Glockengießen

So entsteht eine Glocke

von Ronja Goj am 01/29/2020 - 05:00  

Wie aus flüssiger Bronze eine klingende Kirchenglocke wird.

Bim – bam. Bim – bam. Bim – bam. Bim – bam. So klingen sie, die Kirchenglocken. Manche schrill, manche klar. Manche hoch, manche tief. Manche dünn, manche wuchtig. Manche zart, manche donnernd. Hoch oben hängen sie, im Kirchturm. Schwer und massiv. Schwingen hin und her. Läuten den Menschen die Stunden, die Zeit. Und manchmal, wenn der Wind günstig weht, dann trägt er ihren Klang hinaus. Hinaus in die Dörfer, die Gemeinden, die Städte.

Doch wie werden diese mächtigen Kirchenglocken hergestellt? Wie bekommen sie ihre Form? Ihre Verzierungen?

Nehmen Sie die Kinder in Ihrem Pfarrbrief mit in eine Glockengießerei. Sie können einem Glockengießer über die Schulter schauen. Dabei sein, wenn er die Glockenrippe aus Holz aussägt. Den Glockenkern mauert, aus Steinen und Lehm. Die „falsche Glocke“ mit den bloßen Händen formt. Den Mantel darüber setzt. Wenn er die Glocke tief in der Erde vergräbt. Den Schmelzofen schürt. Bis er die flüssige, heiße, rot-orange glühende Bronze ausspuckt in die Kanäle hinein, die zu den Glockenformen führen.

Laden Sie den Artikel „Glockengießen“ im Bereich „Texte“ herunter. In fünf Schritten erklärt er, wie das Glockengießen funktioniert. Besonders bei komplexen Themen ist es wichtig, Texte zu bebildern. Einige Bilder und ein Modell haben wir daher für Sie unter dem Reiter „Bilder“ bereitgestellt.

Abdruckbedingungen

Die Materialien dürfen im Bereich der Pfarrbrief- und Öffentlichkeitsarbeit inklusive Website von Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen kostenfrei und unter Angabe von Autor, Don Bosco Medien GmbH, www.spatz-heft.de und der Quelle Pfarrbriefservice.de genutzt werden.

Bilder

So entsteht eine Glocke

von

Text: Hannah-Magdalene Pink, „Spatz“ Heft Dezember 2019, Don Bosco Medien 2019

Habt ihr schon einmal eine Kirchenglocke aus der Nähe gesehen? In der Glockengießerei Perner in Passau werden solche Glocken heute noch hergestellt.