Direkt zum Inhalt

Das Jüdische Laubhüttenfest

Das jüdische Laubhüttenfest, auch Sukkot genannt, ist eines der wichtigsten Feste im Judentum. Es beginnt im Herbst fünf Tage nach Jom Kippur und dauert eine Woche. Sukkot erinnert an die Zeit, als das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten 40 Jahre durch die Wüste wanderte und in provisorischen Hütten lebte. Um dieser Zeit zu gedenken, bauen jüdische Familien Laubhütten, sogenannte Sukkas, oft im Garten oder auf dem Balkon. In diesen Hütten wird während des Festes gegessen, manchmal sogar geschlafen. Sie haben ein Dach aus Zweigen, durch das der Himmel zu sehen ist – ein Symbol für das Vertrauen auf Gott. Ein weiteres zentrales Element ist das Schwenken des „Lulav“ – das ist ein Feststrauß aus Palm-, Myrten- und Bachweidenzweigen – zusammen mit einer Zitrusfrucht, dem Etrog. Diese Rituale drücken Dankbarkeit für die Ernte und die Gabe der Natur aus.

der Pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de

Datei-Info:
  • Dateiformat: .rtf
  • Dateigröße: 0,04 MB

Vor dem Herunterladen:

Verpflichtender Urhebernachweis
Bitte nennen Sie Urheber und Quelle wie folgt:
URHEBERNACHWEIS
Text: der Pilger, www.der-pilger.de
In: Pfarrbriefservice.de

Anzeigen: