42 religiöse Einrichtungen in 14 Ländern unterzeichnen Absichtserklärung

Pressemitteilung / Vatican News
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Sind fossile Energieträger zukunftsfähig?

© Iwona Olczyk / cc0 - gemeinfrei / pixabay.com

Immer mehr religiöse Einrichtungen weltweit investieren nicht mehr in Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern oder damit handeln. Das Bild zeigt eine Braunkohleförderungs- und -verfeuerungsanlage.

42 religiöse Institutionen verschiedener Konfessionen in 14 Ländern haben miteinander beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, die fossile Brennstoffe fördern oder mit ihnen handeln. Die gemeinsame Absichtserklärung ist die erste auf so breiter Basis. Unterzeichnet haben unter anderem katholische, methodistische, anglikanische und buddhistische Organisationen.

Das teilte das federführend beteiligte „Global Catholic Climate Movement” (GCCM) mit. Beteiligt sind bisher Organisationen aus Argentinien, Australien, Bangladesch, Brasilien, Ecuador, Indonesien, Irland, Italien, Kenia, Kolumbien, Myanmar, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Für nachhaltige Erholung in der Corona-Krise

Regierungen auf der ganzen Welt tätigten derzeit massive Investitionen zur wirtschaftlichen Erholung in der Coronakrise, heißt es in der Aussendung. Religionsgemeinschaften drängten hingegen darauf, „langfristig zu planen und sich auf eine faire und nachhaltige Erholung zu konzentrieren”.

In der Woche vom 16. bis 24. Mai 2020 wird das fünfjährige Bestehen der Enzyklika Laudato Si' von Papst Franziskus gefeiert. Schon im April 2020 haben sich GCCM zufolge 21 katholische Organisationen mit einem Gesamtvermögen von 40 Milliarden US-Dollar darauf verpflichtet, in Unternehmen zu investieren, die eine Selbstverpflichtung namens „Catholic Impact Investing Pledge“ unterzeichnet haben. Darin geht es um die von der Soziallehre der Kirche ableitbaren Normen zum Schutz der Umwelt und der sozialen Gerechtigkeit in Investitionsplänen. In Österreich hatte die katholische Bischofskonferenz Ende März bekannt gegeben, sie werde alle Gelder abziehen, die etwa über Aktienfonds in klimazerstörende Kohle-, Gas- und Ölkonzerne investiert sind. Das gilt auch für Diözesen und kirchennahe Organisationen.   

Politik ermutigen

Die neue gemeinsame interreligiöse Initiative soll Regierungen auf der ganzen Welt dazu ermutigen, eine Politik in dieser Richtung zu fördern, um eine „vollständige und widerstandsfähige“ Erholung in der Zeit nach dem Coronavirus zu ermöglichen. „Die aktuelle Gesundheitskrise hat mehr denn je die Notwendigkeit eines kohärenten internationalen Handelns angesichts einer globalen Bedrohung deutlich gemacht“, betont Rowan Williams, ehemaliger Primas der anglikanischen Kirche, dem zufolge die Erfahrung mit dem Coronavirus auch für den Klimawandel eine Lehre sei: „Dies zu tun“, sagt er, „bedeutet, praktische und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um unsere tödliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern“.

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42 religiöse Einrichtungen in 14 Ländern unterzeichnen Absichtserklärung

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42 religiöse Institutionen verschiedener Konfessionen in 14 Ländern haben miteinander beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, die fossile Brennstoffe fördern oder mit ihnen handeln. Die gemeinsame Absichtserklärung ist die erste auf so breiter Basis. Unterzeichnet haben unter anderem katholische, methodistische, anglikanische und buddhistische Organisationen.

Das teilte das federführend beteiligte „Global Catholic Climate Movement” (GCCM) mit. Beteiligt sind bisher Organisationen aus Argentinien, Australien, Bangladesch, Brasilien, Ecuador, Indonesien, Irland, Italien, Kenia, Kolumbien, Myanmar, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Für nachhaltige Erholung in der Corona-Krise

Regierungen auf der ganzen Welt tätigten derzeit massive Investitionen zur wirtschaftlichen Erholung in der Coronakrise, heißt es in der Aussendung. Religionsgemeinschaften drängten hingegen darauf, „langfristig zu planen und sich auf eine faire und nachhaltige Erholung zu konzentrieren”.

In der Woche vom 16. bis 24. Mai 2020 wird das fünfjährige Bestehen der Enzyklika Laudato Si' von Papst Franziskus gefeiert. Schon im April 2020 haben sich GCCM zufolge 21 katholische Organisationen mit einem Gesamtvermögen von 40 Milliarden US-Dollar darauf verpflichtet, in Unternehmen zu investieren, die eine Selbstverpflichtung namens „Catholic Impact Investing Pledge“ unterzeichnet haben. Darin geht es um die von der Soziallehre der Kirche ableitbaren Normen zum Schutz der Umwelt und der sozialen Gerechtigkeit in Investitionsplänen. In Österreich hatte die katholische Bischofskonferenz Ende März bekannt gegeben, sie werde alle Gelder abziehen, die etwa über Aktienfonds in klimazerstörende Kohle-, Gas- und Ölkonzerne investiert sind. Das gilt auch für Diözesen und kirchennahe Organisationen.   

Politik ermutigen

Die neue gemeinsame interreligiöse Initiative soll Regierungen auf der ganzen Welt dazu ermutigen, eine Politik in dieser Richtung zu fördern, um eine „vollständige und widerstandsfähige“ Erholung in der Zeit nach dem Coronavirus zu ermöglichen. „Die aktuelle Gesundheitskrise hat mehr denn je die Notwendigkeit eines kohärenten internationalen Handelns angesichts einer globalen Bedrohung deutlich gemacht“, betont Rowan Williams, ehemaliger Primas der anglikanischen Kirche, dem zufolge die Erfahrung mit dem Coronavirus auch für den Klimawandel eine Lehre sei: „Dies zu tun“, sagt er, „bedeutet, praktische und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um unsere tödliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern“.

Pressemitteilung / Vatican News, In: Pfarrbriefservice.de

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