Geprüft: Gemeindebrief „EinBlick“ der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Matthäus in Augsburg

Christine Cüppers
Gemeindebrief Augsburg Titelseite

© Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

Die Titelseite des „EinBlick“, Ausgabe 213, Juli bis Nov. 2018

„EinBlick“ heißt der originelle Titel des Gemeindebriefs der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Matthäus in Augsburg. Einfallsreich wie der Name ist der gesamte Pfarrbrief, der auf 40 Seiten alles bietet, was der Leser sich von einem gut gemachten, abwechslungsreichen und lesenswerten Pfarr- oder eben Gemeindebrief erhoffen darf. Damit ist „EinBlick“ nicht nur für Insider und regelmäßige Gottesdienstbesucher eine wertvolle, informative Lektüre.

Ein breites Spektrum des Gemeindelebens bildet der „EinBlick“ ab, informiert über und für „Kinder und Jugendliche“, „Ehe, Frauen und Männer“, Senioren, „Kirche für andere“, Musik und Kreativität, die Ökumene und das allgemeine Gemeindeleben. Darüber hinaus wird ein Schwerpunktthema aus ganz unterschiedlichen, auch sehr persönlichen Perspektiven beleuchtet und vorgestellt. Und damit Jeder weiß, was an besonderen Gottesdiensten geboten wird, gibt es die Erläuterung zu Namen und Formen.

Titelseite

„Gut geführt“ ist in dieser Ausgabe das Schwerpunktthema. Einfallsreich, ansprechend und zum Weiterdenken anregend wird es auf der Titelseite in Wort und Bild präsentiert. Besonders originell die Darstellung durch die Papierschiffchen! Außerdem erfährt der Leser in der übersichtlichen, schlichten Kopfspalte, um welches Produkt es sich handelt. Hier sind optisch wie inhaltlich angemessen die wesentlichen Angaben zum Gemeindebrief enthalten.

  • Gemeindebrief Augsburg gelungen S6

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 1

  • Gemeindebrief Augsburg gelungen S10

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 2

  • Gemeindebrief Augsburg gelungen S16

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 3

Gelungen

Bild 1: Welche Gedanken und Empfindungen bringen Gemeindemitglieder mit dem Titelthema in Verbindung? „EinBlick“ gibt diesen Eindrücken immer wieder Raum. Durch diese persönlichen Beiträge erhält der gesamte Gemeindebrief eine sehr persönliche, ansprechende Note. Und die Leser werden angeregt, sich ihre eigenen Gedanken zu machen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Damit man auch weiß, wer den Beitrag verfasst hat, ist der Autor im Foto abgebildet. Auch das ein wichtiges Element der Transparenz und Offenheit.

Bild 2: Die Wahl des Kirchenvorstands steht an. Intensiv wurde auch im Gemeindebrief geworben und nach Kandidaten gesucht. Jetzt gibt es einige Menschen, die sich zur Wahl stellen. Damit sie möglichst bekannt werden und alle Wahlberechtigten die Gelegenheit haben, sich ein Bild zu machen, gibt es umfangreichen „EinBlick“. Jeder Kandidat stellt sich mit Text und Foto vor und erläutert kurz, was Motivation für die Kandidatur und Ziel für die Mitarbeit ist. Auch das ein guter Beitrag, die Arbeit der Gremien für alle Leser nachvollziehbar zu machen.

Bild 3: Unterschiedliche Gottesdienstformen sind ein besonderes Merkmal der St. Matthäus-Gemeinde. Da tauchen im Gottesdienstplan Begriffe auf, unter denen der Leser sich nicht unbedingt etwas vorstellen kann. Wie gut, dass im Gemeindebrief regelmäßig erläutert und vorgestellt wird, was sich hinter den Namen verbirgt, mit welcher Zielsetzung die verschiedenen Gottesdienste gefeiert werden und welche Zielgruppe besonders angesprochen ist. Auch dies ist ein wertvoller Beitrag, Menschen in die Gemeinde und ihr Tun zu integrieren und zum Mitmachen einzuladen.

  • Gemeindebrief Augsburg ausbaufähig S7

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 4

  • Gemeindebrief Augsburg ausbaufähig S17

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 5

  • Gemeindebrief Augsburg ausbaufähig S29

    © Ev.-luth. Gemeinde St. Matthäus, Augsburg

    Bild 6

Ausbaufähig

Bild 4: So gelungen der Beitrag eines persönlichen Erfahrungsberichts zum Titelthema auch ist: Die typografische Gestaltung erschwert unnötigerweise die Lektüre. Das liegt – wie übrigens auf einigen weiteren Seiten auch –an den zu knappen Zeilenabständen. Erschwert wird das flüssige Lesen noch durch den Blocksatz. Im Verhältnis zur Schriftgröße sind die Räume zwischen den Zeilen und den Blöcken zu eng, das Auge verliert sich leicht in dem engen Netz. Auch wären ein oder zwei Zwischentitel zur Gliederung des Beitrags hilfreich.

Bild 5: Die informative Doppelseite zu den verschiedenen Gottesdienstformen wurde oben bereits lobend erwähnt. Die vielen Fotos, die Menschen und Gesichter zeigen, wirken einladend und tragen zu einem freundlichen Gesamtbild bei. Nicht immer jedoch dürfte es dem Leser leicht fallen, die Zuordnung der Bilder zu den verschiedenen Angeboten zu finden. Es fehlen die Bildunterschriften, die als Brücke zwischen Foto und Lesetext fungieren. Ganz ohne kurzen erklärenden Satz direkt unter den Fotos wirken diese ein wenig wie reine Schmuckelemente. Auch die Nennung der Urheber der Fotos fehlt auf diesen, wie auf einigen weiteren Seiten völlig.

Bild 6: Im Großen und Ganzen sehen wir hier eine ordentlich gemachte, informative Service-Seite. Umso bedauerlicher, dass diese in einer kleineren Schrift gesetzt und damit schwieriger zu lesen ist. Auch die kursiven Elemente – etwa „Tel.“ oder „Fax“ – tragen nicht unbedingt zur besseren Übersichtlichkeit bei. Das Impressum steht auf dieser Seite zwar am richtigen und sinnvollen Platz. Allerdings fehlen noch einige notwendige Informationen: Eine Adresse, unter der die Redaktion erreichbar ist, muss her. Zudem müsste der „ViSdP“ als solcher hervorgehoben sein. Und nicht zuletzt darf zur eigenen Absicherung der Hinweis auf den Haftungsausschluss nicht fehlen. Mehr zum Thema gibt es in diesem Beitrag (bitte klicken) auf Pfarrbriefservice.de.

Hinweis: Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurden Gesichter und Namen auf den Beispielseiten teilweise unkenntlich gemacht.

Allgemeine Informationen:

  • Erscheinungsweise: dreimal im Jahr
  • Auflage: 2000 Exemplare
  • Umfang: 40 Seiten
  • Format: DIN A 5 quadratisch
  • Verteilung: Verteilung durch Ehrenamtliche an alle Haushalte im Pfarrgebiet
  • Kontakt zur Redaktion: Evangelisch-Lutherische Gemeinde St. Matthäus, Wettersteinstraße 21, 86163 Augsburg, E-Mail: pfarramt.stmatthaeus.a@elkb.de.
Geschrieben von: 
Logo des Pfarrbrief-Checks von Pfarrbriefservice.de

Möchten auch Sie eine wohlwollend-kritische Besprechung Ihres Pfarrbriefes? Die beiden Journalistinnen Christine Cüppers und Ingrid Fusenig nehmen Pfarrbriefe unter die Lupe. Wer diesen kostenfreien Service von Pfarrbriefservice.de nutzen möchte, schickt am besten sowohl eine pdf-Datei des Pfarrbriefs an elfriede.klauer@pfarrbriefservice.de als auch die gedruckte Version per Post an Pfarrbriefservice.de, Team Pfarrbrief-Check, Haus Sankt Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt. Jede Pfarrbriefredaktion erhält einen kostenfreien schriftlichen Prüfbericht, ausgewählte Beispiele werden nach Absprache online besprochen.

Anzeigen

Hier könnte Ihre Werbung stehen
Ihre Anzeige erscheint auf der Startseite sowie auf 25.000 Folge-/Unterseiten.
Mehr Infos

Pfarrbriefmagazin 2018
Unser beliebtes Pfarrbriefmagazin ist 2018 in einer Neuauflage erschienen: überarbeitet, erweitert, aktualisiert.
Zur Bestellseite

Religiöser Buchtipp des Monats
Unkompliziert und direkt hier bestellen. Jeden Monat frisch:
borromedien.de

wo2oder3.de
Finanzierung sichern und gemeinsam Projekte verwirklichen - mit dem christlichen Crowdfunding der Pax-Bank eG
www.wo2oder3.de

Letzte Beiträge: 

Geprüft: Pfarrbrief der Kirchengemeinde St. Petronilla, Wettringen

Geprüft: Pfarrbrief der katholischen Pfarrei St. Salvator Ingolstadt-Unsernherrn

Geprüft: Gemeindebrief „EinBlick“ der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Matthäus in Augsburg

Geprüft: Pfarrbrief „Glockenschlag“ der Gemeinde St. Antonius Gernrode

Geprüft: Pfarrzeitung „das gespräch“ der Pfarre Schwechat

Geprüft: der Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch

Geprüft: „Pfarrbrief für 4“ des Pastoralen Raums Main-Taunus-Ost

  •  
  • 1 von 10