Lyrik zum Thema "Sehbehinderung"

Deine Augen können mich nicht sehen,
dein Herz strahlt mich an.

© Peter Schott

Malerisch

Deine Ohren
lesen meine Worten,
malen aus ihren Buchstaben
eine bunte Welt
in das Dunkel deiner Augen.

© Peter Schott

(K)einsicht

Ich seh etwas
was du nicht siehst.

Du siehst nur das,
was du sehen willst.

Wann sehen wir ein,
dass es so nicht weitersehen kann?

© Peter Schott

Ein-Sicht

Will dich sehen,
so wie du bist.
Hab Sehsucht
nach dir.

© Peter Schott

Wieder sehen

Ich sehe nicht,
wie du aussiehst
sehe nicht,
ob du schön bist,
ob dick oder dünn.

Ich sehe nur,
wie es in dir aussieht.
Das genügt,
um mir zu wünschen,
dich wieder zu sehen.

© Peter Schott

„Wutprobe“

Hab meiner blinden Wut
die Brille aufgesetzt.
Jetzt sieht sie rot!

© Peter Schott

Nacht-S(ch)icht

Ich weiß nicht, wie es ist,
nichts mehr sehen zu können.
Ich weiß nur, wie es ist,
nichts mehr sehen zu wollen.

© Peter Schott

Verknüpft mit:

Das Schwerpunktthema für August 2010

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Text: Peter Schott
In: Pfarrbriefservice.de