Strömungen im Islam (1)

Vladimir Pachkov
28.11.2018 - 01:33

Die Hanbaliten sind zur einflussreichsten Strömung im Islam geworden. Sie vertreten eine möglichst wortgetreue Koranauslegung, die auch die Regelung des Alltags und des Politischen beansprucht. Damit folgt die Schule der juristischen Koranauslegung. Die saudische Schule der Wahhabiten wie der weitgehend davon inspirierte Salafismus haben dort ihre Wurzeln

Diese Denkweise hat sich als das heute dominierende Verständnis des Korans durchgesetzt. In der Frühzeit dieser Religion stand sie dagegen nur für eine der möglichen Auslegungsprinzipien

Der Gründer Ahmed b. Hanbal ist 855 gestorben. Hanbaliten akzeptieren nur den Koran und die Sunna als Quellen des Rechts. Die von ihm gegründete Schule stellte sich sowohl gegen die damals vorherrschende rationale Theologie, Kalam genannt, sowie gegen die mystische Linie des Sufismus. Trotzdem waren viele Hanbaliten Theologen wie auch Sufis.  

Auch Muslime können zu Feinden des Islam erklärt werden

Einer der wichtigsten Vertreter des Hanbalismus ist der Gelehrte Ahmed b. Taymiyya, der 1328 gestorben ist. Seine Familie war vor den einfallenden Mongolen nach Damaskus geflohen. Dort hat Ahmed b. Taymiyya seine Ausbildung genossen. Seine Hauptidee, die noch heute Verbreitung findet, war sein Aufruf zum Dschihad gegen die Mongolen, die zwar Muslime geworden waren, aber viele ihre alten Bräuche beibehalten hatten. So wurde der Begriff des Dschihads auch gegen die Muslime, die von bestimmten Normen abweichen, angewandt. Ahmed b. Taymiyya kämpfte gegen alle Neuerungen im Islam (bida’), die er als häretisch anprangerte. Wie Hanbal  hat er nur den Koran und die Sunna als Quellen des Rechts anerkannt. Damit ist er einer der Begründer des Salafismus. Dieser bezeichnet die Älteren als „Salafa“, das ist das arabische Wort für Vorfahren. Damit sind die Gefährten Mohammeds, die „Sahaba“ gemeint, an deren Beispiel die Muslime ihr Leben auszurichten haben.

Der Hanbalismus als Quelle des Wahhabismus

Der Hanbalismus wurde für Saudi Arabien, das damals noch zum Osmanischen Reich gehörte, zur Quelle des Wahhabismus. Sein Gründer, Scheich Muhammed b. ‘Abd al-Wahhab, wurde 1703 in ‘Uayanna geboren, hat aber seine Ausbildung in Mekka und Medina erhalten. Er konnte die Unterstützung des Emirs Muhammed b. Saud gewinnen. Al-Wahhab stützte sich auf die Ideen von Ahmed b. Taymiyya, besonders auf die gegen die Verehrung der Heiligen und damit gegen die Ideen des von den Schiiten verehrten Neffen Mohammeds, Ali. Weiter bekämpfte er Richtungen des Sufismus.

Innerhalb der Schule der Hanbaliten hat der Wahhabismus allerdings keine uneingeschränkte Anerkennung der Gelehrten gewonnen.

Maßgebende Strömung im Islam

Obwohl der Wahhabismus auf den erbitterten Widerstand der Osmanen gestoßen ist, konnte er seinen Einfluss auf mehrere Regionen dieses Reiches ausdehnen, zuerst im heutigen Saudi-Arabien, aber auch im Maghreb und in Indien. In Ägypten haben die Ideen von ‘Abd al-Wahhab durch die „Muslim-Bruderschaft“, deren Gründer Raschid ar-Rida 1935 starb, Eingang gefunden.

Der Hanbalismus ist heute in der Form des Wahhabismus in Saudi-Arabien und in den Gebieten, in denen er mit saudischer Unterstützung verbreitet wurde, die maßgebende Strömung des Islam.

Vladimir Pachkov, In: Pfarrbriefservice.de

Vladimir Pachkov (geb. 1972) ist ein russischer Jesuit. Er ist schon als Kind mit dem Islam in Berührung gekommen, hat in Ägypten arabische Sprache und Islamwissenschaften studiert und hat in Kirgisien gearbeitet.

s. auch die Reihe „Christentum und Islam im Vergleich"

Weitere Materialien: 

Strömungen im Islam (2)

von Vladimir Pachkov
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Die Sunniten sind die Mehrheit der Muslime, etwa 85 Prozent. Sunna heißt Tradition des Propheten. Die Sunniten beziehen sich auf die vier islamischen Rechtsschulen, die Hanafiten, die Malikiten, die Hanbaliten und Schafi’iten, die sich im 9. Jahrhundert gebildet haben. Sunna ist die Lebensweise, die auf einer rechtlichen Auslegung des Korans und den Hadithen, den Worten und Handlungen des Propheten, beruht.

Nach dem Tod Mohammeds spaltete sich die islamische Gemeinde, die Umma. Die Spaltung zwischen den Sunniten und Schiiten geht auf die Machtfrage nach dem Tod Mohammeds zurück. Der Prophet fühlte sich nicht berufen, seine Nachfolge zu regeln. Deshalb entstand die Frage, ob ein leiblicher Verwandter des Propheten oder der Muslim, der dafür am besten geeignet sei, zum Haupt der Umma eingesetzt werden sollte. Die Schiiten sahen in Ali, dem Neffen des Propheten, den natürlichen Nachfolger Mohammeds. Andere, und das war die Mehrheit, haben Abu Bakr, den Weggefährten Mohammeds und Vater der jüngsten Frau des Propheten, als Kalif akzeptiert.

Die Tradition als Rechtsquelle

Der Sunnismus entwickelte sich erst langsam. Denn die ersten Kalifen aus  der Dynastie der Abbasiden haben die Rationalisten, die Muʿtazila, unterstützt, die nicht der Tradition, sondern der Vernunft den Vorrang gaben. Dagegen regte sich der Widerstand der Frommen, die die Tradition als maßgeblich für das Verständnis von Richtig und Falsch erachteten. Sie haben die Tradition, die Mohammed durch seine Worte und Handlungen, seine Sunna oder Hadithen begründete, neben dem Koran als eine verbindliche Rechtsquelle ausgearbeitet. Sie begründeten ihre Interpretation, indem sie sich auf die Überlieferung des Propheten beriefen. Die Sammlungen der Hadithen waren schon im 9. Jahrhundert vorhanden. Hadith spielt im sunnitischen Islam eine so große Rolle, dass die Begriffe Sunna und Hadith als gleichwertig gesehen werden.

Zurückgehender Einfluss der Rechtsschulen auf die Gesetzgebung

Seit dem 17. Jahrhundert wird die Stellung der vier Rechtsschulen angefochten, weil manche Muslime gegen ihre Erstarrung und gegen den Traditionalismus vorgehen wollten. Sie verlangten die Rückkehr unmittelbar zum Koran und zum Wort des Propheten als einzigen Quellen der Wahrheit und des Rechts. Die Regierungen in den verschiedenen muslimischen Ländern wollten auch mehr Einfluss darauf nehmen, was man „islamisches Recht“ nennt und dies nicht den Rechtsgelehrten überlassen. Diese Tendenzen haben sich im 20. Jahrhundert in den neu gegründeten Nationalstaaten verstärkt. Obwohl die Lehrmeinungen der Rechtsschulen vielfach Eingang in die nationale Gesetzgebung gefunden haben, haben die Rechtsschulen selbst ihre Autorität und ihren Einfluss weitgehend eingebüßt. Die Entwicklung des nationalen Rechtssystems ist ebenso wie die Rechtssprechung selbst in die Hände der Juristen übergegangen, die ihre Ausbildung an den Universitäten erhalten, die weniger unter religiösem Einfluss stehen.

Vladimir Pachkov, In: Pfarrbriefservice.de

Vladimir Pachkov (geb. 1972) ist ein russischer Jesuit. Er ist schon als Kind mit dem Islam in Berührung gekommen, hat in Ägypten arabische Sprache und Islamwissenschaften studiert und hat in Kirgisien gearbeitet.

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Strömungen im Islam (3)

von Vladimir Pachkov
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Das Wort Schiiten leitet sich von Schia, die Partei her. Gemeint ist die Partei des Vetters und zugleich des Schwiegersohns Mohammeds, Ali, der nach dem Tod Mohammeds sein Nachfolger werden wollte. Die Gemeinde hat aber den Weggefährten des Propheten, Abu Bakr, zum Kalifen gewählt. Mohammed hatte seine Nachfolge nicht geregelt, weil er dafür keinen Auftrag empfand.

Schiiten gehen davon aus, dass das Haupt der muslimischen Gemeinde nur aus der Verwandtschaft Mohammeds stammen könne, weil auf ihr ein besonderer Segen liege und deshalb nur sie dazu geeignet sei, die Gemeinde zu leiten.

Eine Minderheit innerhalb der Muslime

Die Schiiten sind innerhalb der Muslime eine Minderheit von etwa 15 Prozent. Ihre Gebiete sind der Iran, im Irak bilden sie die Mehrheit, weiter sind sie in Syrien, Pakistan und Jemen vertreten. In Bahrein stellen sie ebenfalls die Mehrheit.

Die Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten gründet in der Machtfrage. In der Gemeinde der Muslime gab es nach dem Tod Mohammeds zwischen den Unterstützern von Abu Bakr, dem Schwiegervater von Mohammed, und Ali, dem Mann der Tochter Mohammeds, große Spannungen. Ali und Fatima, seine Frau, wurden beiseite gedrängt. Ali könnte erst nach dem Tod des dritten Kalifen Uhman zum Kalif gewählt werden. Aber seine Stellung wurde von der Familie Umayya, eines aristokratischen Klans in Mekka angefochten. Ali fiel einem Attentat zum Opfer und seine Nachfolger mussten weichen. Auch wenn sie mehrmals versucht haben, sich gegen das nach ihrer Meinung ungerechte Regime in der Islamischen Welt aufzulehnen, unterlagen sie jedes Mal. Bis dann ihre Dynastie im 16. Jahrhundert im Iran an die Macht kam. Die Sunniten betrachten die Schiiten als Häretiker und teilweise als Ungläubige, weil sie ihre Imame verehren, was nach Meinung der Sunniten die Alleinstellung Allahs infrage stellt. 

Imame gelten als unfehlbar

Die Schiiten teilen sich in verschiedene Gruppen auf. Die bedeutendste ist die Zwölferschia. Die Zahl bezieht sich auf die Imamatlehre. Diese besagt, dass es zwölf Nachfolger Mohammeds gab, die die wahren Anführer der muslimischen Gemeinde waren. Der erste Imam war Ali und weiter seine Frau Fatima, Tochter Mohammeds sowie Fatimas Nachkommen. Die Imame werden von den Schiiten als unfehlbar betrachtet. Der zwölfte Imam soll nicht gestorben sein, sondern in Verborgenheit weiterleben. Er wird auch als eine Art Messias erscheinen. Er wird Mahdi genannt, der „Recht-Geleitete“, der seine Anhänger aus der Verfolgung retten wird, um dann ein Königreich der Gerechtigkeit auf der Erde zu gründen. Für die Schiiten ist neben dem Koran und den Hadithen, der Überlieferung des Propheten, weiter die Tradition der Imame von hoher Bedeutung.

Der Verfolgung ausgesetzt

Insgesamt sind die Schiiten bis heute der religiösen Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit ausgesetzt, besonders in Pakistan, aber auch in Nigeria und anderen Ländern. Für die Wahhabiten in Saudi-Arabien sind sie vom Glauben abgefallene Muslime.

Vladimir Pachkov, In: Pfarrbriefservice.de

Vladimir Pachkov (geb. 1972) ist ein russischer Jesuit. Er ist schon als Kind mit dem Islam in Berührung gekommen, hat in Ägypten arabische Sprache und Islamwissenschaften studiert und hat in Kirgisien gearbeitet.

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Strömungen im Islam (4)

von Vladimir Pachkov
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Von den Schiiten haben sich zwei Richtungen abgespalten, die Aleviten in der Türkei und die Alawiten in Syrien. Sie leiten sich wie die Schiiten von dem Schwiegersohn des Propheten her, der Ali hieß. Im Unterschied zu den Schiiten geben sie Ali eine Vermittlerposition zwischen Mensch und Gott und nähern ihn damit Jesus an, der ausdrücklich in der Bibel als Mittler zwischen Gott und Mensch spricht und handelt. Beide Richtungen haben den Frauen eine gleichberechtigte Stellung gegeben.

Frauen sind gleichberechtigt

Die syrischen Alawiten unterscheiden sich von den türkischen Aleviten. Erstere kann man mehr esoterischen Richtungen zuordnen. Sie wurden im 9. Jahrhundert im Irak durch Muhammad Ibn Nusair gegründet und heißen deshalb auch Nusairiya. Nusairs Lehre ist eine mythische Erklärung von der Entstehung der Welt, in der dem Vetter des Propheten, Ali, übermenschliche Eigenschaften zugeschrieben werden. Sie haben sich vom Islam entfernt, insofern die fünf Gebetszeiten dieser Religion nicht strikt befolgt werden und die Frauen gleichberechtigt sind.

Das zentrale Ritual ist die Versammlung der Gläubigen, an der Frauen genauso wie Männer teilnehmen und Alkohol getrunken wird. Im Laufe der Geschichte tendierten die Alawiten zum Synkretismus, indem muslimische mit christlichen und anderen religiösen Ideen verbunden wurden. Die Alawiten glauben daran, dass die Offenbarung durch Mose, Jesu und Ali vermittelt wurde. Sie glauben an die Prä-Existenz Alis. Er kann im heutigen Leben seinen Anhängern durch die Vermittlung des Heiligen Geistes erscheinen.

Weniger an den Rechtsnormen des Koran orientiert

Während die Alawiten in Syrien die bestimmende Religionsgemeinschaft sind, sind die Aleviten in der Türkei eher an den Rand gedrängt. Diese Richtung des Islam entstand später im 13./14. Jahrhundert im Osten der Türkei. Da die Aleviten durch die Verehrung Alis den Schiiten in Persien näher stehen, wurden sie von der sunnitischen Mehrheit unterdrückt. Anders als der sunnitische Islam sind sie weniger an den Rechtsnormen des Korans orientiert, sondern suchen Erleuchtung durch ein Leben in Bescheidenheit und Nächstenliebe. Aleviten sind nicht verpflichtet, ihre Gebete zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verrichten, sie müssen auch keine rituellen Vorschriften befolgen. Ihre Gebete verrichten Männer und Frauen zusammen. Sie kennen auch ein Sündenbekenntnis. Fasten haben sie auch. Während des Fastens dürfen sie nur einmal jeden dritten Tag etwas essen. Bei ihnen können auch Frauen Oberhaupt der Familie werden.

Gelten den Sunniten als vom Glauben abgefallen

Die Alawiten wie die Aleviten werden als progressiver betrachtet, weil bei ihnen Frauen die gleichen Rechte haben wie die Männer. Die Zwölfer-Schia, der die meisten Schiiten angehören, ist dagegen konservativ und klerikal, weil bei ihnen ihr „Klerus“ – die Imame das Sagen haben.
Vertreter der sunnitischen Orthodoxie betrachten Alawiten und Aleviten als Häretiker und Apostaten.

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Vladimir Pachkov (geb. 1972) ist ein russischer Jesuit. Er ist schon als Kind mit dem Islam in Berührung gekommen, hat in Ägypten arabische Sprache und Islamwissenschaften studiert und hat in Kirgisien gearbeitet.

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Strömungen im Islam (5)

von Vladimir Pachkov
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Im Islam suchten schon von Anfang an Männer und auch Frauen, denen die legalistische Auslegung des Glaubens nicht genügte, eine persönliche Beziehung zu Gott. Sie verlangten nach Gottesliebe und einem Leben in Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer.

Inspiriert durch christliche Mönche?

Die mystische Bewegung im Islam, Tasawwuf genannt, könnte vom Beispiel der christlichen Mönche inspiriert worden sein. Dafür spricht die Hochachtung der im Islam verpönten Ehelosigkeit bei manchen der ersten Mystikerinnen und Mystiker. Hier konnten sie sich nicht auf Mohammed und den Koran stützen. Die Mystiker können aber in ihrem Bestreben zur Gottesliebe manche Verse aus dem Koran aufgreifen, so die Sure 5,54, die von der Liebe Gottes zu den Gläubigen spricht: „O die ihr glaubt, wer von euch sich von seiner Religion abkehrt –, so wird Allah Leute bringen, die Er liebt und die Ihn lieben, bescheiden gegenüber den Gläubigen, mächtig (auftretend) gegenüber den Ungläubigen, und die sich auf Allahs Weg abmühen und nicht den Tadel des Tadlers fürchten. Das ist Allahs Huld, die Er gewährt, wem Er will. Allah ist Allumfassend und Allwissend.“

Verfolgung durch den orthodoxen Islam

Im Islam gab es seitens des orthodoxen Islam eine Verfolgung derer, die sich auf den Pfad der Mystik begeben hatten. Einer berühmtesten Märtyrer ist al-Halladsch, der ähnlich wie Christus in den Evangelien gesagt haben soll: „ana al-hakk“ („ich bin die Wahrheit“), womit er auf die untrennbare Vereinigung mit Gott hinweisen wollte. Das war für den Islam, der ja jede Ähnlichkeit zwischen dem Schöpfer und einem Geschöpf vehement leugnet, zu viel. Halladsch wurde unter der Anklage, er als Mensch würde sich mit Gott gleichsetzen, im Jahre 922 hingerichtet.

Die Verfolgung zwang die Mystiker zu einem Ausgleich mit dem orthodoxen Islam. Die erreichte der 1111 verstorbene al-Ghazali. Seit dieser Zeit ist die Mystik zu einer der Strömungen im Islam geworden, auch wenn heute die Islamisten und Salafisten die Mystiker sehr oft mit den Ungläubigen gleichsetzen, da diese ja das Wichtigste im Islam – die Einzigartigkeit Gottes – durch den Versuch, sich mit Ihm zu vereinigen, zu leugnen scheinen.

Vladimir Pachkov, In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Vladimir Pachkov
In: Pfarrbriefservice.de