Perspektiven verändern

Arthur Schopenhauer hat mal gesagt: „Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“ Richtig und gleichzeitig traurig.

Würden es die Menschen schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon alles haben, wären mindestens 99% der negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden. Denn genau daher kommen sie, diese negativen Gedanken.

Anstatt das zu sehen, was sie haben und was gut läuft, schauen viele Menschen auf all das, was nicht läuft oder was ihnen angeblich noch fehlt. Und nicht selten spielt der Neid eine Rolle, Neid auf das, was andere haben.

Und genau diese Perspektive ist es, die entweder massiv Energie gibt oder aber auch massiv Energie abziehen kann. Genau darin liegt auch der Grund dafür, warum ein Mönch im Tempel glücklicher sein kann als ein Milliardär im Palast. Es liegt nicht daran, wie viel ein Mensch hat, sondern daran, in welcher Art und Weise er darauf schaut.

In Momenten, wo es uns einfach nur gut geht, wo es an nichts fehlt, wo einfach nur alles toll ist, passiert etwas: Man hat die richtige Perspektive eingenommen.

Weggehen von sich selbst. Weg von „Mir fehlt dies und das, um glücklich zu sein“ hin zu: „Ich hab ja alles, was ich brauche“. Diese Veränderung der Perspektive ist ein Glücksbringer. Einfach mal zufrieden sein zu können, mit dem, was ist.

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Das Schwerpunktthema für Oktober 2020

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Text: Mirko Seidel, www.blicklicht-leben.de
In: Pfarrbriefservice.de