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In einer schwierigen Situation das Elternhaus verkaufen, obwohl das Herz daran hängt?

Ein Erfahrungsbericht

„Nach dem Tod meiner Mutter habe ich mich entschlossen, mein Elternhaus zu behalten. Es ist schließlich mein Elternhaus. Ich habe es mehrere Jahre gründlich saniert und renoviert, um es zu vermieten. Im Haus wohnt jedoch auch Verwandtschaft von mir. Die Hausgemeinschaft war anfangs normal und es hat keine Probleme gegeben. Nach einigen Jahren hat sich die Situation verändert. Die Verwandtschaft hat angefangen die Mieter zu schikanieren. Das hat dazu geführt, dass diese den Mietvertrag gekündigt haben. Der Streit hat sich immer stärker ausgeweitet und ist letztendlich eskaliert.

Es war eine sehr belastende Situation für mich, die sich auch auf meine Gesundheit ausgewirkt und unser Familienleben überschattet hat.

Ich habe über verschiedene Optionen nachgedacht und habe Informationen eingeholt. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, ob und welche Lösung sich finden lassen könnte. Als einzige Lösung schien letztlich der Verkauf.

Diese Entscheidung habe ich lange mit mir herumgetragen. Habe innerlich verschiedene Argumente abgewogen. Ich habe mit verschiedenen Menschen gesprochen. Mit meiner Familie, mit Freunden und Bekannten. Ich habe mir unterschiedliche Meinungen eingeholt.

Es hat sich angefühlt, als würde die Entscheidung in mir reifen. Irgendwann habe ich gewusst, dass es die richtige Entscheidung sein würde, mein Elternhaus zu verkaufen. Auch, wenn sich diese Entscheidung nicht schön angefühlt hat. Und auch, wenn ich das nie wollte.

Ich habe erkannt, dass sich meine Situation sonst nie verändern wird. Und dass es die einzige Möglichkeit ist, damit es mir wieder besser geht. Ich habe die Hoffnung, dass durch diesen Schritt wieder mehr Ruhe bei uns einkehrt.“

anonym, Interview: Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de

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Das Schwerpunktthema für November/Dezember 2026

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URHEBERNACHWEIS
Text: Ronja Goj (Interview und Gesprächsprotokoll)
In: Pfarrbriefservice.de

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