Kinder spielerisch für die Schöpfung sensibilisieren
Ein Beitrag der Reihe: Schöpfungsbewahrung – Schritt für Schritt
Die Sensibilisierung für Gottes Schöpfung beginnt bereits im Elternhaus und im Kindergarten. Kinder sind für die Farbenpracht der Blumen, den gaukelnden Flug der Schmetterlinge, die fleißige Bestäubungsarbeit der Bienen oder die Vögel am Futterhaus zu begeistern. In der Natur zeigen sie Entdeckerfreude, können noch staunen, haben aber auch schon ein Gespür für Verwundungen der Natur, für in Not gekommene Wildtiere. Im Kindesalter kann schon das Fundament für eine gute Artenkenntnis gelegt werden. Nur die Pflanzen und Tiere, die man wirklich kennt, ist man auch bereit zu schützen!
Übrigens: Von den Kindern können auch Erwachsene staunen lernen!
Beim Gärtnern, Basteln mit Naturmaterialien oder Bauen von Nistkästen und Insektenhotels sind Kinder mit Eifer dabei und können ihren Eltern voll Stolz zeigen, was sie gemacht haben. Sie werden spielerisch herangeführt, später einmal Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung zu übernehmen.
Im Kontakt zu örtlichen Naturschutzvereinen, Umweltbehörden oder Förstern kann man evtl. Fachkundige für Naturführungen gewinnen oder die Kinder an Baumpflanzaktionen teilhaben lassen.
Erzählungen im Alten Testament (Schöpfungserzählungen, Arche Noah) und einige Gleichnisse Jesu (Vögel, Lilien, Senfkorn, Feigenbaum) bieten auch für Kinder Anknüpfungspunkte, sich mit dem Thema der Schöpfung zu befassen. Das Wirken der Heiligen Franz von Assisi und Hildegard von Bingen bietet ebenfalls didaktische Ansatzpunkte hierfür. In Kindergottesdiensten oder in der Religiösen Kinderwoche kann dieses Arbeitsfeld der kirchlichen Kindergärten unterstützt und weitergeführt werden.
Katholikenrat im Bistum Erfurt, In: Pfarrbriefservice.de
Quelle: Gottes gute Schöpfung feiern und bewahren! Empfehlungen des Katholikenrates im Bistum Erfurt: www.bistum-erfurt.de/umwelt
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Text: Katholikenrat im Bistum ErfurtIn: Pfarrbriefservice.de
