Dunkelblau-violett ist ihre Haut. Überzogen mit einem weißlichen, dünnen, wachsartigen Kleid. Einer Schicht, einem Belag. Einem sogenannten „Duftfilm“, „Reif“. Es ist der Rückstand von verdunstetem Kondenswasser, das sich niederschlägt. Das sie beschützt, vor dem Austrocknen bewahrt. Konserviert auf biologische Weise.
Ihr Fleisch ist grünlich-gelb, fest. Schmeckt säuerlich. Trägt im Inneren einen Stein. Der sich gut ablösen lässt. Wenn sie reif ist. Im Juli, bis in den Oktober hinein, in den Herbst. Die Zwetschge.
Leckere Nachspeisen lassen sich aus ihr machen, süße Marmeladen, zimtigen Kompott. Herzhaftes Chutney, samtweiches Mus oder dieser sommerliche Zwetschgen-Strudel aus Österreich.
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Dieser Beitrag stammt aus dem Magazin „der pilger“ und darf mit freundlicher Genehmigung über Pfarrbriefservice.de heruntergeladen werden.
