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Weltmissionssonntag 2026: Sei mutig und stark

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit stehen bereit

von Pressemitteilung missio / cs am 25.07.2026 - 05:55  
Plakat mit Leitmotiv zum Sonntag der Weltmission 2026

missio München

Das von missio München gewählte Plakatmotiv zeigt Schwester Nirina Bernadette von den Schwestern vom Guten Hirten vor der Gemeindekirche in Sandrandahy im Hochland Madagaskars. Die 52-Jährige öffnet den Zaun und gibt damit einen Blick auf ihre Welt frei: Als einzige Krankenschwester in der Region versorgt sie mit sehr begrenzten Mitteln jährlich rund 3.000 Menschen, vor allem Kinder, Schwangere und ältere Arme.

Schwester Nirina steht stellvertretend für unzählige Menschen in Madagaskar, die trotz widriger Umstände Hoffnung bewahren und Veränderung gestalten. Obwohl ihr nur äußerst begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, strahlt sie Würde und Lebensfreude aus und transportiert glaubwürdig die Botschaft des Leitworts „Sei mutig und stark“. Gemeinsam mit ihrer Gemeinschaft setzt sie sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Landbevölkerung ein und baut damit nicht nur Kirche, sondern auch Gesellschaft mit. Die Schwestern unterrichten in einer Schule, fördern Bildung und bilden Bauern sowie junge Mädchen im Gemüseanbau und in biologischer Landwirtschaft aus, um ihre Entwicklung und Selbstständigkeit zu stärken.

Unter dem Arm trägt Schwester Nirina ein Bündel Zweige. Wo etwas wächst, gibt es Hoffnung auch für uns; denn Dank starker und mutiger Frauen, die mitten im Leben stehen, werden auch wir zu praktischer Nächstenliebe ermutigt, uns mit Fairness und Engagement in Gemeinschaftsprojekten, in Bildung, Umwelt- und Sozialthemen zu engagieren.

Plakat mit Leitmotiv zum Sonntag der Weltmission 2026

missio Aachen

Schwester Aurélie und Schwester Marie stehen im Wasser. Sie lachen, breiten die Arme aus, als wollten sie sagen: Hier ist Leben. 

Das Meer glitzert in der Sonne. Der Himmel ist weit. Ein Moment, der leicht wirkt. Fast zu leicht. 

Denn das Meer ist Lebensader und Bedrohung zugleich. Es bringt Nahrung und Arbeit. Aber auch Stürme, Hunger und die Angst vor dem, was kommt. 

Und doch stehen diese beiden Frauen genau hier. Mitten im Wasser. Mitten im Leben der Menschen. 

Sie unterrichten Kinder, wo Bildung nicht selbstverständlich ist. Sie versorgen Kranke, wo Hilfe fehlt. Sie arbeiten mit Frauen, die jeden Tag neu anfangen müssen. Sie bleiben, wo andere gehen. 

Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) ruft missio im Monat der Weltmission 2026 zur weltweiten Solidarität auf. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Madagaskar. Der Inselstaat vor der Südostküste Afrikas ist geprägt von großer Armut, politischer Instabilität und den Folgen von Dürren und wiederkehrenden Zyklonen. Viele Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Teilhabe.

Gerade in abgelegenen Regionen ist die Kirche oft eine der wenigen verlässlichen Anlaufstellen. Ordensschwestern, Priester und kirchliche Gemeinden begleiten Familien, eröffnen Kindern durch Bildung neue Perspektiven, kümmern sich um kranke und bedürftige Menschen und stehen jenen bei, die am Rand der Gesellschaft leben. Ihr Einsatz zeigt, wie stark Gemeinschaft und Glaube tragen können.

Das Plakat von missio Aachen zeigt Schwester Aurélie und Schwester Marie aus der Fischerpastoral in Morondava. Sie stehen im Wasser, lachen und breiten die Arme aus – ein Bild voller Lebensfreude und Zuversicht. Zugleich verweist es auf die schwierige Situation vieler Fischerfamilien, die trotz harter Arbeit kaum von ihrem Fang leben können.

Missio München stellt auf seinem Plakat eine Ordensschwester aus Madagaskar in den Mittelpunkt. Auch hier wird sichtbar: Die Kirche ist nahe bei den Menschen, wo staatliche Strukturen fehlen oder nicht ausreichen. Sie übernimmt Verantwortung in Bildung, Gesundheit, Seelsorge und sozialer Unterstützung.

Solidarität und Unterstützung

Die Kollekte zum Sonntag der Weltmission, in diesem Jahr am 25. Oktober 2026, ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit. Sie unterstützt die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt.

2026 wird der Weltmissionssonntag zum 100. Mal gefeiert. Seit einem Jahrhundert macht er sichtbar, was Weltkirche bedeutet: Christinnen und Christen stehen füreinander ein – im Gebet, in Solidarität und durch konkrete Hilfe.

Bitte helfen Sie mit. Rufen Sie in Ihrer Gemeinde zur Solidaritätskollekte für die Menschen in Madagaskar und für die ärmsten Diözesen weltweit auf.

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit und mehr

Ausgewählte Bausteine finden Sie hier auf Pfarrbriefservice.de.

Auf den missio-Websites gibt es alle Bausteine für die Öffentlichkeitsarbeit und darüber hinaus Anregungen für Gemeindeaktionen und Gottesdienste, Informationen zum Beispielland Madagaskar.

Missio Aachen:
www.missio-hilft.de/mitmachen/wms-2026/…

Missio München:
www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-we…

Historischer Hintergrund

Der Weltmissionssonntag geht auf das Werk der Glaubensverbreitung zurück. Pauline Jaricot organisierte 1818 erste Kollekten für Missionen in Übersee. Ihr Engagement führte 1822 zur Gründung eines Missionsvereins, der die Mission durch Gebet und regelmäßige Spenden unterstützt. Papst Pius XI. rief 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus, um die vielen missionarischen Initiativen besser zu koordinieren.

Heute wird der Weltmissionssonntag in rund 100 Ländern begangen. Die Aktion unterstützt die pastorale und soziale Arbeit der katholischen Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt. In Deutschland wird sie von missio Aachen und missio München getragen.

Solidarität mit den Menschen in Madagaskar und den ärmsten Diözesen weltweit

von

Pressemitteilung missio / cs

Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) ruft missio im Monat der Weltmission 2026 zur weltweiten Solidarität auf. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Madagaskar.

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