Überwiegend positiv

Studie fragt nach Einstellungen und Verhalten zur Organ- und Gewebespende

2018 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer bundesweiten Repräsentativbefragung über 4.000 Menschen in Deutschland gefragt, was sie über das Thema Organ- und Gewebespende denken. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die positive Einstellung zum Thema Organ- und Gewebespende in Deutschland 2018 mit 84 Prozent so hoch ist wie nie zuvor. […] In der Befragung 2016 standen 81 Prozent einer Organ- und Gewebespende grundsätzlich eher positiv gegenüber.

Immer mehr Menschen besitzen einen Organspendeausweis

[…] 39 Prozent haben ihre Entscheidung zudem schriftlich auf einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung dokumentiert. Immer mehr Menschen besitzen einen Organspendeausweis. Waren es 2012 noch 22 Prozent, sind es im Jahr 2018 bereits 36 Prozent.

[…] Von den Personen, die eine Entscheidung getroffen haben, stimmen die meisten (72 Prozent) einer Organ- und Gewebespende nach dem Tod zu; 14 Prozent widersprechen ihr. […]

Gründe für oder gegen eine Organ- und Gewebespende

[…] Auf die Frage nach den Motiven für die Zustimmung zur Organ- und Gewebespende im Organspendeausweis geben 73 Prozent an, dass sie anderen Menschen helfen und durch die Spende ihrem eigenen Tod einen Sinn geben wollen.

24 Prozent der Befragten, die sich auf ihrem Organspendeausweis gegen eine postmortale Organ- und Gewebespende entschieden haben, glauben, nicht als Spenderin oder Spender geeignet zu sein. 22 Prozent äußern Angst vor Missbrauch beziehungsweise mangelndes Vertrauen aufgrund negativer Berichterstattung als Grund dafür, eine Spende abzulehnen.

Quelle: www.organspende-info.de, In: Pfarrbriefservice.de

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Das Schwerpunktthema für Februar 2020

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