Ausgezeichnet für den Frieden

Norwegisches Nobelpreiskomitee würdigt die Arbeit der EU mit dem Friedensnobelpreis 2012

2012 zeichnete das Norwegische Nobelpreiskomitee die Europäische Union (EU) mit dem Friedensnobelpreis aus. Die EU trage „seit über sechs Jahrzehnten zur Förderung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa“ bei, heißt es in der Begründung des Komitees (https://www.nobelprize.org/prizes/peace/2012/press-release/). Das Verdienst der EU sei es, dass sich der größte Teil Europas von einem „Kontinent des Krieges“ in einen „Kontinent des Friedens“ verwandelt habe.

Insbesondere die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland zeige, wie „durch gezielte Bemühungen und durch den Aufbau gegenseitigen Vertrauens historische Feinde zu engen Partnern werden können.“ Griechenland, Spanien und Portugal hätten nur deshalb in den 1980er Jahren Mitglieder der EU werden können, weil sie in ihren Ländern die Demokratie einführten. Der Fall der Berliner Mauer habe eine EU-Mitgliedschaft  für mehrere mittel- und osteuropäische Länder möglich gemacht und eine neue Ära in der europäischen Geschichte eröffnet. So sei „die Spaltung zwischen Ost und West weitgehend beendet; die Demokratie wurde gestärkt; viele ethnische Konflikte wurden beigelegt“, formulierte das Nobelpreiskomitee 2012. Auch wenn es „derzeit gravierende wirtschaftliche Schwierigkeiten und erhebliche soziale Unruhen“ gebe, stehe die EU für den „erfolgreichen Kampf für Frieden und Versöhnung sowie für Demokratie und Menschenrechte“. Die Arbeit der EU repräsentiere eine „Brüderlichkeit zwischen Nationen“.

Elfriede Klauer, In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Elfriede Klauer
In: Pfarrbriefservice.de