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„… denn meine (=G*ttes) Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Vielleicht kennst du das: Man sitzt da, will etwas sagen, etwas schreiben – und es kommt nichts.
Keine Idee, kein Bild, kein Funken. Leere.
So ging es mir mit diesem Impuls. Der erwartet wird.
Aber was, wenn ich gerade keinen habe?
Weil sich in der Gleichzeitigkeit – zwischen all dem was in Palästina und an anderen Orten der Welt geschieht – in mir gerade kein Impuls findet, der eine Brück schlägt, zu unbeschwerten Sommerferien-Impulsen, die auch gut wären, weil Menschen sich nach Leichtigkeit und hoffnungsvollen Worten sehnen?
In 2. Korinther 12,9 heißt es „denn meine (=G*ttes) Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.“
Vielleicht ist es gerade die Ideenlosigkeit, die uns offen macht für das, was nicht aus uns selbst kommt.
Vielleicht ist es die Ratlosigkeit, die uns neu spüren lässt, wie sehr wir auf Orientierung angewiesen sind – nicht auf die eigenen schnellen Antworten.
Vielleicht ist das der Impuls:
Nicht sofort antworten.
Nicht immer alles wissen.
Nicht so tun als ob.
Sondern still werden.
Leer stehen lassen, was leer ist.
G*tt bitten, dass er füllt, was wir nicht füllen können.

Miriam, Netzgemeinde dazwischen, In: Pfarrbriefservice.de

Datei-Info:
  • Dateiformat: .rtf
  • Dateigröße: 0,04 MB

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Verpflichtender Urhebernachweis
Bitte nennen Sie Urheber und Quelle wie folgt:
URHEBERNACHWEIS
Text: Miriam, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0 / CC BY-NC-ND 4.0
In: Pfarrbriefservice.de