28.10.2018 - 09:20
Bereits 40.000 der insgesamt 70.000 Indigenen aus dem Volk der Kuna müssen unter unwürdigen Bedingungen und in Armut in Panama-Stadt leben und sehen sich oft gezwungen, den Spagat zwischen der eigenen und fremden Kultur zu bewältigen. Die Claretiner, die seit vielen Jahren in der Indigenenpastoral in der Erzdiözese Panama-Stadt aktiv sind, organisieren wöchentliche Treffen um den Kuna beizustehen und zu verhindern, dass besonders junge Indigene in die Fänge krimineller Drogenbanden geraten. Ziel dieser Arbeit ist, die eigene Kultur und Geschichte zu reflektieren, im neuen Kontext einzuordnen und somit dem Identitätsverlust entgegenzuwirken. Engagiert bei dieser Arbeit ist der diesjährige Adveniat-Aktionsgast Jeroncio Osorio, der vor einem Jahr von einer der kleinen Kuna-Inseln in der Comarca Guna Yala nach Panama-Stadt gezogen ist, um sich dort auszubilden zu lassen. Die Gruppentreffen sind für ihn ein großer Halt in der neuen Heimat. „Es ist wichtig, dass wir unsere Traditionen und unseren Glauben von Herzen leben, denn nur so können wir sie in die Zukunft retten“ sagt Jeroncio. Mit Ihrer Hilfe kann diese Arbeit erfolgreich fortgesetzt werden: Spendenkonto · Bank im Bistum Essen IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45

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Bereits 40.000 der insgesamt 70.000 Indigenen aus dem Volk der Kuna müssen unter unwürdigen Bedingungen und in Armut in Panama-Stadt leben und sehen sich oft gezwungen, den Spagat zwischen der eigenen und fremden Kultur zu bewältigen.

Die Claretiner, die seit vielen Jahren in der Indigenenpastoral in der Erzdiözese Panama-Stadt aktiv sind, organisieren wöchentliche Treffen um den Kuna beizustehen und zu verhindern, dass besonders junge Indigene in die Fänge krimineller Drogenbanden geraten.

Ziel dieser Arbeit ist, die eigene Kultur und Geschichte zu reflektieren, im neuen Kontext einzuordnen und somit dem Identitätsverlust entgegenzuwirken.

Engagiert bei dieser Arbeit ist der diesjährige Adveniat-Aktionsgast Jeroncio Osorio, der vor einem Jahr von einer der kleinen Kuna-Inseln in der Comarca Guna Yala nach Panama-Stadt gezogen ist, um sich dort auszubilden zu lassen. Die Gruppentreffen sind für ihn ein großer Halt in der neuen Heimat.

„Es ist wichtig, dass wir unsere Traditionen und unseren Glauben von Herzen leben, denn nur so können wir sie in die Zukunft retten“ sagt Jeroncio.

Mit Ihrer Hilfe kann diese Arbeit erfolgreich fortgesetzt werden:

Spendenkonto · Bank im Bistum Essen
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Bild: Jeroncio Osorio im Gottesdienst bei einem Jugendtreffen der Kuna in Panama-Stadt.

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