Pfingstaktion 2021: „DU erneuerst das Angesicht der Erde“

Renovabis nimmt die christliche Verantwortung für die Schöpfung in den Blick

Mit dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ nimmt Renovabis für die Pfingstaktion 2021 die ökologischen Herausforderungen und damit unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung in den Blick.

„Wir wollen für den Reichtum unserer Schöpfung sensibilisieren und zugleich zu ökologisch verantwortlichem Handeln motivieren – ganz im Sinne der Enzyklika Laudato si‘ von Papst Franziskus“, sagt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.

Zugleich will Renovabis aufzeigen, vor welchen Herausforderungen die Menschen im Osten Europas nach Jahrzehnten erst kommunistischer Planwirtschaft und dann kapitalistischer Marktwirtschaft beim Umwelt- und Klimaschutz stehen.

Schöpfungsverantwortung in den Partnerkirchen und in der Renovabis-Projektarbeit

Unsere Verantwortung für die Schöpfung hat insbesondere in den Kirchen des christlichen Ostens im Bekenntnis an „Gott, den Schöpfer des Himmels und Erde“ eine spirituelle Verwurzelung. Davon ausgehend übt die Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche deutliche Kritik am Lebensstil eines grenzenlosen Ressourcenverbrauchs mit der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen als Folge. Sie legt den Fokus auf die Ganzheitlichkeit von Gottes Schöpfung und betont die Wechselbeziehungen zwischen Mensch(heit) und Ökologie.

Wenig Fortschritte im Bereich des Umweltschutzes

Trotz der epochalen Katastrophe von Tschernobyl hat es in den meisten der Renovabis Partnerländer nur wenig Fortschritte im Bereich des Umweltschutzes gegeben. Fossile Brennstoffe – und alternativ noch immer die Kernenergie bilden das Rückgrat der Energieversorgung und damit die wirtschaftliche Basis. Das Erbe der kommunistischen Vergangenheit im Umgang mit „kostenloser“ Energie wirkt bis heute nach. Die Politik setzt wirtschaftliches Wachstum an erste Stelle. Klimaerwärmung und Treibhauseffekt sind im Empfinden vieler noch immer ein abstraktes Thema gegenüber den unmittelbaren Auswirkungen wirtschaftlicher und sozialer Probleme. Die meisten Bürgerinnen und Bürger können sich teure „grüne“ Produkte mit mehr Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit schlicht nicht leisten.

Eröffnung und Abschluss der Pfingstaktion

Die Pläne zur Gestaltung der Renovabis-Pfingstaktion sehen einen Schwerpunkt im Erzbistum Bamberg vor: Eröffnet wird die Kampagne am 9. Mai durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick in einem Gottesdienst, der vom ZDF übertragen werden soll. Den Abschluss der Aktion bildet wie gewohnt der Pfingstgottesdienst am 23. Mai, diesmal in der Pfarrkirche Allerheiligen in Nürnberg.

In der Kampagnenzeit berichten Projektpartnerinnen und Projektpartner aus Osteuropa in Schulen und Pfarreien über ihre Arbeit, dabei sind Hybrid- und Onlineformate geplant. Im Rahmen der Pfingstaktion findet auch eine Karikaturenausstellung statt, in der Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West ihre Sichtweisen auf die Thematik darstellen.

Reportagen, Fotos und Hintergrund-Informationen gibt es auf der Internetseite https://www.renovabis.de/mitmachen/pfingstaktion

Was ist die Renovabis-Pfingstaktion?

Renovabis ist es seit 1993 ein Anliegen, gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort Begegnung, Verständigung und Versöhnung im Osten Europas sowie zwischen Ost und West in Europa zu fördern. Ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist die „Pfingstaktion“: In den Wochen vor Pfingsten stellt Renovabis das aktuelle Jahresthema und die Arbeit von Renovabis vor. Die Kollekte aus allen katholischen Kirchen in Deutschland am Pfingstsonntag ist für Renovabis bestimmt.
Pressemitteilung Renovabis / Pfarrbriefservice.de

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Text: Pressemitteilung Renovabis
In: Pfarrbriefservice.de