ins „Rutschen“. Dem menschlichen Auge fällt das beim Betrachten des Fotos meist sofort auf. Das Bild wirkt unprofessionell.

Horizont gerade

Horizont nicht gerade ausgerichtet


Diese technischen Mindestanforderungen sollte ein Bild erfüllen

  • Mindestauflösung: 4000 x 3000 Pixel (bei Querformat) – entspricht einer Kamera-Auflösung von 12 Megapixeln
  • Farbmodus: RGB
  • Dateiformat: jpg | jpeg


Was rechtlich zu beachten ist

  • Sie sind selbst der Urheber (=Fotograf) des/der Bilder, die Sie Pfarrbriefservice.de zur Verfügung stellen.
  • Abgebildete Personen müssen einer Veröffentlichung des/der Fotos zugestimmt haben.
  • Abgebildete Werke der Kunst/Architektur sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältungsrechte müssen ggf. abgeklärt sein.
     

Ihre eigenen Bilder hochladen:

Über unser Formular können Sie Ihre eigenen Bilder zur Veröffentlichung auf Pfarrbriefservice.de direkt hochladen. Diese stehen nach Freischaltung durch die Online-Redaktion öffentlich zum Herunterladen zur Verfügung. >>Hier klicken.

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