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Pfarrbriefmagazin Titel für Störer

  

Motto und Materialien zur Aktion Dreikönigssingen 2019

Pressemitteilung / cs
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Plakat zur Aktion Dreikönigssingen 2019

© Kindermissionswerk

Ángeles, das Mädchen auf dem diesjährigen Aktionsplakat, spielt gerne Klatsch- oder Ballspiele. Ihre Freundinnen müssen genau zielen, denn Ángeles sitzt wegen einer Muskelkrankheit im Rollstuhl.

Kinder mit Behinderung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen. Den Sternsingern und den vielen Menschen, denen sie begegnen, soll bewusst werden: Menschen sind nicht behindert, sie werden in vielfacher Weise behindert. Es sind nicht in erster Linie die vielfältigen Barrieren im Alltag, die Menschen mit Behinderung davon abhalten, selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vielmehr sind es die Vorurteile in unseren Köpfen, die verhindern, dass Barrierefreiheit selbstverständlich wird.

Die Aktion Dreikönigssingen

Rund um den 6. Januar 2019 werden in allen 27 deutschen Bistümern wieder 300.000 Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen. „Wir gehören zusammen“ heißt dann ihr Leitwort zur 61. Aktion Dreikönigssingen und Peru ist das Beispielland.

Beispielland Peru

Ángeles, das Mädchen auf dem diesjährigen Aktionsplakat, spielt gerne Klatsch- oder Ballspiele. Ihre Freundinnen müssen genau zielen, denn Ángeles sitzt wegen einer Muskelkrankheit im Rollstuhl. Die Mädchen kichern viel beim Spiel, sie kennen sich gut und besuchen gemeinsam die zweite Klasse. Dass Ángeles nicht laufen kann, ist für ihre Freundinnen kein großes Thema. „Wir helfen ihr manchmal in der Pause“, sagt Melanie. „Wir holen ihr am Schulkiosk was zu essen, wenn sie etwas will“, berichtet Camila.

Der liebevolle Umgang der Mädchen untereinander ist in ihrem Heimatland Peru leider keine Selbstverständlichkeit. Viele Kinder mit Behinderung erleben täglich Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt – aus Scham oder weil ihre Eltern nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen und sie versorgen sollen. Besonders Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus armen Verhältnissen stammen, haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten.

So hilft das Kindermissionswerk

Ángeles hat das Glück, dass sie im Zentrum „Yancana Huasy“ gefördert wird. Im Canto Grande, dem größten Elendsviertel von Perus Hauptstadt Lima, gründete die Pfarrei „Señor de la Esperanza“ („Herr der Hoffnung“) bereits 1981 einen Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderung. Später errichtete der Verein das Zentrum „Yancana Huasy“. Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Haus der Arbeit“.

Dort erhalten Mädchen und Jungen mit geistiger und körperlicher Behinderung unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien Unterstützung. Sie erfahren Fürsorge und Geborgenheit. Das Gebäude ist an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. Die Räume bieten genügend Platz für Therapien, zum Lernen und zum Spielen. Eine Rollstuhlrampe im Innenhof ermöglicht die Behandlung der Kinder auch in den oberen Etagen. In den Physiotherapiestunden, die von Studenten der Universität San Marcos durchgeführt werden, üben die Kinder Bewegungsabläufe und stärken ihre Grob- und Feinmotorik. Psychologen helfen ihnen in regelmäßigen Einzel- und Gruppengesprächen, traumatische Erlebnisse aufzuarbeiten.

Selbstbewusstsein und Zukunftschancen durch Bildung

Besonders am Herzen liegt den Mitarbeitern von „Yancana Huasy“, die Kinder schulisch zu fördern. Insgesamt arbeiten deshalb 80 staatlich geförderte Lehrer im Zentrum, die zum Teil selbst eine Behinderung haben. Sie geben den Kindern und Jugendlichen gezielte Nachhilfe und bereiten diejenigen, die bisher keine Schule besuchen, auf die Regel- oder Förderschule vor.

Die älteren Mädchen und Jungen können verschiedene Kurse in den Werkstätten des Zentrums besuchen, wie zum Beispiel Kochen, Nähen und Schreinern. Durch die berufsbildenden Maßnahmen erhalten die Jugendlichen eine berufliche Qualifikation und somit die Möglichkeit, später für sich selbst sorgen zu können. Das erworbene Wissen und die neuen Perspektiven steigern zudem ihr Selbstwertgefühl.

Materialien für den Pfarrbrief

Rund eine Milliarde Euro, mehr als 71.700 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 71.700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 59. Aktion zum Jahresbeginn 2017 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.328 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 46,8 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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