Damit Ärger und Frust ihre Dominanz verlieren

Persönliche Erfahrungen mit Rückblicken

Warum macht es Sinn, am Ende eines Tages oder einer Woche oder gar zum Ende eines Jahres zurückzublicken?

Ich empfinde Rückblicke als eine Art Achtsamkeitsübung, besonders am Ende eines Tages.
Nicht jeder Tag endet damit, dass wir uns im Gelungenen sonnen können und die Seele sich gestreichelt fühlen kann. Stress und Hektik, wenige oder keine Erfolgserlebnisse haften nach, machen oft unzufrieden.

Aus diesem Grund sollten wir uns am Abend etwas Zeit nehmen und uns bewusst machen, dass jeder Tag, mag er auch noch so schwierig gewesen sein, ein Geschenk ist, das immer auch positive Momente beinhaltet, die es zu finden gilt.
 
In der Rückschau kann es gelingen, den Blickwinkel zu verändern und zu differenzieren.
Ärger und Frust können ihre Dominanz verlieren, sich vielleicht auch auflösen und einer Form von Zufriedenheit ein wenig Raum geben.

Danken und Bitten machen einen Tag vollständig, denn er ist von Gott gegeben und wir können ihn an Gott zurückgeben. Und mit ehrlichen Überlegungen, was mir und auch meinem Nächsten guttut, lernen wir immer mehr, mit uns selbst im Einklang zu sein.

Gaby Bessen, In: Pfarrbriefservice.de

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Gebet am Abend

Gaby Bessen

Guter Gott,

am Abend blicke ich zurück
und lege den vergangenen Tag
in Deine Hände.

Verknüpft mit:
Das Schwerpunktthema für Dezember 2021

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Text: Gaby Bessen
In: Pfarrbriefservice.de