„Wer festhält, verarmt. Wer loslässt, empfängt“, so ein Sinnspruch. Mehr Großzügigkeit wagen. Durch Teilen, Loslassen, Einsparen und Maßhalten. Dazu ruft der neue Schöpfungszeitkalender auf. Mit kurzen Texten, Gebeten und Gedichten. Großformatigen Bildern und QR-Codes mit weiterführenden Infos. Beispielen, Anregungen und wissenschaftlichen Impulsen. Der Kalender möchte Leserinnen und Leser Tag für Tag durch die Schöpfungszeit begleiten und sie inspirieren. Beispielsweise mit der neurobiologischen Erkenntnis, dass Großzügigkeit genetisch in den Menschen angelegt ist und sie glücklich macht. Folgen wir doch dieser „leisen biologischen Einladung zum Teilen“, meint Redaktionsleiterin und Pressereferentin von EINE ERDE Constanze Latussek. Bereits seit sechs Jahren bringt EINE ERDE einen begleitenden Wandkalender heraus.
Was die Schöpfungszeit ist
Ihr Ziel ist es weltweit zum Schutz und zur Bewahrung der Mitschöpfung und Mitgeschöpfe aufzurufen. Die Idee einer ökumenischen „Schöpfungszeit“ entstand bereits vor rund 30 Jahren. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios I, empfahl einen „Tag der Bewahrung der natürlichen Umwelt“ einzuführen. Das Europäische Christliche Umweltnetz (ECEN) griff diesen Vorschlag auf und schlug eine Schöpfungszeit vor. Im Jahr 2007 riet die Dritte Europäische Ökumenischen Versammlung der Kirchen in Sibiu, die Zeit vom 1. September bis 4. Oktober als Schöpfungszeit zu würdigen. Papst Franziskus regte im Jahr 2015 einen jährlichen Gebetstag für die Schöpfung am 1. September an. So findet sie nun jedes Jahr statt. Vom 1. September bis 4. Oktober. Die Schöpfungszeit. Dazu rufen die Kirchen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam zu einer Schöpfungszeit auf.
Wer der Initiator des Kalenders ist
Das bundesweite Ökumenische Netzwerk EINE ERDE möchte die Idee der Schöpfungszeit weiterverbreiten und stärken. Zum Netzwerk gehören rund 130 kirchliche Träger. Darunter Landeskirchen, Hilfswerke, Bistümer, Akademien, Vereine, Institute und Stiftungen. „Als Netzwerk möchten wir lernen und Impulse dazu geben, wie Kirchen zum Gelingen eines „Gerechten Wandels“ beitragen können. Wir verstehen uns als Dachnetzwerk, Suchbewegung und Zukunftswerkstatt für Kirche und Gesellschaft und möchten zu einer neuen, transformativen christlichen Praxis finden und anregen“, so Referentin Constanze H. Latussek. „Unsere Vision ist es, dass viele viele Menschen in allen Ecken und Enden Deutschland von der Schöpfungszeit erfahren und sie feiern.“
Wo der Kalender bestellt werden kann
Der „Schöpfungszeitkalender“ ist als großformatiger Bildkalender ab sofort im chrimsonshop bestellbar unter: https://www.chrismonshop.de/schoepfungszeit
PM EINE ERDE / Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de
