Corona-Frühling

Ein Gebet

Gott, 

ängstlich, grübelnd und starr fühle ich mich manchmal.
Abstandsregeln und Beschränkungen engen meine Kontakte ein. 
Der Kopf sagt Ja zu den Regeln. 
Das Herz leidet und sehnt sich. 

Ich möchte sehen können, wo das Leben bunt und hell ist.
Ich möchte spüren können, dass wir einander auch mit Abstand nahe sind.
Ich möchte vertrauen können, dass das Leben weitergeht.

Hast du ein Wort, ein Zeichen für mich, dass meine Sehnsucht eine Antwort findet?

Du - „Ich bin da.“ 

Markus Neuland, In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Markus Neuland
In: Pfarrbriefservice.de