Christoph Schulz und seine CleanUp-Tipps

Wie kann ich einen CleanUp in Deutschland organisieren?

Ihr habt Lust in eurer Gemeinde, Jugendgruppe, Kommunionvorbereitung euren eigenen CleanUp zu organisieren und eure Gemeinde vom Müll zu befreien? Christoph Schulz, Gründer von CareElite, www.careelite.de, erklärt wie das geht.

Christoph: Ich halte CleanUps hier in Deutschland für genauso wichtig, wie in den anderen Ländern, darum erkläre ich euch grob die Herangehensweise:

1. Termin festlegen – Wie plane ich ein CleanUp?
Am besten klappt ein CleanUp mit Vorplanung und wenn man einen Termin festlegt. Dann sind mehr Leute dabei. Außerdem kommen sie sicher, weil es sie interessiert. Einige Tage solltet ihr der Aktion allerdings Vorlaufzeit geben. Maximal eine Woche, länger darf sie nicht sein, sonst vergessen es die Leute wieder.

2. Aktionsort festlegen – Wo mache ich ein CleanUp?
Der Organisator muss sich vorher umhören, wo viel Müll herumliegt. Er fährt an diesen Ort, spricht mit den Einheimischen, die vor Ort wohnen, schaut sich alles an und macht einen Treffpunkt aus.

3. Werbung - Wie mache ich die Aktion bekannt?
Dann habt ihr eine Woche Vorlaufzeit, um diese Veranstaltung zu bewerben und um Leute aus der Umgebung zu erreichen. Mit Plakaten informiert ihr die Menschen, die kein Facebook haben. Aber am besten funktioniert die Kommunikation bei jungen Leuten über Facebook. Dort lässt sich zum Beispiel Werbung schalten. Angenommen das CleanUp findet in Königs Wusterhausen statt, dann könnt ihr die Werbung so schalten, dass ihr nur Leute, die in Königs Wusterhausen wohnen erreicht. Und die haben sicher Interesse daran, dass es in ihrer Stadt sauber ist. So erreicht ihr genau die Richtigen, eure Zielgruppe. Natürlich kann man bei Facebook in passenden Gruppen auch kostenlos viele Unterstützer gewinnen.

4. Aktion durchführen - Muss ich Müllsäcke, Jutebeutel oder Müllzangen mitbringen?
Bis zum CleanUp weiß der Organisator ungefähr, wie viele Leute dabei sind. Zum Beispiel 30, dann braucht ihr 30 Zangen, Handschuhe und noch ein paar Jutesäcke oder einfache Plastik- oder Müllsäcke. Die Zangen kann man sich ausleihen oder kaufen. Oder ihr hebt alles mit den Händen auf. Dann bräuchtet ihr nur Handschuhe und Müllsäcke. Die gibt es in jedem Supermarkt oder in kleinen Einkaufsläden.

5. Mitstreiter finden – Wer hilft mir?
Vielleicht gibt es sogar schon eine Organisation vor Ort, die Plastik-CleanUps organisiert. Vielleicht machen sie bei eurer Aktion mit oder ihr könnt euch bei ihnen Sachen ausleihen. Fragt zusätzlich die Leute, die da schon wohnen, ob sie mithelfen, denn sie kennen sich am besten aus.

6. Müllabholung – Wohin damit?
Die Abholung muss organisiert werden, am besten schon vorher. Ihr müsst eine Stelle finden, bei der ihr den Müll in jedem Fall abliefern könnt. Erkundigt euch bei eurer Müllabfuhr vor Ort.  

Kann ich auch im Ausland einen CleanUp organisieren?

Christoph: Klar, eine Möglichkeit wäre, an einem Strand anzufangen, an dem viele Leute sind. Manche gucken komisch, aber die meisten schließen sich an und helfen. Das wäre die einfachste Lösung.

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Christoph Schulz - CareElite

Verknüpft mit:
Das Schwerpunktthema für Mai 2018

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Text: Inhalt: Christoph Schulz, Artikel: Ronja Goj
In: Pfarrbriefservice.de