Religiöses Buch des Monats Oktober 2018

Borromäusverein
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Religiöser Buchtipp für Oktober 2018

© Verlag Herder

Der Religiöse Buchtipp für Oktober 2018

„Die Frage nach Gott ist nicht erledigt. Ganz im Gegenteil!“, schreibt Norbert Scholl in diesem Sammelband zum siebzigjährigen Bestehen der Zeitschrift ‚Christ in der Gegenwart‘. Sein Rückblick auf ein halbes Jahrhundert Theologiegeschichte zeigt ihm, dass die Gottesfrage gerade anfängt, interessant zu werden. Das zeigen die 135 Beiträge dieses Lesebuchs, das Johannes Röser, Chefredakteur der Zeitschrift, zusammengestellt hat. Ein üppiges, intelligentes, forderndes und vor allem höchst lesenswertes Werk, in dem die Gottesfrage von Zeitgenossen – u.a. den Schriftstellern Ulla Hahn und Patrick Roth, den Politikern Winfried Kretschmann und Sebastian Kurz, den Bischöfen Gerhard Kardinal Müller und Manfred Scheuer, dem Theologen Thomas Ruster und dem Philosophen Volker Gerhardt ... – nein, nicht beantwortet, aber aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, theologischen und philosophischen Vorannahmen, Lebens- und Glaubenserfahrungen diskutiert wird.

Andere Beiträge setzen sich mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft (Evolution, Urknall, Relativitätstheorie usw.) und deren Folgen für die Rede von Gott auseinander oder mit Kunst und Literatur.

Gott als Geheimnis

Diese Annäherungen an Gott stehen alle unter der Grundannahme, dass Gott sich mit den Begriffen der Welt nicht fassen lässt. Der Fundamentaltheologe Ulrich Willers betont das in einem Brief an einen atheistischen Freund: „Wenn man’s begreift ..., dann ist’s nicht Gott. Berühren ..., ein bisschen, das scheint möglich.“ Und: „Gott ist kein Problem, wird besser als Geheimnis benannt, nie aufzudröseln, zu lüften, aber tief und tiefer auszuloten“.

Das Geheimnis tiefer und tiefer auszuloten, genau das leisten die Beiträge in diesem Band. Dabei ergänzen sie sich, widersprechen sich auch, argumentieren auf unterschiedlichen Niveaus, fordern das Denken heraus – aber überfordern nicht, wie man es von Beiträgen in ‚Christ in der Gegenwart‘ gewohnt ist. Anregende, sehr empfehlenswerte Lektüre! (Borromäusverein)

Johannes Röser (Hg.): Gott? Die religiöse Frage heute. - Freiburg: Herder 2018. - 412 S.; Preis 28,00 €

(Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der St. Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.)

Ab dem 15. September 2018 ist bei Angabe der Quelle der freie Abdruck des Textes erlaubt.

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Religiöses Buch des Monats Oktober 2018

von Borromäusverein
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„Die Frage nach Gott ist nicht erledigt. Ganz im Gegenteil!“, schreibt Norbert Scholl in diesem Sammelband zum siebzigjährigen Bestehen der Zeitschrift ‚Christ in der Gegenwart‘. Sein Rückblick auf ein halbes Jahrhundert Theologiegeschichte zeigt ihm, dass die Gottesfrage gerade anfängt, interessant zu werden. Das zeigen die 135 Beiträge dieses Lesebuchs, das Johannes Röser, Chefredakteur der Zeitschrift, zusammengestellt hat. Ein üppiges, intelligentes, forderndes und vor allem höchst lesenswertes Werk, in dem die Gottesfrage von Zeitgenossen – u.a. den Schriftstellern Ulla Hahn und Patrick Roth, den Politikern Winfried Kretschmann und Sebastian Kurz, den Bischöfen Gerhard Kardinal Müller und Manfred Scheuer, dem Theologen Thomas Ruster und dem Philosophen Volker Gerhardt ... – nein, nicht beantwortet, aber aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, theologischen und philosophischen Vorannahmen, Lebens- und Glaubenserfahrungen diskutiert wird.

Andere Beiträge setzen sich mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft (Evolution, Urknall, Relativitätstheorie usw.) und deren Folgen für die Rede von Gott auseinander oder mit Kunst und Literatur.

Gott als Geheimnis

Diese Annäherungen an Gott stehen alle unter der Grundannahme, dass Gott sich mit den Begriffen der Welt nicht fassen lässt. Der Fundamentaltheologe Ulrich Willers betont das in einem Brief an einen atheistischen Freund: „Wenn man’s begreift ..., dann ist’s nicht Gott. Berühren ..., ein bisschen, das scheint möglich.“ Und: „Gott ist kein Problem, wird besser als Geheimnis benannt, nie aufzudröseln, zu lüften, aber tief und tiefer auszuloten“.

Das Geheimnis tiefer und tiefer auszuloten, genau das leisten die Beiträge in diesem Band. Dabei ergänzen sie sich, widersprechen sich auch, argumentieren auf unterschiedlichen Niveaus, fordern das Denken heraus – aber überfordern nicht, wie man es von Beiträgen in ‚Christ in der Gegenwart‘ gewohnt ist. Anregende, sehr empfehlenswerte Lektüre! (Borromäusverein)

Johannes Röser (Hg.): Gott? Die religiöse Frage heute. - Freiburg: Herder 2018. - 412 S.; Preis 28,00 €

(Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der St. Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.)

Ab dem 15. September 2018 ist bei Angabe der Quelle der freie Abdruck des Textes erlaubt.

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