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Spiritueller Impuls zur Suffizienz

Ignatius von Loyola und Suffizienz – wie geht das denn zusammen? Auf den ersten Blick eher nicht, befasst man sich aber ein wenig intensiver mit diesem Thema und der Person des Ignatius, dann finden sich Berührungspunkte. Ganz vereinfacht gesagt geht es bei Suffizienz um das Bemühen eines möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauchs. Konsumverzicht, Entschleunigung, Selbstbegrenzung sind hier die Schlagworte zur Erreichung dieses Zieles, das heute immer mehr an Bedeutung gewinnt. Einen ähnlichen Wandel vollzog auch Ignatius. Geboren als Sohn eines alten baskischen Adelsgeschlechtes lebte er nach seiner Verwundung durch eine Kanonenkugel als Büßerin Armut und Askese in Manresa. Natürlich ist es nun nicht so, dass wir alle in Armut leben sollen/müssen, aber eine Wende zu mehr Verzicht auf Konsum und eine stärkere Selbstbegrenzung tragen entscheidend zum Umwelt- und Naturschutz und damit zur Bewahrung der Schöpfung bei.

„Gott suchen und finden in allen Dingen.“ Dieses Zitat von Ignatius sollte für uns Motivation und Anstoß zu diesem Wandel sein. Denn wenn Gott in allen Dingen gefunden werden kann, dann ist der Schutz von Tieren und Pflanzen sowie der Natur und Umwelt auf jeden Fall Aufgabe eines jeden Christen und einer jeden Christin.

Stefanie Geisler-Witting, KriKoKo, „Suffizienz, Eine KriKoKo zum Gedenktag des Hl. Ignatius von Loyola“, Juli 2018, www.krikoko.j-gcl.org, J-GCL-Bundesstelle, In: Pfarrbiefservice.de

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Text: Stefanie Geisler-Witting, KriKoKo, „Suffizienz, Eine KriKoKo zum Gedenktag des Hl. Ignatius von Loyola“, Juli 2018, www.krikoko.j-gcl.org, J-GCL-Bundesstelle
In: Pfarrbriefservice.de