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Unter Druck

Wie sich das Kirchensteueraufkommen zukünftig entwickeln wird

Da die Kirchensteuer auf Grundlage der Lohn- und Einkommensteuer der Kirchenmitglieder berechnet wird, ist sie abhängig von der Beschäftigungs- und Verdienstsituation sowie von der Entwicklung der Mitgliederzahlen. Laut Deutscher Bischofskonferenz belief sich die Kirchensteuer für die katholische Kirche im Jahr 2024 auf 6,6 Milliarden Euro. Das Kirchensteueraufkommen ist in den vergangenen Jahren oft nominal, also in absoluten Zahlen gestiegen. „Bereinigt um die Inflation ist die Kirchensteuerkraft aber seit 1991 in etwa gleich geblieben“, so die Deutsche Bischofskonferenz.

2019 hat das Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) der Albert-Ludwig-Universität Freiburg berechnet, wie sich die Kirchenmitgliederzahlen und das Kirchensteueraufkommen langfristig bis zum Jahr 2060 entwickeln werden, ausgehend vom Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten der vergangenen Jahre. Nach den Ergebnissen der sogenannten Projektion 2060 werden die Mitgliederzahlen beider Kirchen bis 2060 um rund die Hälfte zurückgehen. Die Forscher überraschte, dass sich weniger als die Hälfte des Rückgangs mit dem demografischen Wandel erklären lässt. Einen größeren Einfluss auf die Mitgliederentwicklung habe das Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten von Kirchenmitgliedern und sei damit von den Kirchen ein Stück weit beeinflussbar, so die Forscher. Mit dem Rückgang der Mitgliederzahlen würden sich auch die finanziellen Möglichkeiten der beiden Kirchen bis 2060 in etwa halbieren.

Elfriede Klauer, In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Elfriede Klauer
In: Pfarrbriefservice.de

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