„Gammeln“
Die Langsamkeit genießen lernen
Warum erlauben wir uns kein Gammeln? Warum können wir das nicht genießen, obwohl wir uns doch danach sehnen?
Wir sind aufgewachsen in einer Leistungsgesellschaft. Unser Wert, ja unsere Daseinsberechtigung, hängt angeblich ganz eng mit dem zusammen, was und wie viel wir leisten für diese Gesellschaft.
Es fällt uns schwer, etwas ganz ohne Sinn und Zweck zu tun – alles muss irgendwie zweckoptimiert sein, weil Zeit ja schließlich Geld ist. Angeblich.
Wir haben uns angewöhnt, uns selbst wie von außen zu betrachten: Wie sehe ich aus? Wie finden andere das? Deshalb halten wir es schier nicht aus, einfach auf der Couch herumzuliegen. Es könnte ja jemand* mitbekommen und schließlich wollen wir nicht faul sein oder so gesehen werden. Stattdessen dürfen wir gern in uns spüren und uns von innen heraus fühlen, satt uns von außen zu betrachten.
Überreizung und destruktive Langeweile können auch ein Problem sein. Energie- und Ziellosigkeit. Dann liegt dieser Mensch vielleicht auf der Couch, scrollt aber fortwährend am Handy und so richtige genüssliche tiefe Entspannung stellt sich nicht ein.
Hej, wie geht es dir mit diesen Gedanken? Könntest du Langsamkeit mögen? Falls du ein bisschen slow down und analoges Leben in deinen Alltag einladen möchtest, empfehle ich dir einen Ruhetag in der Woche, genüssliches Essen und Trinken, liebevolle Bewegung und ab und zu auch mal Gammeln.
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Dr. Franziska Kruppa, franletters | www.franletters.com | franziska@franletters.com,
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