Farbeimer und Farbpinsel, magenta

Neuanstrich?!
– Das neue Pfarrbriefmagazin

Glauben Sie auch, dass Ihr Pfarrbrief reif ist für einen Tapetenwechsel? Dass er es verdient hat, sich zum Pfarrmagazin weiterzuentwickeln? Dass Ihre Leser ein spannend aufgemachtes Heft erwarten, welches sie gerne zur Hand nehmen?

Dann ist unser neues Pfarrbriefmagazin genau das richtige für Sie! Auf 80 Seiten enthält es zahlreiche Tipps und Ideen, wie Sie Ihren Pfarrbrief journalistisch und gestalterisch voranbringen. In verständlicher Sprache und praxisnah führt Sie das Heft durch zehn Kapitel, die jeweils angereichert sind mit Beispielen und Anregungen aus der Praxis.

Das neue Pfarrbriefmagazin ist erhältlich bei Ihrem Bistum oder direkt bei uns.

Weitere Infos und Beispielseiten finden Sie hier (bitte klicken).

Pfarrbriefmagazin Titel für Störer

  

Kapitel 4.2

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Farbe bekennen

Kurze Kommentare werden gerne gelesen. Inhaltlich sollen sie ein Ereignis mit lokalem Bezug aufgreifen. Wichtig ist, dass ein Kommentar die Meinung des Schreibers plausibel macht. Also sauber argumentieren. Und auf den letzten Satz achten. Er muss die Meinung des Autors auf den Punkt bringen.

Pro und Contra

Kontrovers darf es auch in einem Pfarrbrief hergehen. Das erzeugt beim Leser den Eindruck, dass in der Kirche ein lebendiger Pluralismus erwünscht ist. Eine Rubrik „pro und contra" sollte deshalb regelmäßig gepflegt werden. Sie spiegelt eine lebendige Meinungsvielfalt in einer Gemeinde wider. Kontroverse Themen gibt es in jeder Pfarrei genug. Sie sollten möglichst aktuell sein. Besonders gern gelesen werden Themen mitten aus dem Gemeindeleben. Ist es sinnvoll, die Gottesdienstzeiten im Sommer zu ändern? Dürfen Kinder während der Messe in der Kirche herumlaufen? Soll die neue Orgel angeschafft werden? Sollte das Pfarrfest im nächsten Jahr als Eine-Welt-Fest gestaltet werden? Zu Wort kommen sollten zwei Gemeindemitglieder, die ihre unterschiedlichen Standpunkte vorbringen. Jeweils in gleicher Länge, und zu jedem Beitrag gehört ein Foto des Autors. Ob eine solche Rubrik lebt oder nicht, hängt wesentlich vom Engagement der Pfarrbrief-Redaktion ab. Sie muss immer wieder Themen auswählen und Leute finden, die sich dazu öffentlich äußern.

Den Leser zu Wort kommen lassen

Belebend für den Pfarrbrief wirkt die Veröffentlichung von Leserbriefen. Von Zeitungen und Zeitschriften weiß man, dass die zugesandten Beiträge der Leser zu den meistgelesenen Texten gehören. Interessant sind Zuschriften zum einen, weil sie kontroverse Meinungen wiedergeben. Zum anderen stehen die Schreiber dieser Briefe den anderen Lesern nahe. Denn sie gehören ebenfalls zur Gruppe derjenigen, die das Pfarrblatt präsentiert bekommen. Zu jedem veröffentlichten Leserbrief gehört der Name des Schreibers, evtl. noch das Alter.

Wenn sich Leserbriefe in vielen Pfarrbriefen nicht finden, liegt es oft daran, dass die Redaktion keine Zusendungen erhält. Es ist nicht ganz leicht, ein solches Forum im Pfarrbrief zu installieren, denn oft kommen die Leser gar nicht darauf, selbst einen Leserbrief zu verfassen. Diese Rubrik braucht eine Initialzündung. Natürlich verbietet es sich von selbst, das Eis in solch einem Fall mit fingierten Leserbriefen zu brechen. Ehrlichkeit ist im Journalismus oberstes Gebot. Statt dessen können die Pfarrbrief-Macher ihre Leser im Pfarrbrief immer wieder bitten, sich in Form eines Leserbriefes zu äußern. Noch besser: Sie sprechen Menschen in der Gemeinde persönlich an und bitten sie, einmal einen Brief zu schreiben. Wenn die ersten Briefe veröffentlicht sind und der Pfarrbrief als Gesprächsforum akzeptiert ist, melden sich andere Leser von selbst zu Wort.

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