Zum Gedeihen von Berufungen sind unbedingt nötig:

Erziehung

Wer es jungen Menschen ermöglicht, sich selbst und das eigene Leben zu bejahen und ihre Fähigkeiten zu entfalten; wer sie anleitet, zuhören, mit andern sprechen und zusammenarbeiten zu lernen, verzichten und teilen zu können; wer sie anregt, selbstständig zu denken, zuverlässig Verantwortung zu tragen, die Gemeinschaft der Kirche zu erleben und mit Gott zu sprechen: Der hilft ein tragfähiges Fundament zu leben. Darauf lässt sich ein Leben nach dem Plan Gottes aufbauen.

Zeugnis

Einen kirchlichen Beruf kann man weder ergreifen noch ausüben ohne Glauben. Der Glaube des einzelnen aber entzündet sich am Glauben anderer. Ein christliches Leben, das sich im Alltag bewährt, hat Überzeugungskraft, macht junge Christen aufgeschlossen für den Anspruch Gottes und ermutigt sie, sich darauf einzulassen.

Gebet

Christus selbst hat uns aufgefordert, in diesem Anliegen zu beten: Erbittet vom Herrn, dass er Mitarbeiter sende! Der monatliche Gebetstag (Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag) und der jährliche „Welttag der geistlichen Berufe“ sind besondere Zeiten für solches Beten. Es gilt jenen Christen, denen Gott einen kirchlichen Beruf zugedacht hat; aber auch den Männern und Frauen, deren Aufgabe es ist, sie in ihrer Berufswahl zu beraten, sie auszubilden.

Pfr. Ludwig Kröger, PWB Aachen

Verknüpft mit:
Das Schwerpunktthema für April 2008

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Text: Pfr. Ludwig Kröger, PWB Aachen
In: Pfarrbriefservice.de