Mariä Himmelfahrt: Ein Fest für Körper und Seele

Das Schwerpunktthema für August 2013

am 02.05.2013 - 22:00  

Mitten im Hochsommer feiert die katholische Kirche das älteste Marienfest der Christenheit - Mariä Himmelfahrt. Seine hoffnungsfrohe Botschaft und das Brauchtum, das sich um die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel entwickelt hat, machen es zu einem Fest für Körper und Seele, für Geist und Sinne. Sie fragen, wie? Sehen und lesen Sie selbst. Die Materialien dieses Monatsthemas möchten Sie in der Gestaltung einer sommerlichen "Wellness-Ausgabe" Ihres Pfarrbriefes unterstützen.

    Bilder
    von

    Pressedienst des Ordinariats Würzburg

    Hinter dem Begriff „Mariä Himmelfahrt“ verbirgt sich theologisch korrekt gesprochen das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. „Gott selber nimmt Maria in den Himmel auf. Der Begriff des Himmels ist aber nicht räumlich, sondern theologisch zu sehen. Himmel heißt hier: bei Gott sein.

    von

    Frank Greubel

    Maria.
    Mit Haut und Haar Mutter.
    Aufgenommen in den Himmel.
    Mit Leib und Seele.
    Mensch gewesen und geblieben.

    Maria,
    den Sohn geliebt,
    das Ende befürchtet,
    den Tod durchlitten,
    die Auferstehung erlebt.

    von

    Dr. Manfred Becker-Huberti

    Seit dem 7. Jahrhundert ein Festtag

    Hoffnung auf eine andere Wirklichkeit

    von

    Martin Wolf

    Ist der Opa jetzt im Himmel? Meine Tochter hat mich das mal gefragt, als ihr Opa vor einigen Jahren starb. Klar ist Opa nun im Himmel, habe ich damals geantwortet. Das ist zumindest meine feste Hoffnung, doch ganz sicher wissen kann ich es natürlich nicht.

    Mariä Himmelfahrt: Ein Fest für Körper und Seele

    von

    Wellness-Wochenende, Fitness-Center-Arrangements, Erholung für Körper und Geist … Die Sorge um Köper und Geist ist ein Thema, das überall präsent ist!

    Da liegt die katholische Kirche mit ihrem Fest der ‚Aufnahme Mariens in den Himmel’ eigentlich voll im Trend. Wieso, wollen Sie wissen?

    Ein Überblick über bekannte und weniger bekannte Kräuter

    von

    Aloe Vera

    von

    Dr. Manfred Becker-Huberti

    Vor allen anderen Marienfesten steht Mariä Himmelfahrt (auch Großer Frauentag, Maria Würzweih, Büschelfrauentag genannt) in Verbindung mit Brauchtum. Wenn die ersten Baum- oder Strauchnüsse (Wal- und Haselnüsse) reif waren, schenkte man sie den Kindern am 15. August als Mariennüsse.

    von

    Maria Gumpert

    Wie der Weg Mariens in der Gemeinschaft mit Gott vollendet wurde, so geht auch unsere Welt einer guten Zukunft bei Gott entgegen. Ein Zeichen für diese Botschaft sind auch die Würzbüschel, die wir gesegnet mit nach Hause nehmen.

    von

    zusammengetragen von Josef Dirschl

    1. Zu Mariä Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten guten Nüsse!

    2. Scheint auch nach Mariä Himmelfahrt die Sonne heiß nach ihrer Art, so freuen sich des Winzers Reben, einen guten Wein zu geben.

    3. Mariä Himmelfahrt Sonnenschein bringt meistens uns viel guten Wein.

    von

    Autor unbekannt

    Zutaten: 500 g Weizenmehl (Typ 1050), 1 Teel. Zucker, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 P. Trockenbackhefe, 1 Teel. Salz, 40 g Butter, ca. 1/4 Liter lauwarme Milch, ca. 2 bis 3 große EL frische Kräuter nach Wahl

    von

    Pfarrer Ewald Thoma

    Besteht heute keine Möglichkeit, Kräuterbüschel ihrem Sinn entsprechend zu verwerten, also sie als Heilmittel in der Hausapotheke zu verwenden, sie im Stall oder auf dem Dachboden aufzuhängen oder die Getreidekörner bei der nächsten Saat mit auszustreuen, kann man trotzdem durchaus sinnvoll damit

    Im Interview erläutert Professor Mayer von der Forschungsgruppe Klostermedizin seine Arbeit

    von

    Judith Bornemann, www.katholisch.de

    Seit 1999 gibt es an der Universität Würzburg die Forschungsgruppe Klostermedizin am Institut zur Geschichte der Medizin. Eng arbeitet die Gruppe um Professor Johannes Gottfried Mayer dabei mit den Oberzeller Franziskanerinnen zusammen.

    Tipp für Pfarrbriefredaktionen: Kräuter vor Ort

    Kräuter stehen hoch im Kurs, ihr Duft und ihre wertvollen Inhaltsstoffe machen sie zu Pflanzen, die es kennenzulernen lohnt.

    Vielleicht gibt es in Ihren Pfarreien einen Experten oder eine Expertin, die sich mit Kräutern und ihrer Verwendung auskennt. Sie könnten versuchen, die Person und ihr Wissen für Ihre Leserinnen und Leser zu erschließen, z.B. über ein Interview oder eine kleine Reportage.

    Interview

    Die Fragen könnten lauten:

    • Was bedeuten für Sie Kräuter?
    • Ist gegen jedes Unheil ein Kraut gewachsen?
    • Verraten Sie uns Ihr Lieblingskraut?
    • Wofür hilft es?
    • Gibt es auch Gefahren durch Kräuter?
    • Was raten Sie einem, der die Kräuter gerne näher kennenlernen möchte?

    Veröffentlichen Sie das Interview zusammen mit einem Bild der interviewten Person, am besten inmitten von Kräutern.

    Reportage

    Reportagen leben davon, dass der, der schreibt, wirklich erlebt hat, was er beschreibt. In unserem Fall der Kräuter haben Sie vielleicht die Gelegenheit, an einer Kräuterwanderung teilzunehmen, oder Sie machen mit Ihrem Experten vor Ort eine kleine Exkursion zu den Kräutern. Beschreiben Sie, was Sie sehen, riechen, schmecken und fühlen, und wechseln Sie diese szenischen Schilderungen immer wieder mit Informationen ab, die für das Leserverständnis wichtig sind.

    Bilder von den Schauplätzen machen die kleine Reportage zum Hingucker in Ihrem Pfarrbrief. Vielleicht kann Sie ja ein Fotograf auf Ihrer Exkursion begleiten.

    Filmtipp des Kath. Filmwerks: "Das Geheimnis von Mariä Himmelfahrt"

    Die Dormitio-Abtei in Jerusalem ist der Ort, an dem Maria, die Mutter Jesu, gestorben und in den Himmel aufgenommen worden sein soll. Nina Ruge begibt sich im Heiligen Land auf Spurensuche nach dem "Geheimnis von Mariä Himmelfahrt". Besonders beeindruckend sind auch die Josefsschwestern vom Französischen Hospital in Jerusalem. In dem Hospiz werden Christen, Juden und Muslime - Israelis und Palästinenser in den letzten Monaten ihres Lebens gemeinsam betreut. Die korrekte Benennung des Feiertags ist eigentlich Fest der "Aufnahme Marias in den Himmel". Damit wird auch eine theologische Unterscheidung zur Himmelfahrt Christi ausgedrückt. An Maria vollzieht sich beispielhaft das, was jedem Getauften nach christlicher Lehre zugesagt wird: die Auferstehung von den Toten mit Leib und Seele.

    Erhältlich ist die DVD des Film für Schulen und Gemeindearbeit unter www.filmwerk.de oder in Ihrer Medienzentrale.

    Dauer: 10 Min.
    Deutschland/Israel 2010
    Regie: Jürgen Erbacher
    Produziert von ZDF

    Das Cover des Filmtipps als .jpg-Datei zum Herunterladen

    Den aktuellen kfw-Kurzfilm des Monats finden Sie unter www.katholisch.de.

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