Das Eine, was du sofort tun kannst
verzichten – selber machen – reparieren
Suffizienz ist im Prinzip eine Lebenseinstellung, fängt aber, wie so vieles, klein an. Wahrscheinlich hast auch du viele Dinge, die du konsumierst, ohne sie wirklich zu brauchen. Oder Gebrauchsgegenstände, die bei einem Makel eher ersetzt als repariert werden. Versuch doch mal das ein oder andere wegzulassen!
- Vielleicht ist das dritte Paar Schuhe gar nicht nötig?
- Oder du verlässt die Dusche ausnahmsweise mal nach vollführter Reinigung ohne noch weitere Minuten das Wasser auf den Schultern zu genießen?
- Vielleicht benutzt du einfach mal die Treppe, statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu beanspruchen?
- Vielleicht fährst du ja sogar in der nächsten freien Woche mit der Bahn an die Nordsee statt nach London zu fliegen?
Es gibt unzählige Ansatzpunkte, bewusst „etwas wegzulassen“. Auch wenn es um die Nutzungsdauer von Produkten geht, kann man oft durch Wartung und Reparatur einen Neukauf vermeiden. Manches 'Weglassen' hat auf den ersten Blick gar nicht viel mit Nachhaltigkeit zu tun, steigert aber doch dein Empfinden für das, was du brauchst und was nicht. Tatsächlich nimmst du es meistens sogar als gewinnbringend wahr!
Eines darfst du dabei aber nicht vergessen: Vermeide Rebound-Effekte, so gut es geht! Bremse dich, solltest du dich dabei ertappen, Konsum mit vorangegangenem Verzicht zu rechtfertigen.
Versuche dich an Genügsamkeit und eventuell merkst du, dass sich dein Bewusstsein und vielleicht sogar deine Ausgeglichenheit durch Nicht-Konsum steigert, während dein Ressourcenbedarf sinkt und dein ökologischer Fußabdruck schrumpft.
Friedrich Hiemenz, KriKoKo, „Suffizienz, Eine KriKoKo zum Gedenktag des Hl. Ignatius von Loyola“, Juli 2018, www.krikoko.j-gcl.org, J-GCL-Bundesstelle, In: Pfarrbiefservice.de
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