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„Aber ich bin doch noch so jung“

Erfahrungen der Kinderkrankenschwester und Trauerbegleiterin Corinna Nordhausen

Wenn ein Mensch jung stirbt, ist das natürlich etwas anderes als bei einem 90-Jährigen. Der Gedanke: „Ich bin noch so jung, noch gar nicht fertig, und jetzt ist es schon zu Ende“, ist sehr präsent. Es ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem die Betroffenen offen und vertrauensvoll darüber sprechen können. Weil sie sehr abhängig von ihren Bezugspersonen sind, versuche ich in der Begleitung, Eltern und andere Zugehörige zu ermutigen, dem Kind zu vertrauen, ihm zuzuhören und auch sich bewusst zu machen, dass seine Ängste höchstwahrscheinlich die eigenen Ängste sind. Auch Glaubenssätze können sehr hilfreich sein. Man sollte nur darauf achten, nicht irgendwelche Geschichten zu erzählen. Besser ist zu fragen: „Was glaubst du, was mit deiner Seele passiert, wohin du kommst? Wie können wir zusammen diesen Weg gut gehen?“

Wenn es gelingt, daraus stärkende und tröstliche Bilder zu schöpfen, ist das immer eine große Erleichterung.

Corinna Nordhausen
Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu, In: Pfarrbriefservice.de

Corinna Nordhausen ist Kinderkrankenschwester, Pain Nurse, Trauerbegleiterin und Gründerin von traudichkeit.de. Sie begleitet insbesondere junge Menschen und ihre Familien auf dem letzten Weg.

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Das Schwerpunktthema für September/Oktober 2026

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Text: Corinna Nordhausen, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu
In: Pfarrbriefservice.de

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