Vor 50 Jahren starb Schönstattgründer Josef Kentenich

Marc Witzenbacher, www.magnificat.de
07.07.2018 - 11:23

Pater Josef Kentenich bekannte im Rückblick auf sein Leben: „Was ich bin und was in Schönstatt geworden ist, das ver­danke ich der Gottesmutter.“ Sein unbeirrbares Vertrauen und seine Beharrlichkeit ließen aus einem scheinbar unbedeuten­den Beginn eines der größten kirchlichen Werke werden. 1914 schloss der damalige Spiritual an einem Gymnasium in einer kleinen Kapelle in Schönstatt/Vallendar bei Koblenz mit eini­gen Schülern das „Liebesbündnis“ mit Maria. Sie baten die Got­tesmutter, in dieser Kapelle in besonderer Weise anwesend zu sein und in Schönstatt einen Gnaden- und Wallfahrtsort entste­hen zu lassen. Mittlerweile gibt es rund 200 Schönstatt-Kapel­len in aller Welt. Es sind identische Kopien des „Urheiligtums“ in Vallendar. Um diese Kapellen haben sich wie in Vallendar teilweise große Zentren gebildet, an denen sich die unterschied­lichen Gruppen der Schönstattbewegung versammeln.

Tiefe Verbundenheit mit Gott

Josef Kentenich wurde 1885 geboren. Mit 19 Jahren trat er in die Gemeinschaft der Pallottiner ein und wurde 1910 zum Priester geweiht. Kentenich war ein begnadeter Jugendseel­sorger und verstand es, in den schwierigen Zeiten des Ersten Weltkrieges den verunsicherten jungen Menschen im Glauben Halt und Orientierung zu geben. Während des Zweiten Welt­kriegs wurde Kentenich gefangen genommen und schließlich in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Auch dort spendete er vielen Mitgefangenen Trost und Hoffnung. Nach dem Krieg unternahm Kentenich zahlreiche Reisen und baute die Schön­stattbewegung zu einem weltweiten Werk aus.

Die Kirche blieb zunächst skeptisch und schickte Kentenich ins Exil in die Ver­einigten Staaten. Erst vierzehn Jahre später wurde Kentenich durch Papst Paul VI. rehabilitiert, der Pater konnte nach Schön­statt zurückkehren. Mittlerweile war die Schönstattbewegung enorm gewachsen. Für die großen Pilgerströme wurde 1968 die Dreifaltigkeitskirche errichtet. Kurz nachdem er dort zum ersten Mal die Heilige Messe feierte, starb Pater Kentenich am 15. September 1968. In der Kirche fand er auch seine letzte Ruhestätte.

Marc Witzenbacher
aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 09/2018, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Marc Witzenbacher, www.magnificat.de
In: Pfarrbriefservice.de